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Kaufberatung Audi A4

Audi A4 Avant, Audi A4
Seit November 2015 ist der Audi A4 in seiner aktuellsten Form auf dem Markt. Er ist gewachsen, dabei leichter geworden, und bietet mit zahlreichen teilautonomen Assistenten einen konkreten Ausblick aufs zukünftige Autofahren. Die Kaufberatung widmet sich ausführlich den Extras und weist den Weg durch die lange Preisliste des Typ B9.
Bild: Lena Willgalis
Audi A4
Ja, dieser A4 ist wirklich neu. Auch wenn das vielleicht nicht jeder auf den ersten Blick erkennt. Dabei verfügt der A4 über eine komplett neue Architektur. Äußerlich ist er rund drei Zentimeter gewachsen (Radstand plus 18 mm) und als Avant bis zu 120 Kilogramm leichter als der Vorgänger.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Audi A4 Avant, Audi A4
Zudem wurde die Aerodynamik verbessert. Der Luftwiderstandsbeiwert der Limousine liegt bei c W 0,23, die Avant mit den TDI-ultra-Motoren schlüpfen mit c W 0,26 durch den Wind. Ebenso trägt der großflächig verkleidete Unterboden samt strömungsoptimierenden Spoilern vor Rädern und Tank zur guten Aerodynamik bei.
Bild: Lena Willgalis
Audi A4
Das Plus an Raum durch die größere Karosserie kommt in erster Linie den Fondinsassen zugute – wer den Vorgänger kennt, wird die Verbesserung sofort bemerken. Als luftig ist das Platzangebot aber trotzdem nicht zu bezeichnen.
Bild: Roman Raetzke
Audi A4
Unkomfortablerweise hat Audi die Beinauflage der Vordersitze um zwei Zentimeter gekürzt. Das gehört freilich eher in die Kategorie "Fühlt sich komisch an" und wird erst beim Nachmessen klar. Die optionalen Sportsitze (330 Euro) verfügen über eine variable Beinauflage, die bis zu vier Zentimeter mehr Sitztiefe bringt.
Bild: Christoph Börries
Audi A4
Beim Ladevolumen überbietet der Avant seine beiden schärfsten Konkurrenten: Er fasst jetzt mindestens 505 Liter – 10 beziehungsweise 15 mehr als 3er Touring oder C-Klasse T-Modell. Beim Maximalvolumen (1510 l) liegt der Avant gleichauf mit dem T-Modell – zum Vorgänger-A4 eine deutliche Verbesserung.
Bild: Lena Willgalis
Audi A4
Auch an anderer Stelle hat Audi einiges getan. Die präzise Lenkung wird jetzt elektromechanisch unterstützt, meldet aber recht reserviert zurück. Auffällig wird das in den leicht kopflastig wirkenden Modellen mit Vorderradantrieb. Schiebt der Fronttriebler in der Kurve über die Vorderräder, bleiben die Lenkwiderstände gefühlt gleichförmig. Die optionale, aber teure Dynamiklenkung (1000 Euro) gibt sich da handfester.
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
Audi A4
Im positiven Sinne unauffällig zeigten sich das jeweils adaptive Komfort- und Sportfahrwerk (je 980 Euro). Die unterschiedlichen Abstimmungen waren klar herauszufahren, ...
Bild: Lena Willgalis
Audi A4
... die Komfortvariante rollt in der dynamischen Einstellung härter ab als das Sportfahrwerk im Komfortmodus. Die jeweiligen Extreme liegen entsprechend weit auseinander. Wir raten zum Komfortfahrwerk.
Bild: Toni Bader
Audi A4
Trotz des starken Auftritts einzelner Komponenten vermittelt der A4 ein entkoppeltes Fahrgefühl. Eine komfortabel ausgelegte C-Klasse wirkt subjektiv fahraktiver, ein BMW 3er ohnehin.
