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J.D. Power Report 2012: Die Top 20

Mercedes-Benz A 150 BlueEfficiency
Platz 1 der Modellwertung des J.D. Power Report 2012 geht mit einem Zufriedenheits-Index von 83,3 Prozent an die Mercedes A-Klasse. Die anfangs nicht Mercedes-würdige Qualität wurde verbessert, die Kinderkrankheiten auskuriert – nun steht die A-Klasse endlich als das da, was sie von Anfang an sein wollte: der perfekte Kompakte.
Bild: Angelika Emmerling
Mazda6 Sport 2.2 MZR-CD
2. Rang: Mazda6, Zufriedenheits-Index 82,9 Prozent. Seine Topnoten holt sich der Japaner in der Optik- und der Servicewertung. Nicht ganz so rosig steht es um Qualität und Zuverlässigkeit. doch vor allem wegen der Bestnote für Fahrdynamik reicht es dennoch für Platz 2 der Gesamtwertung.
Bild: Christian Bittmann
Mercedes E-Klasse E 500 Blue Efficiency
3. Rang: Mercedes E-Klasse, Zufriedenheits-Index 82,3 Prozent. An das eckige Vieraugengesicht mussten sich die Fans des Sterns nach der Modellpflege der E-Klasse 2009 erst gewöhnen, doch mittlerweile ist das gut gelungen: Als einzige Schwachstelle bemängeln die Kunden die Kosten.
Bild: Werk
Toyota Verso 1.8 Executive
4. Rang: Toyota Verso, Zufriedenheits-Index 82,2 Prozent. Der Japaner erlaubt sich kaum Durchhänger – die einzigen durchschnittliche bewerteten Bereiche sind die Interieurqualität und das Außendesign. Fern jeder Kritik zeigen sich Betriebskosten und Fahrerlebnis, auch der Toyota-Service ist vorbildlich.
Bild: Toni Bader
Audi A6
5. Rang: Audi A6, Zufriedenheits-Index 82,0 Prozent. Im Werbespot für den abgelösten A6 rettete Dustin Hoffman seine Filmtochter in "Reifeprüfung"-Manier vor dem Traualtar hinein in den Oberklasse-Audi. Dazu würde der A6 auch heute noch taugen: Abgesehen vom Händlerservice bereitet der Audi seinen Käufern auch auf Dauer keinen Kummer.
Bild: Toni Bader
VW Golf Plus 2.0 TDI
5. Rang: VW Golf Plus, Zufriedenheits-Index 82,0 Prozent. Während sich seine Markenbrüder Golf und Polo schon seit Jahren nur im Mittelfeld wiederfinden, hält sich der Golf Plus schon seit Jahren in der Spitzengruppe seiner Klasse. 2012 scheitert er nur um Haaresbreite am Verso – nicht wegen schlechterer Noten, sondern wegen der höheren Fehleranfälligkeit.
Bild: Toni Bader
Mercedes C350
7. Rang: Mercedes C-Klasse, Zufriedenheits-Index 81,9 Prozent. Acht Kategorien, davon siebenmal die Traumnote "sehr gut". Einzig der Kostenfaktor trübt das ansonsten makellose Ergebnis. Daher wagen wir uns zur tief gehenden Analyse in die 25 Unterkategorien – und siehe da: Beim Spritkonsum und den Reparaturkosten gibt es doch wahrhaft nur die Note "befriedigend". Die restlichen 23 Noten sind top.
Bild: Ronald Sassen
Toyota Avensis
8. Rang: Toyota Avensis, Zufriedenheits-Index 81,8 Prozent. Den achten Platz in der Gesamtwertung muss sich der Toyota zwar mit einem Konkurrenten teilen, doch was soll's. Top: die Qualität der Sitze und des Entertainmentsystems.
