Sägen, schrauben, spachteln. Smyth Performance arbeitet derzeit an einem Sportwagen-Kit für den jüngst abgelösten
VW Jetta.
Fiberglas-Karosserie, Mittelmotor, vier Zentimeter Tieferlegung, rassige Formen: Der brave Volkswagen wird als Do-it-yourself-Renner zum italienisch anmutenden Leichtgewicht.
Mark Smith, Gründer des US-Kit-Car-Herstellers Factory Five Racing, hat von jeher ein Herz für Sportwagenfans mit kleinem Geldbeutel. Motto des Firmen-Ablegers Smyth Performance: Go Green, but Go Fast.
Vom Jetta ist nach dem Umbau nicht viel übrig: Die zweite Sitzreihe verschwindet, ...
... der Motor findet seinen neuen Platz in einem Stahlrohr-Rahmen hinter den Frontsitzen.
Aus Alt mach Neu: Mark Smith sieht seine Art des Autobaus als Recycling und damit als gelebten Umweltschutz. "Selbst ein Toyota Prius benötigt große Fabriken und eine enorme Infrastruktur", sagt er.
Der Selbstbau-Sportler soll zudem weniger Bio-Diesel verbrauchen als das Ursprungsauto. Und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 225 km/h. Momentan befindet sich der G3F, wie der Jetta heißt, wenn Smyth Performance mit ihm fertig ist, noch in der Testphase. Interessierte müssen mit etwa 10.000 Dollar für das Kit rechnen.
Dazu kommt noch der Preis für einen Diesel-Jetta (bei uns Bora) der vierten Generation.
Auch eine Cabrio-Version planen die Mannen von Smyth Performance.
Damit würden die Amerikaner einen Konkurrenten zum VW BlueSport schaffen.
Das Konzept
BlueSport ist eine gut gebaute Versuchung mit knackigen Proportionen. 3,99 Meter lang und mit 1,26 Metern gerade hoch genug, dass man mit dem Hintern nicht gleich auf der Straße sitzt.
Wie man aus VW-Kreisen hört, hat der Roadster gute Chancen, 2012 in Serie zu gehen. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
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