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Kaufberatung Fiat 500X

Fiat 500X
Seit Februar 2015 ergänzt der kompakte Crossover 500X die Familie des Fiat 500. Der lifestylige SUV-Ableger bietet fünf Türen und die Option auf Allradantrieb. Wir haben ihn genauestens unter die Lupe genommen und unsere Erkenntnisse in eine Kaufberatung verpackt.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Der immerhin 4,25 Meter lange und 1,80 Meter breite 500X orientiert sich stärker am Design des Original-500, als dies der 500L tat – Fiats erster Versuch den 500 wachsen zu lassen. Es ist offensichtlich: Der schnucklige und knuffige Retro-Look des 500 funktioniert auch zwei Nummern größer.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Doch unterschätzen sollte man den Italiener trotz seines süßen Äußeren nicht, denn unter der rundlichen Hülle steckt ein Raumangebot, das für ein SUV dieser Klasse großzügig und luftig ausfällt. Der Innenraum bietet für Fahrer und Beifahrer genügend Bewegungsfreiheit. Die angenehm hohe, individuell einstellbare Sitzposition sorgt für gute Übersicht. Die bequemen Sitze sind straff gepolstert, der Seitenhalt prima.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Im bequem enterbaren Fond haben selbst groß gewachsene Passagiere in jeder Beziehung überraschend viel Platz. Sogar der Sitz in der Mitte ist mehr als nur eine Option für die Kurzstrecke.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Der Kofferraum fasst im Normalzustand 350 Liter. Damit lässt sich im Alltag prima leben. Klappt man die serienmäßig asymmetrisch geteilte Fondbank um, werden daraus bei leicht ansteigender Ladefläche maximal 1000 Liter. Vergleichsweise wenig. Empfehlenswert: der praktische, ab der Ausstattung Pop Star erhältliche doppelte Ladeboden. Er kostet als Teil des Komfort-Pakets 340 Euro. Bei Lounge und Cross Plus ist er Serie.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Chic, charmant, wohnlich und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und möbliert präsentiert sich der Innenraum. Das geschwungene Design aller Elemente und die in Fahrzeugfarbe lackierte Armaturentafeleinlage stehen dem Italiener ausgezeichnet zu Gesicht. Materialien und Verarbeitung sind so gut wie bei keinem anderen Fiat.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Reichlich Ablagen – ab der Ausstattungslinie Pop Star gibt es sogar ab Werk zwei Handschuhfächer – und eine bis auf Kleinigkeiten einfache, problemlose Bedienung runden den positiven Eindruck ab.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Ausstattungsseitig ist der 500X von Pop bis Lounge ausschließlich im zivilen, nostalgischen City-Look mit in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern und Chromakzenten sowie Vorderradantrieb zu haben.
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
Nur eingeschränkt zu empfehlen ist die Basisversion Pop. Fiat bietet sie lediglich für den 110 PS starken Basisbenziner (ein idealer Antrieb für alle, die selten längere Strecken zurück- und wenig Wert auf Dynamik legen) und den neuen, bereits erfreulich kräftigen Einstiegsdiesel mit 95 PS an, aber es fehlen essenzielle Dinge wie Klimaanlage und Radio. Beseitigt man diesen Umstand jedoch ...
Bild: Ronald Sassen
Fiat 500X
... mit dem 1290 Euro teuren Plus-Paket und addiert man noch einmal 500 Euro für Aluräder dazu, schmilzt der Abstand zur darüber rangierenden Pop-Star-Variante von 2700 auf nur noch 910 Euro. Dafür bekommt man dort zusätzlich unter anderem 17- statt 16-Zoll-Alus, Nebelscheinwerfer, Bluetooth-Telefonie sowie ein bedienfreundliches Touchscreen-Radio mit 5-Zoll-Monitor.
Bild: Ronald Sassen
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Ab Pop Star lassen sich zudem weitere Ausstattungen dazubestellen – sowohl einzeln als auch in sinnvollen Paketen gebündelt. Unsere heißesten Tipps aus reichlich Extras: die Zwei-Zonen-Klimaautomatik für 390 Euro, ...