Bild: Werk
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Kommen wie zum Motorenangebot des A4: Rund 33.000 Euro müssen Sie für den A4 Avant im Basistrimm (150 Benzin-PS) mindestens auf den Tisch legen. Und wer will, kann oberhalb von 60.000 Euro in das vorläufige Spitzenmodell S4 (354 PS) einsteigen. Zwischen Minimum und Maximum bietet Audi momentan noch zwei Benziner und vier Diesel an.
Bild: Lena Willgalis
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Alle Motoren bringen ab Werk die Start-Stopp-Technik mit. Sie schaltet die Motoren beim Ausrollen unter 7, mit Wandler unterhalb von 3 km/h ab. Alle Diesel erfüllen die Emissionsvorschriften durch den Zusatz von AdBlue.
Bild: Angelika Emmerling
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Los geht es mit dem 1.4 TFSI (110 kW), einem alten Bekannten: Im A4 wird er aufgrund der Längsarchitektur aber längs eingebaut. Die Einspritzung erfolgt per Common-Rail-Technologie mit einem Druck von 200 Bar. Für einen Benziner läuft der Motor sehr rau, er hinterließ bei uns einen eher angestrengten als überzeugenden Eindruck.
Bild: Toni Bader
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2.0 TFSI ultra (140 kW): Dieses Aggregat hat Audi im Rahmen seiner Rightsizing-Strategie neu entwickelt. Rightsizing soll Downsizing – die Hubraumreduktion um jeden Preis – ablösen. Stattdessen soll jedes Modell den bestmöglich zu seinem spezifischen Charakter passenden Motor erhalten. Und der Zweiliter mit 190 PS steht dem neuen A4 ausgezeichnet – der Motor ist mit 320 Nm Drehmoment kraftvoll, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... läuft dazu vornehm leise. Der Zusatz "ultra" bezeichnet bei Audi die spritsparendste Variante eines Modells, in dem Fall den 2.0 mit Doppelkupplungsgetriebe – damit braucht der Kombi nach NEFZ-Zyklus nur fünf Liter. Aber auch ohne die Automatik S-tronic empfehlen wir diesen Motor trotz seines stolzen Aufpreises von 4400 Euro zum 1.4er dem A4-Normalfahrer.

Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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2.0 TFSI quattro (185 kW): Den zuvor so lobend erwähnten Motor bietet Audi auch mit 252 PS an. Für 62 PS Mehrleistung und 50 Nm zusätzliches Drehmoment berechnet Audi mindestens 4750 Euro Aufpreis, im Avant sogar 7100 Euro, weil da der Allradantrieb mitgekauft werden muss. Auf unserer Proberunde hinterließ auch der stärkere Zweiliter einen sehr guten Eindruck, ...
Bild: Toni Bader
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... allerdings war das Klangbild unabhängig von der gewählten drive-select-Einstellung betont kernig. Etwas mehr akustische Zurückhaltung würde dem Aggregat gut stehen und seinen souveränen Charakter noch unterstreichen. Der gleiche Motor ist übrigens seit Kurzem als Basisantrieb für das Porsche-SUV Macan erhältlich.
Bild: Toni Bader
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3.0 TFSI quattro (260 kW): 354 PS stecken im neuen S4, 21 mehr als beim Vorgängermodell. Die Aufladung besorgt nun ein Turbo, der trinkfreudige und nicht immer voll überzeugende Kompressor-V6 wurde in Rente geschickt. Von 0 auf 100 geht's dank Allradantrieb in 4,7 Sekunden, das klingt nach einem beeindruckenden Fahrerlebnis – das auch für uns noch aussteht.
Bild: Werk
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2.0 TDI (ultra) (110 kW): Im Gegensatz zum gleich starken Einstiegsbenziner weiß bei den Dieseln schon die Basisvariante zu überzeugen. Sie bewegt den handgeschalteten Kombi sehr agil, woran das kräftige Drehmoment von 320 Nm zwischen 1500 und 3250 Touren großen Anteil hat. Für 200 Euro Aufpreis ...
