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Kaufberatung Jaguar XE

Jaguar XE, Jaguar XE S
Alu-Leichtbau, Hinterradantrieb, rassiges Design – so muss ein dynamischer Mittelklässler aussehen. Mit dem XE aus dem Hause Jaguar ist den arrivierten Gegnern eine echte Alternative für Individualisten auf den Fersen. Hier kommt die AUTO TEST-Kaufberatung.
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
Optisch ist die Handschrift von Chefdesigner Ian Callum unverkennbar, wobei die Scheinwerfer glücklicherweise eine gewisse Eigenständigkeit behalten haben. Im Gegensatz zu den größeren Modellen XF und XJ sind diese an der Innenseite diagonal gegenläufig zum Grill geneigt, was in einen aggressiveren Blick und hohes Überholprestige mündet. Beim sportlichen Topmodell XE S ...
Bild: Werk
Jaguar XE S
... wird dieses durch die mächtigen Lufteinlässe in der Schürze nochmals unterstrichen. Unter der Fensterlinie führt eine elegante Lichtkante nach hinten, während die Dachlinie sanft abfällt.
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE S
Am Heck stechen die zweiteiligen Rückleuchten ins Auge – vor allem, weil sie irgendwie eine Nummer zu groß für den XE wirken. Als Fahrer kommt man natürlich viel eher ...
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
... mit den inneren Werten in Kontakt: Beim ersten Beschnuppern fällt zunächst die feine Verarbeitung des nahezu vollausgestatteten Testwagens auf. Das Leder fühlt sich sagen wir mal "britisch" an, die Kunststoffe sind selbst an den Türverkleidungen angenehm hinterschäumt, und die äußeren Lüftungsdüsen haben die Designer derart stimmig in die Türblenden übergehen lassen, dass es schon eine Augenweide ist. Nach außen ...
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
... läuft das XE-Cockpit sehr flach aus, wodurch die äußere Düse quasi auf der verlängerten Armlehne ruht. Darüber läuft die Schulterlinie von der Fensterunterkante einmal um das Cockpit herum und kommt auf der Beifahrerseite in einem Bogen wieder heraus. Dadurch schafft es Jaguar, ein sehr filigranes Interieur mit einem Gefühl der Sicherheit zu verbinden.
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
Beim ersten Einrichten der optimalen Sitzposition bekommt der gute Ersteindruck dann doch noch Risse: Die Einstelltasten der elektrischen Sitze sind für diesen Anspruch arg klapperig geraten – das hätten wir hochwertiger erwartet. Eine passende Sitzposition ist dennoch schnell gefunden, zumal sich die Sitzkonsole auch für Großgewachsene angenehm weit nach unten fahren lässt.
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
Ein Druck auf den Startknopf bewirkt zunächst nichts. Als auch ein zweiter Versuch an der Situation nichts ändert, kommen langsam Zweifel ...
Bild: Werk
Jaguar XE
... an den eigenen Fähigkeiten auf. Automatik in "P"? – Check. Fuß auf der Bremse? – Check. Wir versuchen wir es einfach ein drittes Mal, und siehe da: Die 340 PS des XE S erwachen zum Leben. Was war das Problem? Der Startknopf verlangt schlicht nach fester Hand. Lustigerweise präsentieren sich Radio und Navigationssystem ähnlich stur, wenn sie zu sanft angefasst werden.
Bild: Ronald Sassen
Jaguar XE
Im Fond lümmelt es sich nur bis etwa 1,75 Meter Körpergröße angenehm – vor allem, wenn vorn noch ein groß gewachsener Mitfahrer sitzt. Für längere Staturen wird es eng, sowohl für deren Knie als auch am Scheitel. An letzterem Problem ist freilich die elegant absteigende Dachlinie nicht ganz unschuldig. Doch die Konkurrenz aus Ingolstadt oder München schneidet hier auch nicht viel besser ab.
Bild: Ronald Sassen
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Die Lehne im Fond lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen, wodurch sich der Kofferraum von regulär 455 auf 830 Liter erweitern lässt. Allerdings muss der Käufer für dieses Feature – wie für viele andere auch – extra in die Tasche greifen.
