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Kaufberatung Volvo XC90

Volvo XC90
Es läuft gut für den XC90. Mit den Verkaufszahlen ist Volvo bisher zufrieden, das SUV erhielt gute Kritiken und konnte im März 2016 sogar beinahe den Car of the Year Award gewinnen. Zeit also für eine Kaufberatung!
Bild: Lena Willgalis
Volvo XC90
Mit dem XC90 strebt Volvo eindeutig nach oben – im Schnitt kostet ein Exemplar 80.000 Euro. Für das Geld rollt ein D5 AWD mit fast allen Extras vom Band. Der Hybrid kostet dagegen zwar schon ohne Extras 76.160 Euro, ist aber auch verlockend komplett ausgestattet. Eine Alternative?
Bild: Lena Willgalis
Volvo XC90
Verlockend niedrig ist der nach Euro-Fahrzyklus ermittelte Normverbrauch von 2,1 Litern. Das ist sensationell wenig, liegt jedoch weniger am Spartalent des 407 PS starken Zweitonners als vielmehr an der Norm. Die Realität: Mit voll geladenen Akkus sind neun Liter möglich, bei schnellen Törns auf der Autobahn läuft der Normwert alle 18 Kilometer durch. Das muss wissen, wer sich mit dem Hybrid einlässt.
Bild: Lena Willgalis
Volvo XC90
Den zweimotorigen XC90 als Säufer hinzustellen, wäre aber auch nicht gerecht – es verlangt jedoch nach einer genauen Analyse, wofür das Auto eingesetzt werden soll; eilige Autobahnfahrten absolviert ein D5 AWD sparsamer und genauso souverän. Wer allerdings viel innerstädtisch unterwegs ist, ...
Bild: Werk
Volvo XC90
... daheim laden und die elektrische Reichweite von 43 Kilometern nutzen kann sowie die Ruhe eines Hybrid-Benziners schätzt, bekommt mit dem T8 ein Hightech-Auto, das von null auf hundert so gut geht wie ein Porsche Cayman. Oberhalb von 180 km/h wird es zäher mit dem Vortrieb, dann macht sich das ungünstige Verhältnis aus Stirnfläche und Hubraum bemerkbar.
Bild: Werk
Volvo XC90
Ein weiterer Nachteil des Konzepts: Einen echten Allradantrieb hat der Hybrid nicht, die Hinterachse ist ausschließlich elektrisch angetrieben. Und wenn die 320 PS des Verbrenners über die Vorderräder auf die Straße wollen, ...
Bild: Lena Willgalis
Volvo XC90
... verzerrt das spürbar den Geradeauslauf. Der Vierzylinder klingt dabei nicht mal schlecht, nur bei hohen Drehzahlen dringt das typische Gebrumm durch. Vibrationen sind nicht spürbar. Da hält sich auch der Diesel zurück, der höchstens bei Minusgraden fein ins Cockpit vibriert oder bei viel Gas im niedrigen Gang unwirsch losbrummt.
Bild: Werk
Volvo XC90
Die beiden Diesel D4 und D5 bringt eine Biturboaufladung auf ihre Leistung von 190 und 225 PS. Die doppelte Aufladung harmonisiert die Kraftabgabe und füllt das Turboloch. Den Rest an Ansprechverzögerung verschleift die serienmäßige Wandlerautomatik. So legt der XC90 trotz seines Gewichts lässig los.
Bild: Toni Bader
Volvo XC90
Nur ab 160 km/h oder an Autobahnsteigungen könnte ein größeres Hubvolumen helfen. Doch hohe Reiseschnitte sind auch mit den zwei Litern Hubraum ohne Weiteres möglich, auch mit voller Beladung wirkt der D5 souverän. Das gilt ...
Bild: Toni Bader
Volvo XC90
... wegen des Allradantriebs vor allem auf Nässe, Schnee oder im Anhängerbetrieb. Der D5 hat im Gegensatz zum D4 Turbolader mit verstellbarer Turbinengeometrie; so kann der Lader fixer ansprechen, ohne dass er sich bei hoher Last verschluckt.
Bild: Werk
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Dem D4 wiederum hilft eine kürzere Achsübersetzung auf die Sprünge, dazu ist er 30 Kilo leichter. Ein Unterschied im Temperament ist dennoch spür- und vor allem messbar. Wer weder häufig zügige Autobahnetappen zurücklegt noch Anhänger von matschigen Wiesen zieht, kann den 4000 Euro günstigeren D4 kaufen.