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
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... ist dieser Motor auch in einer sparsameren ultra-Variante zu haben; der Normverbrauch sinkt im Handschalter auf 3,8 Liter. Erreicht wird das unter anderem mit einer längeren Getriebeübersetzung – die Spitze beträgt dann "nur noch" 210 km/h, rollwiderstandsoptimierte Reifen, Tieferlegung und eine verschließbare Kühlerjalousie tragen zur Verbrauchssenkung bei.
Bild: Angelika Emmerling / AUTO BILD
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2.0 TDI (ultra) (140 kW): Die 190-PS-Version des Zweiliter-Diesels stemmt 400 Nm auf die Kurbelwelle. 230 km/h und der Standardspurt in knapp unter acht Sekunden lesen sich spritziger, als dieser Motor subjektiv wirkt. Die Schaltvorgänge des Doppelkupplungsgetriebes fallen sehr verschliffen aus, ...
Bild: Roman Raetzke
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... nur in der schärferen Sport-Einstellung von drive select waren Zugkraftunterbrechungen während des Schaltens spürbar. Analog zur 150-PS-Variante gibt's fürs gleiche Aufgeld auch hier die ultra-Ausstattung.
Bild: Roman Raetzke
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2.0 TDI quattro (140 kW): Eine weitere Ausführung des 190-PS-TDI kommt mit Audis Allradtechnologie (2350 Euro). Ein selbstsperrendes Mittendifferenzial verteilt die Momente im Normalfall im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Bedarfsfall ...
Bild: Werk
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... können bis zu 70 Prozent an die Vorderräder oder maximal 85 Prozent an die Hinterräder geleitet werden. Tatsächlich steht die quattro-Technologie dem A4 sehr gut, weil sich die vorderradgetriebenen Modelle in anspruchsvollen dynamischen Situationen unangenehm kopflastig anfühlen.
Bild: Werk
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3.0 TDI (quattro) (160 kW): Mit der Einführung eines Dreilitersechszylinders in der Klasse um 200 PS ist Audi eine kleine Überraschung gelungen. Da der Motor aber ausschließlich mit der S-tronic zu haben ist, bleibt sein Drehmoment auf 400 Nm begrenzt. So vermittelt der Motor einen gehemmten Fahreindruck, schnell, aber sehr linear. Wohl auch, weil das Drehmoment auf dem breiten Band von 1250 bis 3750 Umdrehungen zur Verfügung steht. Eine quattro-Variante ist optional.
Bild: Werk
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3.0 TDI quattro (200 kW): Sofern es der insgesamt sehr gute V6-Diesel sein soll, empfehlen wir, gleich zum 272 PS und 600 Nm starken Sahnestück zu greifen. Hier wirkt der Motor in seinem Vorwärtsdrang fast unerschöpflich, lässt sich bei Bedarf aber auch drehzahlarm sparsam bewegen. Gekoppelt ist er an den gut abgestimmten Achtstufenwandler.
Bild: Lena Barthelmess
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Mit dem neuen Modell hat Audi auch die Linien Design und Sport (je 1900 Euro) eingeführt. Diese beinhalten Extras im Wert von 870/1215 Euro, Sport etwa Sportsitze (330 Euro) und Lendenwirbelstütze (265 Euro); dazu kommen optische Differenzierungen im In- und Exterieurbereich. Erst mit einer dieser Linien dürfen Sie weitere, überwiegend kosmetische Umfänge à la S-line Sportpaket ordern (nochmals 1900 Euro).
Bild: Werk
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Überlegen Sie sich genau, was Sie wirklich brauchen, und rechnen Sie die Pakete dann kritisch nach. Die Interieurqualität bei Audi ist so hochwertig, dass sie sich auch auf die Materialien der von uns empfohlenen Basisausstattung verlassen können. Dazu wählen Sie dann lieber gezielt praktische Extras. Zum Beispiel ...