Bild: Ronald Sassen
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... das Winterpaket (beheizbares Lenkrad und Sitzheizung vorn) für 490 Euro sowie das Sicht-Paket (Licht- und Regensensor, automatisch abblendender Innenspiegel und elektrisch anklappbare Außenspiegel) für 390 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Noch einmal 2750 Euro teurer, ist das Niveau Lounge für besonders verwöhnte und anspruchsvolle Kunden. Es wartet von Haus aus zusätzlich mit Goodies wie Bi-Xenonlicht, Parksensoren hinten, 18-Zoll-Alus, ...
Bild: Ronald Sassen
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... Navigationssystem, schlüssellosem Zugangssystem und Spurhalteassistent auf.
Bild: Ronald Sassen
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Das Top-Navi-Radio mit 6,5-Zoll-Bildschirm, 3D-Navigation und DAB kostet für Pop Star und Cross 1190 Euro, für Lounge und Cross Plus 690 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Sowohl für Pop Star als auch Lounge erhältlich: der 140 PS starke 1,4-Liter-Turbobenziner. Ein leiser, feiner und lebhafter Kraftzwerg, der quietschfidel loslegt und optional (1700 Euro) auch mit überzeugendem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten wird.
Bild: Werk
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Ein Allroundtalent: der 1,6-Liter-Turbodiesel mit 120 PS und 320 Nm Drehmoment. Ein ruhiger, geschmeidiger und drehfreudiger Wegbegleiter, der kräftig durchzieht, bei Bedarf beherzt zubeißt ...
Bild: Ronald Sassen
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... und sich noch dazu ausgesprochen sparsam zeigt. Beide Triebwerke, die übrigens unsere Motorenempfehlungen darstellen, sind auch als Cross-Variante, sprich im maskulinerem Offroad-Look, zu haben. Optisches Erkennungszeichen: dunkel satinierte Exterieurdetails, Dachreling sowie spezifische Raddesigns und Stoßfänger in Offroad-Optik.
Bild: Ronald Sassen
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Der Aufpreis für Cross liegt inklusive der wie ein Sperrdifferenzial wirkenden elektronischen Traktionskontrolle bei exakt 1000 Euro, wobei die angebotenen Niveaus Cross und Cross Plus ausstattungstechnisch weitestgehend den Varianten Pop Star und Lounge entsprechen.
Bild: Ronald Sassen
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Wird die Option Allradantrieb gezogen, landet man zwangsläufig beim Cross. Die Besonderheit des 4x4-Antriebs ...
Bild: Ronald Sassen
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... ist die komplette Abkoppelung der Kardanwelle vom Getriebe im Standardbetrieb. Der Kraftschluss zur Hinterachse erfolgt nur bei Bedarf. Das spart in der Praxis Sprit.
Bild: Werk
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Antriebsseitig stehen für den Cross 4x4 der 140 PS starke Zweiliter-Topdiesel und die 170-PS-Ausführung des 1,4-Liter-Turbobenziners zur Verfügung. Beide auf ihre Art souveräne Motoren, ...
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD
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... wobei in Summe dem Selbstzünder trotz relativ kernigen Klangs nicht nur aus Effizienzgründen der Vorzug zu geben ist. Hinzu kommt, dass er auch als Handschalter erhältlich ist. Wer lieber schalten lässt, bekommt freilich auch für ihn die feine, beim Benziner serienmäßige Neunstufen-Wandlerautomatik (1900 Euro).
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD
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Innovativ und bei allen Ausstattungsvarianten bis auf Pop Serie ist der sogenannte Mood Selector. Der zwischen den Sitzen platzierte Drehregler ermöglicht über drei Fahrmodi (Auto, Sport sowie Allwetter beziehungsweise Traction beim Cross) die Abstimmung von Motor, Lenkung, Bremsen und Arbeitsweise des Automatikgetriebes.
Bild: Ronald Sassen
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Ebenfalls schnell Gefallen findet man an der leichtgängigen und direkten Lenkung sowie dem agilen und lebhaften Fahrverhalten. Die Kombination aus beidem garantiert ein hohes Maß an Fahrspaß.
Bild: Werk
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Speziell auf engen, kurvenreichen Landstraßen kann man den 500X richtig fliegen lassen. Erfreulich dabei: Trotz tendenziell straffer Fahrwerksabstimmung bleiben den Insassen komfortseitig unzumutbare Härten erspart.
Bild: Ronald Sassen
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Und dass sich die meisten Versionen des 500X mit Smartphones verstehen, ist eigentlich selbstverständlich.
