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Kaufberatung VW Passat

VW Passat
Repräsentativ im Job und familienfreundlich daheim: Was die Verkaufszahlen betrifft, ist der vielseitige VW Passat der Primus in der Mittelklasse. Generation acht möchte nun alles noch ein bisschen besser machen als der Vorgänger. Ob das klappt? Hier kommt die Kaufberatung.
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VW Passat
Beginnen wir mit dem äußeren Erscheinungsbild. Hier ist festzuhalten: Der Passat hat es geschafft, aus dem Reich des Biederen zu einem "Hoppla, gar nicht mal schlecht" aufzusteigen – ein gewaltiger Schritt. Dabei hat sich allem Anschein nach gar nicht so viel getan: Die Front setzt noch immer auf dominante Horizontalelemente, auch die seitliche Fensterlinie kommt uns bekannt vor. Dennoch ...
Bild: Werk
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... steht der B8 viel stämmiger da als der Vorgänger. An den Abmessungen kann dies kaum liegen, denn der Neue ist in der Höhe nur 14 Millimeter geschrumpft, während er in der Breite mit einem Plus von zwölf Millimetern ebenfalls nicht signifikant zugelegt hat.
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VW Passat
Vielmehr ist das geschärfte Design hier verantwortlich: Betrachten Sie einfach mal die Seitenansicht, und Sie werden merken, dass sich die mächtige Augenbraue über den Hauptscheinwerfern auf gleicher Höhe befindet wie die seitliche Karosseriesicke, welche schließlich in die Rückleuchten mündet. Der eigentliche Trick dabei ...
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... ist jedoch die Oberkante des vorderen Radlaufs, die sich – denkt man sich eine imaginäre Verbindungslinie – an diese Horizontale anschmiegt. Beim B7 lag dieser Bereich mehr als eine Handbreit unter der Scheinwerferoberkante. Das Resultat: eine voluminöse Blechfläche im Bereich des vorderen Kotflügels, welche den Aufbau optisch klobiger wirken lässt.
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VW Passat
Neben der Dachlinie unterscheiden sich Limousine und Variant zudem durch die Rückleuchten. Am Variant sind diese an der Außenseite nach vorn geneigt, ...
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Kaufberatung VW Passat
... beim Stufenheck fallen sie schräg nach unten in Richtung Radlauf ab.
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VW Passat
Im Interieur setzt man in Wolfsburg auf einen angenehmen Materialmix aus tief hinterschäumtem Kunststoff, Klavierlack, dezent verteilten Chromspangen und Dekoreinlagen in Echtholz oder gebürstetem Aluminiumlook.
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Die Lenkradtasten hat VW neu gruppiert. Der Tempomat sitzt nun etwa in der linken Strebe und nicht mehr am linken Lenkstockhebel.
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Vorn sitzt man gegen 1180 Euro Aufpreis auf Ergonomiesitzen mit ausziehbarer Oberschenkelauflage, Lendenwirbelstütze, Memory- und Massagefunktion – VWs Pendant zum AGR-Sitz aus dem Hause Opel. Dabei – aber dieser Eindruck kann natürlich von Fahrer zu Fahrer variieren – dürfte der VW-Sitz gern einen Tick straffer gepolstert sein.
Bild: Christoph Boerries
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Im Fond herrschen in allen drei Achsen mehr als üppige Platzverhältnisse. Zwei stattliche Herren hintereinander? Gar kein Problem – auch auf langen Reisen. Nur mal so zum Staunen: Der Vordersitz ist auf diesem Bild auf einen 1,80 Meter großen Erwachsenen eingestellt.
Bild: Werk
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Auch wenn die abfallende Dachlinie in der Limousine die Kopffreiheit ein wenig einschränkt, so ist doch auch hier selbst für groß gewachsene noch genügend Platz vorhanden.
Bild: Werk
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Im Heck geht es ebenfalls einen Tick geräumiger zu als im Vorgänger: 650 Liter Minimalvolumen gibt VW an, wobei die Staufächer unter dem Boden mitzählen.
Bild: Werk
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Mittels zweier Hebel an den Bordwänden falten sich die Lehnen im Verhältnis 40:60 nach vorn. Alternativ ...
Bild: Werk
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... lässt sich auch nur der mittlere Teil in die Horizontale bringen, wodurch gleichzeitig Raum für sperrige Gegenstände und vier Mitfahrer bleibt. Eine elektrische Heckklappe mit Fußsteuerung ist bei beiden optional ebenfalls wieder mit von der Partie.