Bild: Lena Willgalis
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... die Matrix-LED-Scheinwerfer (1900 Euro) inklusive Fernlichtautomatik. Die zum Einbauumfang gehörige Kamera erkennt entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge und steuert die pro Scheinwerfer zwölf LED-Segmente so an oder aus, dass diese um diese Autos herumleuchten. Insgesamt fahren Sie mit einer helleren und besseren Ausleuchtung der Fahrbahn – ein klares Sicherheitsplus.
Bild: Lena Willgalis
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Ein weiteres dieser unbedingt empfehlenswerten Extras ist das Head-up-Display (980 Euro). Es projiziert die Geschwindigkeit und optional Verkehrszeichen oder Routenanweisungen des Navigationsgeräts (ab 1480 Euro) ins Sichtfeld des Fahrers auf die Frontscheibe. So kann der Blick länger auf die Straße gerichtet bleiben.
Bild: Werk
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Neben solchen passiven Sicherheitsextras bilden aktive Assistenzsysteme einen Schwerpunkt in der A4-Preisliste. Diese lassen den A4 schon in den teilautonomen Bereich vorfahren. Abstandstempomat und Spurhalteassistent (600 Euro) fungieren in Automatikmodellen gemeinsam ...
Bild: Lena Willgalis
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... als Stau-Autopilot bis 65 km/h. Im Stop-and-go des morgendlichen Berufsverkehrs konnten wir uns von der guten Funktionsweise überzeugen. Leider ist der bewährte Abstandstempomat im Gegensatz zum Vorgänger nicht mehr einzeln bestellbar – Sie müssen Audi dafür das teure Assistenzpaket Tour (1640 Euro) abkaufen. Und das ...
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... entfaltet seinen vollen, aber nicht gänzlich ausgereiften Funktionsumfang erst in Verbindung mit der Bordnavigation. Kann der Abstandstempomat auf die schilderlesende Kamera und die Verkehrsführungsinfos des Navis zugreifen, wird er zum vorausschauenden Autopiloten. Der nimmt schon lange vorm Ortsschild den Fuß vom Gas oder bremst zielgenau in die Autobahnbaustelle. Und weil ...
Bild: Werk
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... das System die Kurvenradien auf der Autobahn kennt, bremst es auch hier im Namen der Sicherheit dazwischen. In der Praxis waren die Erfahrungen zwiespältig. Bei einem Kollegen wähnte sich die Verkehrszeichenerkennung beispielsweise auf einem freien Autobahnabschnitt plötzlich in einem 60-km/h-Limit, worauf die Elektronik das Auto unvermittelt und deutlich einbremste.
Bild: Angelika Emmerling
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Wenn der Prädiktiv-Assistent in den Tempomat eingreift, wird neben dem Tempomatsymbol beispielsweise eine Kurve angezeigt – auf der A9 bekamen wir dies auch an längeren Anstiegen wiederholt zu sehen und wurden dementsprechend eingebremst, nur weil auf der Kuppe eine Kurve oder ein Limit folgte. Auf der mittleren oder linken Spur ist das – auch für Hinterherfahrende – eine unangenehme Erfahrung.
Bild: Werk
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Manchmal funkte der Assistent gar ohne ersichtlichen Grund dazwischen. Solche unerwarteten Eingriffe sind auch deshalb kontraproduktiv, weil sie den Fahrer auf Ursachensuche schicken und dadurch ablenken. Hier muss Audi noch ein paar Hausaufgaben machen oder die Assistenten vorerst auf Gebiete mit mehrfach gesicherten Datensätzen beschränken.
Bild: Toni Bader
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Kommen wir zu anderen Ausstattungs-Highlights: Das 7-Zoll-MMI-Display ist Serie, steht oben fest auf der Mittelkonsole. Bedient wird es ...
Bild: Lena Willgalis
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... über den Dreh-Drück-Steller zwischen den Sitzen. Durch gewachsenen Funktionsumfang hat die Menüführung etwas von ihrem intuitiven Charakter verloren.