Bild: Ronald Sassen
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Das Motoren-Angebot bietet im Grunde alles, was man braucht. Ein paar Lücken weist die Palette dann aber doch noch auf: Ein starker Diesel wäre beispielsweise eine feine Sache. Da ist nämlich bei 180 PS Schluss. Los geht's aus preislicher Sicht ...
Bild: Ronald Sassen
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... mit dem 20t, einem zwei Liter großen Vierzylinder mit Turboaufladung und 200 PS. Selbst der schwächste Benziner hält genug Leistung für die britische Mittelklasse parat: 7,7 Sekunden auf Landstraßentempo und 237 km/h Spitze – da muss sich der XE nicht verstecken. Nur der Normverbrauch fällt mit 7,5 Litern heftig aus – in der Praxis dürfte man wohl nur mit Mühe und sensiblem Gasfuß merklich unter neun Litern bleiben.
Bild: Toni Bader
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25t (240 PS): Aus dem Stand sprintet er agil voran, überfordert sogar die Antriebsräder gern, um dann im Laufe des Drehzahlbandes für einen aufgeladenen Motor überraschend linear durchzuziehen. Vor allem beim Kickdown reißt der 240 PS starke Vierzylinder ruppig am Gebälk. Das Fahrwerk reicht im sportlichsten Modus ...
Bild: Werk
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... kurze Stöße reichlich humorlos an die Insassen weiter. Sonst gibt sich der Jaguar-Unterbau tendenziell sanftmütig und so gut gedämpft wie gedämmt. Speziell in der Kombination aus dem Dynamikmodus des Autos und der Sporteinstellung des Automatikgetriebes macht der 25t höllisch Laune.
Bild: Werk
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S (340 PS): Ist man ihn gefahren, ist der schon sehr agile 25t schnell vergessen. Per Pfeiltaste vor dem Automatikwählregler auf die Zielflagge geflippert, schon faucht der Kompressor-V6 herrlich heiser sein Lied. In 5,1 Sekunden geht es auf 100, die Höchstgeschwindigkeit wird bei Tempo 250 elektronisch eingebremst. Das entspricht recht genau den Werten der direkten Konkurrenz. In einem Punkt muss sich der stärkere XE S dem 25t ...
Bild: Ronald Sassen
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... dann aber doch geschlagen geben: Weil dessen Vierzylindermotor die Vorderachse weniger stark belastet, lässt sich der 25t agiler in die Kurven werfen; Kurskorrekturen setzt die Lenkung direkter um, auch wenn diese in beiden Versionen nicht mit perfekter Rückmeldung glänzt. Auffällig: Trotz der aufgeschnallten optionalen 19-Zöller agiert das Fahrwerk nicht übertrieben ruppig – die bereits erwähnte Anfälligkeit bei kurzen Stößen bleibt aber auch dem sportlichsten XE erhalten.
Bild: Ronald Sassen
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E-Performance (163 PS): Ein Zweiliter-Turbodiesel als leistungsreduzierte Sparversion? Es kommt nicht von ungefähr, dass Jaguar nachgesagt wird, sich bei der Entwicklung des XE am direkten Konkurrenten BMW 3er orientiert zu haben – so auch in diesem Fall: Der Spritspardiesel wurde von 180 PS auf deren 163 limitiert ...
Bild: Werk
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... und verbraucht nach Norm 3,9 Liter; damit spart er 0,4 Liter gegenüber dem konventionellen 20d (den 320d EfficientDynamics Edition reduzierte BMW zunächst auf 184, dann auf 190 PS; der Verbrauch liegt zwischen 3,8 und 4,2 Liter, je nach Getriebe und Ausstattung). Preislich nehmen sich die zwei Selbstzünder in den unteren beiden Ausstattungslinien übrigens nichts.
