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Jeep Grand Cherokee III im Test

Jeep Grand Cherokee III
Die dritte Generation des Jeep Grand Cherokee hat den gleichen Dreiliter-V6-Turbodiesel unter der Haube wie der in Amerika gebaute Mercedes ML 320 CDI. Warum? Weil Daimler und Jeep-Mutter Chrysler von 1998 bis 2007 liiert waren.
Gebrauchtwagensuche: Jeep Grand Cherokee
Bild: Sven Krieger
Jeep Grand Cherokee III
Doch die Gebrauchtpreise rauschen beim Jeep deutlich schneller nach unten als beim amerikanischen Mercedes.
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Neben den Dieselmotoren gab es natürlich auch großvolumige V8-Motoren. Unübertroffen in Sachen Gewittersound ist die 2006 nachgereichte Sportversion SRT8 mit 6,1 Liter großem Hemi-V8. Wesentlich komfortabler rollt man dagegen mit dem 4.7 und 5.7 durch die Lande.
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Beide gefallen mit überschwänglicher Spurtstärke aus dem Stand, das beim 4.7 ab rund 130 km/h deutlich nachlässt, beim 5.7 aber nicht. Der Benzinverbrauch ist allerdings erheblich. Unter 15 Liter/100 km kommt man kaum.
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Deshalb ist die eigens für Europa produzierte Dieselversion hierzulande immer viel beliebter gewesen.
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Objektiv spricht wenig gegen den deutschen Turbodieselmotor. Er ist laufruhig, kraftvoll und standfest. Probleme gibt es nur ab und zu bei Dieselpumpe, Turbolader und Einspritzdüsen. Ab 120.000 Kilometer kann es hier Ärger geben.
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Weit häufiger sind jedoch sämtliche Motorenversionen von einem Fahrwerksproblem betroffen. Die Nummer drei war der erste Grand Cherokee mit vorderer Einzelradaufhängung. Und deren Gelenke und Buchsen verschleißen viel zu schnell. Deshalb: Beim Kauf stets auf einer frischen HU-Plakette bestehen.
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Eine weitere Problemzone, die man bei der Besichtigung prüfen sollte: abgewetzte oder gar aufgeplatzte Sitzwangen. Vor allem bis Modelljahr 2007 waren die Materialien der Preisklasse nicht angemessen.
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Ebenfalls ein Ärgernis können hakelige und klemmende Zündschlösser, abgegriffene Lederlenkräder sowie spinnende Navigationssysteme und Radios darstellen.
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Nichts zu meckern gibt es am Gepäckabteil: Der Kofferraum fasst 460 bis 1909 Liter und ist via umklappbarer Rücksitze von 93 Zentimeter auf 1,75 Meter Ladelänge erweiterbar. Unter dem Kofferraumboden findet sich noch ein echtes Reserverad.
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Da geht es im Fond schon deutlich beengter zu. Viel Platz für die Knie steht nicht zur Verfügung.
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Fazit: Die günstigen Gebrauchtpreise verführen. Doch man darf die Folgekosten nicht vergessen. Nicht wegen teurer Reparaturen, ...
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... sondern vor allem wegen der extrem hohen Versicherungseinstufung. Nicht vergessen: Vorderachse prüfen lassen!
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