Bild: Roman Raetzke
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Das virtuelle Cockpit (500 Euro) macht das Kombiinstrument in der Darstellung variabel, sorgt für noch mehr Informationsdichte. Der günstige Preis lockt. Aber: Die teure MMI Navigation plus (2680 Euro) ist dann Pflicht.
Bild: Toni Bader
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In der Phone Box (340 Euro) können Sie Ihr Mobiltelefon induktiv laden (Qi-Standard); es verbindet sich mit der Außenantenne, reduziert so die SAR-Strahlung. Die Armlehne verschließt das Fach nur teils.
Bild: Werk
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Damit sich die Passagiere auf der Rückbank nicht langweilen, gibt es abnehmbare 10,1-Zoll-Tablets. Preis für ein Gerät: 1145 Euro.
Bild: Werk
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Mit Audi connect (310 Euro) kommt Internet ins Auto und damit weltweite Wetterinfos. Nur mit MMI Navigation plus (2680 Euro) zu haben.
Bild: Christoph Börries
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Die Dreizonen-Klimaautomatik (685 Euro) ist relativ günstig. Sie erlaubt unterschiedliche Luftströme für Fahrer und Mitfahrer.
Bild: Lena Willgalis
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Der rahmenlose Spiegel (165 Euro) ist nicht rahmenlos, in Verbindung mit automatisch abblendenden Außenspiegeln (345 Euro) aber Pflicht.
Bild: Lena Willgalis
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Der Totwinkelwarner (810 Euro) deckt einen weiten Bereich hinterm Fahrzeug ab. Rot leuchtet die Ausstiegswarnung (1490 Euro, Paket). Übrigens: Die Montage der Außenspiegel auf der Türbrüstung mindert Fahrtwindgeräusche im Innenraum.
Bild: Privat Julia Winkler
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Hauptsache anders: sieht aus wie ein Bügel-, öffnet wie ein Klappgriff. Die Komfortautomatik gibt's optional für 570 Euro.
Bild: Lena Willgalis
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Und das empfiehlt die Redaktion: Die Limousine sieht im Profil edel aus – flach und lang, dicht überm Asphalt. Aber wir entscheiden uns trotzdem für das dicke – und praktischere – Ende des Avant. Von vorn nach hinten konfigurieren wir ihn ...
Bild: Lena Willgalis
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... folgendermaßen: erhellendes Matrix-LED-Licht (1900 Euro); den feinen 190-PS Vernunftbenziner (36.900 Euro); assistieren lassen wir uns vom Totwinkelwarner (810 Euro) und der Anfahrhilfe (80 Euro) – im Verkehr komfortabler als die E-Handbremse.
Bild: Privat Julia Winkler
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Für etwas mehr Ruhe im Innenraum sorgen die Akustikscheiben in den Türen (150 Euro); wir sitzen auf den nicht zu straffen Sportsitzen inklusive verlängerbarer Beinauflage (330 Euro) samt Sitzheizung (360 Euro).
Bild: Lena Barthelmess
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Versierten Mobiltelefonisten empfehlen wir die Smartphone-Schnittstelle (400 Euro), die sowohl Android als auch Apple-Software versteht und deren Navigation auf das serienmäßige Zentraldisplay bringt. Nicht dass das Audi-Navi (ab 1480 Euro) schlecht wäre, nur ist es teuer.
Bild: Werk
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Im Kofferraum sorgt das Schienensystem samt variablem Raumtrenner (205 Euro) für Halt und Ordnung; zum Einparken gern die Rückfahrkamera (450 Euro), die erzwingt unverständlicherweise aber Parkpiepser vorn und hinten (780 Euro).
Bild: Werk
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An dieser Stelle summieren sich unsere Extras bereits auf 546 Euro. Und da sind so Leckereien wie Adaptivfahrwerk (980 Euro) oder knackige 18-Zöller (ab 80 Euro) noch nicht drin. Die beiden Linien design oder sport (je 1900 Euro) konnten uns nicht vollends überzeugen. Alle relevanten Extras sind auch ohne sie zu bekommen. Aber einige Deko-Elemente und manche Raddesigns sind nur in Kombination und dann oft mit einem Preisvorteil zu ordern.
