Rund 35.000 rennsportbegeisterte Zuschauer kamen zum 4. Jim Clark Revival an die badische Rennstrecke.
Hockenheim, letztes Aprilwochenende 2008: Nirgendwo ist die M1-Dichte höher als hier.
Was man allerdings von der Porsche-Armada, bestehend aus 934/935, 911 ST und Carrera RS ebenso behaupten kann.
Anflug auf die Spitzkehre.
Der bayerische Mittelmotor-Vierventiler wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Das Design begeistert immer noch genauso wie schon 1978.
Unangefochtener Driftmeister des Wochenendes war Joaquim Jorge auf seinem "Hundeknochen"-Ford Escort RS.
Hier war's ein bisschen zu viel.
Die NEC Formula Renault gilt als eine der Talentschmieden und Sprungbrett für Nachwuchsfahrer der Formel 1.
Konzentration vor dem Start.
Die von einem Zweiliter-Vierventiler befeuerten Formelrenner erreichen fast die Geschwindigkeiten von Formel-3-Fahrzeugen.
Bei so viel Tempo kann es dem Auto schon mal zu heiß werden.
Logische Steigerung: Hubraum, mehr Hubraum, ORWELL SuperSportsCup.
Typisch für den Turbo: Stichflamme an Michele Liguoris Lola T296 beim Gaswegnehmen vor der Doppel-Rechts.
Hockenheims Bürgermeister Werner Zimmermann weihte mit Mitgliedern des Lotus-Club und Rennfahrern, ganz links Eberhard "Ebs" Mahle und Kurt Ahrens das Memorial zu Ehren des zweifachen Weltmeisters James "Jim" Clark ein.
Rennfahrer Kurt Ahrens berichtet von seinen Erlebnissen rund um das tragische Rennen am 7. April 1968, bei dem er in der ersten Startreihe stand.
Race History: Michael Schumachers Benetton B191 von 1991.
Das frühere Auto des siebenfachen Weltmeisters wird selten bewegt, aber beim Jim-Clark-Revival ist es natürlich mit dabei.
Ex-Jochen-Rindt-Lotus von 1970.
Der JPS von Nigel Mansell.
Mit Baujahr 1927 das älteste Rennfahrzeug im Feld: 1,5-Liter-Bugatti.
Dieser Maserati-250F-Pilot ließ es sich nicht nehmen, in jeder Runde das Publikum zu grüßen.
Die Volksrennwagen der "Formel Vau" beim Vorstart.
Das "Vau" steht für Volkswagen. Man nehme Serienteile des VW Käfer und baue sie in einen Gitterrohrrahmen ein. Fertig ist der 400 kg leichte Renner.
1973 gab es weltweit etwa 3000 Formel-V- und SuperVau-Fahrzeuge.
Auch Niki Lauda ist mal in einem Formel Vau 1300 im Kreis gefahren.
Der rot-weiße Ex-Niki-Lauda-Renner wurde vom jetzigen Besitzer Ralf Hartmann bis zur letzten Schraube zerlegt und liebevoll restauriert.
Ford GT40 und Ponycar Ford Mustang beim Vorstart.
Hoch das Bein: "Dreirad" Mini Marcos GT.
Beim Jim-Clark-Revival schauen die Jungs von der LO Formel Renault auch schon mal dem Jaguar D-Type unter die Haube.
Fahrzeuge vom Schlage eines Porsche 993 GT2 ...
... des McLaren F1 GTR ...
... oder der Viper GTS-R (1999er FIA-GT-Gewinner) konnten beim GT90-Revival bewundert werden.
Einer der Höhepunkte des Wochenendes ist traditionell der Start der Historic Formula 2 Trophy.
Das Feld macht mobil: Es geht hinaus auf die 4,574 km lange Grand-Prix-Strecke.
Hermann Unold im 1971er Lotus 69 ließ es flott angehen.
Ein Lotus 59, gefolgt von einem 1976er March 76B.
Der Klang der F2-Triebwerke ist natürlich Musik in den Ohren der Motorsportfans.
1001 Fahrzeuge sollten für den Eintrag ins Guinness Book of World Records die badische Rennstrecke bevölkern.
Alles, was vier Räder hat und bis 1978 gebaut wurde, durfte mitfahren.
Das sorgte trotz Dreierreihen für einen ordentlichen Stau im Motodrom.
Auch die Speyerer Feuerwehr ließ nichts anbrennen.
Dieser Ami gab alles, trotzdem hat es für einen neuen Weltrekord leider nicht ganz gereicht: Die ...
... Veranstalter zählten insgesamt 759 Fahrzeuge. Na, immerhin!
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