Bild: Martin Meiners
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Sitzt sich gut im Volvo. Drei erwachsene Menschen finden hier Platz. Kindersitze befestigt man mit den serienmäßigen Isofix-Ösen auf den äußeren Rücksitzbank-Plätzen etwas fummelig. Ein integrierter Kindersitz für den Mittelplatz kostet 210 Euro extra.
Bild: Lena Willgalis
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Die dritte Sitzreihe kostet 1500 Euro extra, der Hybrid hat sie serienmäßig. Sie taugt ...
Bild: Werk
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... zumindest auf kurzen Strecken für Erwachsene.
Bild: Lena Willgalis
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Hinter der aufgestellten dritten Sitzreihe bleibt ein halber Meter Platz. Gut ist auch die ein Meter breite Ladeöffnung.
Bild: Lena Willgalis
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Eine sinnvolle Investition ist die Ausstattungslinie Momentum. Die kostet 5030 Euro und ist ausreichend luxuriös ausstaffiert: Neben 19-Zoll-Rädern und Ledersitzen sind unter anderem Einparkpiepser am Heck, Sitzheizung und Lordosenstützen drin. Wer es exklusiv mag: Die Zierleisten aus Linear Walnut kosten 270 Euro, der Lederbezug für den Armaturenträger 1550 Euro. Der Wählhebel des Hybrid besteht aus schwedischem Kristallglas.
Bild: Lena Willgalis
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1500 Euro sind für das Business-Paket fällig: Es enthält digitale Instrumente, Navigation und einen Parkassistenten.
Bild: Werk
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Wer noch das Fahrerassistenz-Paket und das Licht-Paket bucht, hat alles für die Sicherheit des XC90 getan. Inbegriffen sind im Fahrerassistenzpaket neben einem feinfühlig regelnden Abstandstempomaten auch ein etwas nervöser Abstandswarner und ein Stauassistent. Ab Sommer 2016 ...
Bild: Lena Willgalis
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... wird dieser bis 130 km/h das Lenkrad übernehmen können – bisher muss der Fahrer ab 50 km/h eingreifen. Nützlich ist auch der im Paket enthaltene, zuverlässige und gut sichtbare Totwinkelwarner.
Bild: Werk
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Dazu kommen Volvo-Spezialitäten wie Fahrradfahrer-, Fußgänger- ...
Bild: Werk
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... und Querverkehrserkennung sowie die Vorbereitung auf einen drohenden Heckaufprall.
Bild: Werk
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Die LED-Scheinwerfer überzeugen mit Helligkeit und guter Ausleuchtung. Sie kosten für Momentum 1475 Euro, sind beim Hybrid Serie.
Bild: Lena Willgalis
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Empfehlenswert: Die Luftfederung (2610 Euro) mit Einstiegs- und Heckabsenkung hält automatisch das eingestellte Fahrzeugniveau.
Bild: Lena Willgalis
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Prima Klang: Bowers & Wilkins liefert ein Audiosystem mit 1400 Watt Leistung und 19 Lautsprechern. Es kostet 3280 Euro plus 1460 Euro für elektrische Vordersitze.
Bild: Christoph Boerries
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Fazit von Redakteur Andreas Of: Ja, der XC90 ist gelungen – ein spürbarer Fortschritt zum zwölf Jahre gebauten Vorgänger. Er ist allerdings auch größer geworden, was in der Stadt störender sein kann als auf langen Strecken. Innen sorgt die Größe für Bewegungsfreiheit. Die Verarbeitung ist gut, die – teils aufpreispflichtigen – Innenraummaterialien sind edel. Der Hybrid macht einen ausgereiften Eindruck, die Assistenzsysteme gehen manchmal zu weit.
Bild: Lena Willgalis
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Wer eine Alternative zum XC90 sucht, wird sich wohl mit dem Audi Q7 (seit 6/15) beschäftigen. Preis: ab 58.800 Euro • ein Benziner (333 PS), zwei Diesel (218 und 272 PS), ein Hybrid (373 PS) • permanenter Allradantrieb, 8-Stufen-Automatik • Luftfederung optional • 5- oder 7-Sitzer.
Bild: Werk
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Karosserie: Audis größten Singleframe trägt der Q7. Mit dem Modellwechsel nahm das Gewicht ab und die Handlichkeit zu. Für 3880 Euro Aufpreis (inklusive Leder) auch als Siebensitzer erhältlich.