Bild: Werk
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20d (180 PS): Antrittsstärker, aber in der Spitze kaum schneller ist die 180-PS-Version des Zweiliter-Diesels. Die 17 Mehr-PS machen ihn indes nicht zur Rakete seiner Zunft. Zwar wurde unser Testwagen durch den 110 Kilo schweren Allrad (2600 Euro) gehemmt, und die heckgetriebene Version konnten wir nur im größeren XF fahren, doch andere Diesel dieser Leistungsklasse fühlen sich souveräner an, vor allem beim Zwischenspurt auf der Autobahn.
Bild: Angelika Emmerling
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Kommen wir zur Ausstattung: Wenn schon Jaguar, dann auch das komplette Luxuspaket – oder ist der XE bereits in der Basisausstattung opulent ausstaffiert? Schauen wir es uns an. Der Aufpreis ...
Bild: Ronald Sassen
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...  von Pure zu Prestige – immerhin 2250 Euro – ist jedenfalls rein kosmetischer Natur. Details wie Tempomat, 17-Zoll-Aluräder, eine Zweizonen-Klimaautomatik oder das acht Zoll in der Diagonalen messende Infotainmentsystem mit USB und Bluetooth haben alle XE serienmäßig an Bord. Bei Prestige bekommt der Kunde zusätzlich zu diversen Zier- und Einstiegsleisten noch Echtledersitze, ein hochwertigeres Multifunktions-Lederlenkrad, Fußmatten sowie die Ambiente-Innenbeleuchtung.
Bild: Toni Bader
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Vorteile hat Prestige vor allem, was die Aufrüstbarkeit betrifft, denn diverse Details wie kühlbare Sitze, ...
Bild: Toni Bader
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... das Fahrassistenzpaket oder das Black Pack, bei dem sämtliche äußeren Zierteile statt in Chrom in Glanzschwarz ausgeführt sind, gibt es erst ab dieser Linie. Wen das nicht stört, der sollte ungeniert zu Pure greifen, denn nahezu alle wichtigen Extras sind auch für die Basis orderbar.
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Die Luxusausstattung Portfolio kommt je nach Motorisierung zwischen 2550 und 3250 teurer als Prestige – hat aber im Vergleich zu dieser einen realen Mehrwert in Sachen Technologie zu bieten. So sind hier die sonst 1122 Euro teuren Bi-Xenon-Scheinwerfer serienmäßig. Dazu kommen ...
Bild: Ronald Sassen
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... ein Aluradsatz in 18 Zoll – mit Ausnahme des E-Performance –, elektrisch einstellbare Sitze in der ersten Reihe (Foto), perforierte Lederbezüge sowie ein Armaturenträger in Kunstleder. Rechnet man das Ganze allerdings durch, so wird schnell klar, dass sich Portfolio ebenfalls nur mit viel gutem Willen lohnt. Alle Extras, die sich auch für Prestige ordern ließen, kommen zusammen auf 2735 Euro – 515 Euro unter dem Linienaufpreis.
Bild: Ronald Sassen
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Ein weiteres Argument gegen Portfolio könnte all jene überzeugen, denen das Raddesign wichtig ist: Entscheiden Sie sich für Portfolio, und das 18-Zoll-Design sagt Ihnen nicht zu, kosten alternative Räder in der gleichen Größe ab 388 Euro extra. Bei Prestige können Sie zum identischen Aufpreis unter drei Designs wählen – unter anderem jenes, das für Portfolio serienmäßig ist. Wünschen Sie allerdings 19-Zöller, dann ist Portfolio wieder finanziell reizvoller.
Bild: Werk
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Jaguar wäre nicht Jaguar, gäbe es nicht noch eine sportliche Alternative: Die vierte Ausstattungslinie namens R-Sport baut auf Prestige auf – daher ist R-Sport auch günstiger als Portfolio – und lockt mit fünfspeichigen 18-Zöllern, speziellen Zierleisten, Sportsitzen, einem Sportlenkrad und in Schwarz gehaltenem Dachhimmel – alles für 1650 Euro. Noch nicht sportlich genug? Dann ...
Bild: Werk
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... bleibt nur der Griff zum XE S. Ab 55.100 Euro gibt es – neben 340 höchst erheiternden PS – auch so nette Dinge wie Licht- und Regensensor, die Fahrdynamikregelung, Bi-Xenonlicht sowie Sportfahrwerk, -sitze, -lenkrad und -pedale.