Bild: Roman Raetzke
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Und hier kommen unseren Motoren-Tipps: Los geht es mit den Wenigfahrern. Auch sie wollen's ja schön haben und wir ersparen ihnen das etwas unkultivierte Betragen des 1.4ers. Der 2.0 mit 190 PS läuft wunderbar unaufgeregt, fährt agil, ist aber maximal 210 km/h schnell. Das ist dem ultra-Kürzel für seine Effizienzleistung geschuldet. Empfehlung: Audi A4 Avant 2.0 TFSI ultra (140 kW); Listenpreis: ab 36.900 Euro.
Bild: Christoph Börries
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Der Vielfahrer nimmt einen 2.0 TDI. Der mit 150 PS kann genügen, aber die 190-PS-Variante zeigt sich souveräner. Der geringe Mehrverbrauch ist hinnehmbar, lässt sich mit der ultra-Version wieder etwas senken. Die Höchstgeschwindigkeit ist auch auf 210 km/h begrenzt. Empfehlung: Audi A4 Avant 2.0 TDI (140 kW); Listenpreis: ab 39.950 Euro.
Bild: Roman Raetzke
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Der sportliche Fahrer steht auf viel Hubraum. Liebt den Sechszylinderklang. Weiß die dynamischen sowie sicheren Aspekte eines Allrad zu schätzen. Und fährt Diesel? Hier können wir den letzten Punkt getrost mit Ja! beantworten. Preislich bleiben Sie auf deutlichem Abstand zum S4. Empfehlung: Audi A4 Avant 3.0 TDI quattro (200 kW); Listenpreis: ab 51.950 Euro.
Bild: Werk
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Zum Abschluss hier noch der Blick auf einige Ausstattungoptioenen für den A4. Zunächst das Thema Räder: Audi hat für den A4 Räder von 16 bis einschließlich 19 Zoll im Angebot. Die Aufpreise variieren aber stark, abhängig von bereits gewählten Linien. Auf dem Foto: Modell 10-Speichen-Kristall der Linie design (17 Zoll).
Bild: Werk
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Ab 400 Euro ist die 17-Zoll-Felge 5-Arm-Aero zu haben.
Bild: Werk
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Dieses 5-Doppel-Speichen-Design in 18 Zoll gibt es ab 150 Euro.
Bild: Werk
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Ein weiteres 18-Zoll-Beispiel: 5-Arm-Pylon ab 700 Euro.
Bild: Werk
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Stattliche 19-Zöller: 5-V-Speichen ab 1300 Euro.
Bild: Werk
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Die Dekoreinlagen kosten von 210  bis 460 Euro. Aber nicht alle Varianten stehen für alle Ausstattungen zur Wahl. So gibt's das feine matt gebürstete Aluminium nur für Kunden, die den A4 im sport-Trimm kaufen. Zur Wahl stehen hier Aluminium Ellipse ...
Bild: Werk
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... und Aluminium Trimaran.
Bild: Werk
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Für einen etwas natürlicheren Look: Eiche grau naturell.
Bild: Werk
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Und schließlich noch ein paar Farbvarianten: Der Katalog führt zurzeit zwölf verschiedene Lackvarianten, insgesamt in eher gedeckten Tönen. Wenn Sie es lieber bunt mögen, bietet Audi auch die Möglichkeit der Individuallackierung an (2400 Euro). Ohne Aufpreis bekommen Sie Ihren neuen A4 in Brillantschwarz oder Ibisweiß. Für die Metallic- oder Perleffektlackierungen berechnet Audi 890 Euro. Hier: Tangorot.
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Ebenfalls zur Wahl stehen Scubablau, ...
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... Argusbraun ...
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... oder auch Manhattangrau.
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