Bild: Werk
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Antrieb: Der stärkere Diesel kostet fünf Prozent mehr, liefert 20 Prozent mehr Drehmoment und Leistung. Dafür kann man sich den sehr teuren Diesel-Hybrid sparen.
Bild: Werk
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Ausstattung: Es ist kein Problem, über die Serienausstattung hinaus den Gegenwert eines A1 zu investieren. Extras: Ledersitze (vorn beheizbar) 2490 Euro, Luftfederung 2050 Euro, Metallic 990 Euro, Navi mit Virtual Cockpit 3400 Euro.
Bild: Christoph Boerries
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Auch eine Idee wäre der Land Rover Discovery (seit 7/09, Facelift 10/13): ab 47.300 Euro • ein Benziner (340 PS), zwei Diesel (211 und 256 PS) • permanenter Allradantrieb mit Untersetzung (ab SE Serie), 8-St.-Autom. • 5- oder 7-Sitze.
Bild: Werk
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Karosserie: In dem kastenförmigen Discovery haben bis zu sieben Personen Platz. Etwas unpraktische, weil geteilte Heckklappe.
Bild: Werk
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Antrieb: Der kultivierte V6-Diesel hat mehr Leergewicht und Stirnfläche als Gegner. Man nehme darum die stärkere Variante. Luftfederung und den schlauen Terrain-Response-Allrad hat der Discovery immer, ab SE auch eine Untersetzung.
Bild: Werk
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Ausstattung: Fünf Linien, dazu viele Extras und Pakete – mit etwas Geduld findet jeder einen passenden Discovery. Tipp: Graphite mit 256-PS-Diesel und Leder, Metallic, Navi, Xenon: 67.770 Euro. Extras: Winterpaket mit Vierfach-Sitzheizung für HSE 1130 Euro.
Bild: Werk
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Oder vielleicht der Mercedes GLE (seit 7/15): ab 54.205 Euro • fünf Benziner (333 bis 585 PS), Hybrid (442 PS), zwei Diesel (204 und 258 PS) • 7-/9-St.-Automatik; Untersetzung und Luftfederung optional • auch als Coupé.
Bild: Christoph Boerries
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Karosserie: Als klassisches SUV hat der GLE viel Platz, obwohl seine Karosserie mit 4,82 Meter Länge und 1,94 Meter Breite in diesem Umfeld gar nicht so üppig ist. Wuchtiger tritt das zwei Meter breite und 4,90 Meter lange GLE Coupé auf (ab 66.700 Euro).
Bild: Christoph Börries
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Antrieb: Am besten ist der GLE mit dem Sechszylinder-Diesel motorisiert (350d 4Matic, 258 PS, ab 61 047 Euro). Im Vergleich mit dem Volvo bietet sich jedoch der Vierzylinder-Diesel an.
Bild: Christoph Börries
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Ausstattung: Untersetzung und Luftfederung gibt's als Extra. Extras: adaptives LED-Licht 1725 Euro, beheizbare Ledersitze 2987 Euro, Einparkhilfe 869 Euro, Navigation 3511 Euro.
Bild: Christoph Börries
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Sicherlich auch eine Überlegung wert ist der VW Touareg (seit 4/10, Facelift 9/14): ab 53.700 Euro • zwei Diesel (204 und 262 PS) • permanenter Allradantrieb, 8.-St.-Automatik; Untersetzung und Luftfederung gegen Aufpreis • zwei Ausstattungen.
Bild: Werk
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Karosserie: Wie der GLE ist auch der Touareg stets fünfsitzig und daher etwa zwanzig Zentimeter kürzer als der Audi Q7.
Bild: Christoph Boerries
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Antrieb: Sie können jeden Motor haben, solange es ein V6-Turbodiesel ist. Wer Untersetzung und Hinterachssperre möchte, bekommt dies unter dem Namen "Terrain Tech" mit 262 PS.
Bild: Christoph Boerries
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Ausstattung: Außer dem Standard-Touareg mit Stoffpolstern und 17-Zoll-Rädern gibt es einen Exclusive mit zweifarbigem Leder und 20-Zöllern sowie sportlich gemeinte R-Line-Pakete. Extras: Lederpolster mit Sitzheizung 2400 Euro, Luftfederung 2750 Euro, Metalliclack 950 Euro, Navigation 2435 Euro.
Bild: Christoph Boerries