Bild: Angelika Emmerling
VW Passat CC V6 4Motion
8. Rang: VW Passat CC, Zufriedenheits-Index 81,8 Prozent. Ungünstig für den CC: Bei Verarbeitung und Zuverlässigkeit stellen die Kunden höhere Ansprüche an ihn als an den Bruder Passat, obwohl baugleiche Komponenten verwendet werden. Dafür punktet der CC mit seiner hübscheren Schale.
Bild: Sven Krieger
Mazda3
10. Rang: Mazda3, Zufriedenheits-Index 81,5 Prozent. Im Vorjahr stand er in der Modellgesamtwertung ganz oben – da ist ein 10. Rang ein herber Rückschlag. Dabei bekommt der Mazda3 von seinen Fahrern für allem für Design, Unterhaltskosten und Werkstattservice noch immer ordentliche Noten. Untypisch: In Sachen Qualität schwächelt er.
Bild: Lena Barthelmeß
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11. Rang: Toyota Auris, Zufriedenheits-Index 81,3 Prozent. Im Grunde hat sich für den Auris in seinen Detailnoten nicht viel geändert: fast durchweg durchschnittliche Noten, mit einer Ausnahme: Die Kostenwertung schließt er mit der bestmöglichen Note ab. Das und die gute Leistung der Werkstätten sorgt dafür, dass der Auris auf dem Podium zu finden ist.
Bild: Toni Bader
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12. Rang: Skoda Superb, Zufriedenheits-Index 81,2 Prozent. Der Tscheche greift technisch ins VW-Regal, stellt seine Kunden aber gerade in diesem Bereich im höchsten Maße zufrieden. Nur der Händlerservice verhindert ein besseres Ergebnis.
Bild: Toni Bader
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13. Rang: Skoda Octavia, Zufriedenheits-Index 81,1 Prozent. Bei Qualität und Zuverlässigkeit kassiert der Tscheche durchweg Bestnoten. Nicht begeistert sind die Kunden von den Leistungswerten und dem Händlerservice.
Bild: Uli Sonntag
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14. Rang: Ford Mondeo, Zufriedenheits-Index 80,7 Prozent. Optisch macht der Mondeo auch nach durchschnittliche zwei Jahren noch einen guten Eidnruck auf seine Besitzer, seine Schwächen liegen in der Verarbeitung, speziell beim Interieur. Gute Bewertungen gibt es für den Ford-Service.
Bild: Christian Bittmann
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15. Rang: Toyota Yaris, Zufriedenheits-Index 80,5 Prozent. Der Yaris holt 2012 den Sieg in der umkämpftesten aller Klassen und punktet dabei im Kleinwagensegment vornehmlich mit tollen Service- und Kostenwerten. In der Gesamtwertung schafft er es damit auf Platz 15.
Bild: Uli Sonntag
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16. Rang: BMW 1er, Zufriedenheits-Index 80,4 Prozent. An Zuverlässigkeit, Kosten und BMW-Service lassen die Kunden kaum ein gutes Haar. Doch seine über jeden Zweifel erhabenen Optiknoten retten den kleinsten BMW, und auch die Performance überzeugt seine Fahrer auf ganzer Linie.
Bild: T. Müller
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16. Rang: Honda Accord, Zufriedenheits-Index 80,4 Prozent. Letztes Jahr noch zweitbestes Modell über alle Modellklassen gesehen, geht es für den Accord diesmal gewaltig nach unten. Die Optikkategorien verlieren im Schnitt eine Notenstufe, für Zuverlässigkeit und Qualitätsanmutung gab es nur noch "Unzufrieden".
Bild: Sven Krieger
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16. Rang: VW Touran, Zufriedenheits-Index 80,4 Prozent. Ganz an den Technikbruder Golf Plus kommt der Vollwertvan Touran nicht heran, denn seine Kostenbilanz ist schlechter. Zuverlässigkeit und Design räumen dagegen Topnoten ab.