Bild: Ronald Sassen
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Auch die Sportbremsanlage mit 325er-Scheiben rundum gibt es ausschließlich für das S-Modell. Viele Extras müssen jedoch selbst hier noch dazugeordert werden.
Bild: Ronald Sassen
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Was wäre schön zu haben? Vier elektrische Fensterheber sind selbstverständlich in einem Jaguar, doch für die Memoryfunktion der elektrisch einstellbaren Sitze muss der Kunde draufzahlen: 786 Euro rufen die Briten im Memory-Paket 1 auf.
Bild: Ronald Sassen
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Auch wer das Lenkrad elektrisch in Höhe und Weite justieren will, muss zu einem der Memory-Pakete greifen.
Bild: Ronald Sassen
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Den Totwinkelwarner gibt es entweder einzeln für 663 Euro oder im Fahrassistenzpaket für saftige 1867 Euro. Dann zusammen mit Adaptivtempomat und Stauassistent.
Bild: Ronald Sassen
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Links unter dem Lenkrad: die Tasten für die E-Heckklappe (949 Euro im Paket) und den 383 Euro teuren Spurhalteassistenten.
Bild: Ronald Sassen
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In jedem XE läuft die multimediale Menüführung mittels eines acht Zoll großen Farb-Touchscreens. Das integrierte SD-Navigationssystem kostet 959 Euro Aufpreis. Darüber liegt das große SSD-Navi, für das Jaguar je nach Soundsystem ab 2275 Euro veranschlagt.
Bild: Ronald Sassen
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Die Frontkamera im Grill ist Teil des 2550 Euro teuren "erweiterten Parkhilfe-Pakets mit Surround-Kamerasystem". Die Assistenzsensorik sitzt im Rückspiegelgehäuse.
Bild: Ronald Sassen
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Welches Modell sollte man nun also nehmen? Was haben wir gegrübelt und uns den Kopf zerbrochen. Das gilt zwar für jede unserer Kaufberatungen, doch Jaguar macht es uns in dieser Hinsicht nicht eben leicht. Als Langstreckengleiter fehlt ein souveräner Diesel, an Karosserievarianten vermissen wir einen Kombi – den Jaguar hoffentlich zum Facelift nachreicht –, und bei den Ausstattungslinien würden wir uns einen echten Mehrwert für den Kunden wünschen.
Bild: Ronald Sassen
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Für Wenigfahrer: Wer nicht ständig auf der Langstrecke unterwegs ist, dem raten wir zum 25t. Ja, es ist nur ein aufgeblasener Vierzylinder und der 340-PS-V6 im S macht noch mehr Spaß, doch mit dem leichten Zweiliter wirkt der XE gerade in Kurven behänder. Daher: Die Basis mit 200 PS reicht auch, 40 PS mehr schaden aber sicherlich nicht; der Aufpreis dafür beträgt 3300 Euro. Empfehlung: XE 25t, Listenpreis: ab 39.750 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Für Vielfahrer: Wer viel fährt, hat freilich nur eine bedingte Wahlmöglichkeit, denn mit dem 20d steht nur ein durchschnittlich motorisierter Diesel im Prospekt. Wer einen Langstreckenfresser mit Dampf sucht, wird beim Jaguar XE (noch) nicht fündig. Doch sind wir ehrlich: Auch wenn dem 20d der letzte Punch fehlt, für die meisten Situationen reicht er vollkommen aus. Empfehlung: XE 20d, Listenpreis: ab 36.800 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Für sportliche Fahrer: Sie sind auf der Suche nach einer etwas anderen Sportlimousine? Dann können wir Ihnen den XE S ans Herz legen. Mit seiner Leistung von 340 PS positioniert er sich exakt zwischen BMW 340i und Audi S4. Mit 55.100 Euro notiert er 9850 Euro über einem 25t in der Portfolio-Linie. Ausstattungsseitig empfehlen wir Prestige, garniert mit ein paar feinen Extras. Empfehlung: XE S, Listenpreis: ab 55.100 Euro.
Bild: Ronald Sassen