Bild: Christoph Börries
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Fazit von Redakteur Andreas Dünkelmeyer: Der knuffige und agile 500 X ist sicherlich eine der auffälligsten und sympathischsten Erscheinungen im Lager der Kompakt-SUV. Der City-Look steht dem Italiener dabei eindeutig besser ...
Bild: Ronald Sassen
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... als der Offroad-Look. Der nur mit den Topmotoren erhältliche Allradantrieb ist eigentlich unnötig. Motorenseitig die Idealbesetzung stellt der 1,6-Liter-Diesel dar. Am meisten überraschen die hohe Qualitätsanmutung und Solidität, mit denen das ganze Auto gemacht ist.
Bild: Ronald Sassen
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Wer über Alternativen zum Fiat 500X nachdenkt, landet sofort beim Mini Countryman (seit 9/10, Facelift 7/14): Preis: ab 20.400 Euro • vier Benziner (98, 122, 190, 218 PS), drei Diesel (90, 112, 143 PS) • Vorder-/Allradantrieb • vier Ausstattungen.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Karosserie: Gutes Platzangebot, ordentlicher Kofferraum (350–1170 Liter) und verschiebbare Rückbank. Wenig funktionelles Interieur mit mäßiger Qualitätsanmutung.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Antrieb: Der 112-PS-Diesel und der 122-PS-Benziner sind die Wahl der Vernunft. Richtig Laune machen allerdings erst der S (190 PS) und der SD (143 PS).
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Ausstattung: Zu Cooper und Cooper S gehört mindestens das Ausstattungspaket Pepper (ab 850 Euro). Noch besser: das mindestens 2600 Euro teure Chili-Paket. Extras: Metallic (500 Euro), Sitzheizung (290 Euro), Sichtpaket mit Licht-/Regensensor und Scheibenheizung (350 Euro).
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Opel Mokka (seit 11/12): Preis: ab 18.990 Euro • zwei Benziner (115 und 140 PS), ein LPG (140 PS), zwei Diesel (110 und 136 PS) • Vorder-/ Allradantrieb • fünf Ausstattungslinien.
Bild: Ronald Sassen
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Karosserie: Luftiges Raumgefühl, prima Ladevolumen (356 bis 1372 Liter) und hohe Sitzposition. Aber unübersichtliches Heck und tastenüberladene Mittelkonsole.
Bild: Ronald Sassen
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Antrieb: Benzinerseitig überzeugt der 1.4 Turbo mit 140 PS. Diesel-Tipp: der 1.6 CDTI, gern auch mit Automatik (1300 Euro). Geheimtipp: der 1.4 LPG.
Bild: Ronald Sassen
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Ausstattung: Selection für den Basisbenziner, ansonsten Edition mit Nebelscheinwerfern, Leichtmetallrädern, Bluetooth-Anbindung und E-Fensterhebern hinten. Extras: AGR-Fahrersitz (390 Euro), Opel OnStar (490 Euro), Winter-Paket mit Lenkrad- und Sitzheizung (350 Euro).
Bild: Ronald Sassen
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Renault Captur (seit 6/13): Preis: ab 15.490 Euro • zwei Benziner (90 und 120 PS), zwei Diesel (90 und 110 PS) • Vorderradantrieb • vier Ausstattungslinien.
Bild: Tobias Kempe
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Karosserie: Kompakte Abmessungen, aber schlechte Übersicht. Vorn geräumig, im Fond jedoch knapp bemessene Kopffreiheit. Das Ladevolumen: 377 bis 1235 Liter.
Bild: Tobias Kempe
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Antrieb: Der aufgeladene Dreizylinder mit 0,9 Liter und 90 PS zeigt sich munter. Dieselseitig ist der bullige 1,5-Liter mit 110 PS die beste Wahl.
Bild: Tobias Kempe
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Ausstattung: Erst die zweite Linie, sprich Dynamique, bietet essenzielle Dinge wie Radio, Bluetooth-Telefonie sowie Klimaanlage. Dazu kommen Goodies wie Aluräder. Extras: Metallic (490 Euro), Sitzheizung (250 Euro), City-Paket mit Parksensoren hinten und anklappbaren A-Spiegeln (390 Euro).
Bild: Tobias Kempe