Bild: Uli Sonntag
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19. Rang: Opel Insignia, Zufriedenheits-Index 80,3 Prozent. Bei seinem Debüt im Vorjahr konnte er überzeugen, doch das Niveau im zweiten Anlauf nicht ganz halten. Für die Top 20 reicht es noch immer, die Karosseriequalität überzeugt, doch die Platzverhältnisse werden schlecht beurteilt.
Bild: Werk
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20. Rang: Mercedes E-Klasse, Zufriedenheits-Index 80,2 Prozent. Wären da nicht die lästigen Betriebskosten, die Kunden wären ausnahmslos des Lobes voll. So gibt es Abzüge, doch aus den Top 20 katapultieren allein die hohen Kosten den Benz nicht heraus.
Bild: Angelika Emmerling
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20. Rang: Renault Mégane, Zufriedenheits-Index 80,2 Prozent. Große Highlights tauchen im Bewertungsbogen nicht auf, aber dafür leistet sich der Franzose auch keine Schwächen. Ein "Sehr gut" gibt es für den Händlerservice.
Bild: Andreas Lindlahr
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In der Kategorie Kleinstwagen hat der Ford Ka 2012 die Nase vorn. Im Vorjahr entfiel noch rund ein Viertel der Ka-Bewertungen auf das Vorgängermodell, das 1996 auf den Markt kam und nicht gerade als zuverlässig galt. Ohne diese Altlasten holt der Ka, dessen Neuauflage auf der Fiat 500-Plattform daherkommt, den Sieg vor Aygo und Cinquecento.
Bild: Sven Krieger
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Auf seine alten Tage stellt der Toyota Yaris die Kunden noch einmal in höchstem Maße zufrieden und führt die Japan-Horde bei den Kleinwagen an. Die Deutschen kommen nicht über das Mittelfeld hinaus, während der brandneue A1 auf Platz 19 die größte Enttäuschung der diesjährigen Studie darstellt.
Bild: Sven Krieger
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Die untere Mittelklasse wird in diesem Jahr von der A-Klasse dominiert. Pylonen machen dem kleinen Benz ja schon längst keine Probleme mehr, doch mit der Kundenzufriedenheit war das noch bis vor Kurzem so eine Sache. Mit der zweiten Generation hat sich das Blatt jetzt gewendet. Herausragend: Mit Ausnahme der Kosten setzt es überall die Note "sehr gut".
Bild: Andreas Lindlahr
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Zweimal schaffte er es bereits aufs Podest, nun steht er ganz oben: Rang eins in der Mittelklasse sichert sich der Mazda6 mit großem Vorsprung auf die zwei Zweitplatzierten Toyota Avensis und VW Passat CC. Seine Topnoten holt sich der Mazda6 bei Optik und Service, nur bei Qualität und Zuverlässigkeit ist noch etwas Luft nach oben.
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Die Premium-Mittelklasse entscheidet die Mercedes C-Klasse für sich. Sie zeigt sich durchweg stark – ein Sieg auf ganzer Linie. Der Klassenunterschied in Sachen Kundenzufriedenheit zeigt sich vor allem beim Betrachten der Gesamtwertung. Volle fünf Punkte für den Mercedes, während BMW 3er und Audi A4 nur auf drei kommen.
Bild: R. Sassen
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Der Titel in der Oberklasse geht an die Mercedes E-Klasse. Auch wenn der Sieg der E-Klasse zu keiner Zeit gefährdet war - der angegraute Audi A6 bleibt ihr überraschend dicht auf den Fersen. Es sind die Details, die der E-Klasse trotzdem erneut den Sieg sichern, denn genau da schwächelt die Konkurrenz.
Bild: Werk
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Bei den Vans liegt der Toyota Verso vorn. Der Japaner erlaubt sich kaum Durchhänger, lediglich Interieurdesign und Außenqualität kassieren nur durchschnittliche Noten. Platz gibt es im Verso reichlich, das schätzen seine Kunden. Fast so sehr, wie den vorbildlichen Toyota-Service. Rückblick: Die Sieger des J. D. Power Report 2011.
Bild: Christian Bittmann