Bild: Werk
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Und wie steht's mit den dynamischen Talenten? Der neue Passat steht nun, nachdem sich der Vorgänger seinerzeit mit dem Passat B6 die Plattform teilte, auf einer komplett neuen Basis, die für den VW-Konzern über die nächsten zwei Fahrzeuggenerationen hinweg den absoluten Markenkern darstellt. Auf ihr stehen vom Nachfolger des Polo bis hin zum nächsten Tiguan sämtliche Modelle mit Vorderradantrieb und Quermotoren.
Bild: Werk
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Und wie fährt sich das Ganze nun? Kurz gesagt: überraschend geradlinig und verbindlich. Klar, sämtliche Testfahrzeuge waren mit dem 1180 Euro teuren DCC-Fahrwerk ausgerüstet, bei dem sich zwischen Komfort, Normal, Sport, Eco und Individuell hin und her schalten lässt, doch gerade beim langstreckenaffinen und dienstwagenerprobten Passat dürfte seine Einbaurate wieder hoch sein.
Bild: Werk
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Während der Sportmodus den Passat straff gedämpft und merklich knackig über Unebenheiten hinwegfegen lässt, federt der Komfortmodus deutlich länger nach, was insgesamt sänftiger, aber eben nicht so verbindlich wirkt. Dabei tut die gewissenhafte Dämmung ihr Möglichstes, um Fahrgeräusche vom Insassen fernzuhalten. Sofern es um Wind- und Motorgeräusche geht, gelingt ihr das auch sehr gut, sobald die Straße jedoch grobe Schläge verteilt, dringen diese auch im Passat merklich in den Innenraum.

Bild: Werk
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Besonders auf kurvigen Abschnitten macht die neue Progressivlenkung Spaß, mit der sich intuitiv jeder Radius exakt anpeilen lässt; nur in den seltensten Fällen sind unerwartete Nachkorrekturen nötig. In der Stadt gibt sie sich leichtgängig, auf kurvigem Geläuf straff, auf der Autobahn nicht übertrieben nervös – so wünschen wir uns das.
Bild: Werk
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Kommen wir nun zu den Eindrücken der neuen Motorengeneration, von der wir den 1,4 Liter großen TSI mit 150 PS und Zylinderabschaltung, den gleich starken Zweiliter-Diesel sowie das neue Selbstzünder-Flaggschiff mit 240 PS und zwei Turboladern bereits Ende 2014 fahren konnten. Neu dazugekommen sind zwei starke Benziner mit 180 und 220 PS sowie der Zweiliter-TDI mit 190 PS. Die beiden Basistriebwerke mit 125 PS (1.4 TSI) und 120 PS (1.6 TDI) konnte uns VW noch nicht zur Verfügung stellen.
Bild: Werk
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Und hier die Motoren in der Einzelvorstellung: Mit Ausnahme der fehlenden Zylinderabschaltung fallen beim Basisbenziner 1.4 TSI BMT nur die 50 fehlenden Newtonmeter Drehmoment ins Auge. Dadurch verlangsamt sich der Standardspurt um 1,3 Sekunden, während der Verbrauch um vier Zehntel steigt. Dabei ist auch hier das Blue-Motion-Paket mit Start-Stopp, Leichtlaufreifen und anderen Öko-Spielereien an Bord. Wie sich die125 PS mit dem Passat anfreunden? Wie schon gesagt: Fahren konnten wir diesen Motor nicht.
Bild: Werk
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1.4 TSI BMT ACT: Darüber rangiert die 150-PS-Version des 1400ers, der im unteren Drehzahlbereich zunächst leicht träge vor sich hindümpelt. Erst im Bereich um 2000 Umdrehungen setzt der Turboschub ein und presst den Fahrer mit Nachdruck in den Sessel. Zäh wird es erst ab der 5000er-Marke, wodurch sich der 1.4 als Stadt- und Überlandmotor anbietet. Zumal gerade bei niedrigen Tempi ...
Bild: Werk
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... die Zylinderabschaltung besonders effektiv arbeitet und im Teillastbereich nahezu unmerklich die Töpfe zwei und drei vom Herd nimmt. Verbrauchsseitig sind die angegebenen 5,2 Liter nach EU-Norm natürlich utopisch. Zum Ende unserer – zugegeben forsch gefahrenen – Testrunde spuckte der Bordcomputer 6,9 Liter aus. 6,5 dürften also machbar sein.
Bild: Christoph Boerries
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1.8 TSI BMT: Standardmäßig verheiratet VW den 1,8-Liter-TSI mit dem hauseigenen Siebengang-DSG, welches mit den 250 Newtonmetern des Triebwerks voll ausgelastet ist. Prozentual gesehen dürfte dieser Motor ein Nischenprodukt bleiben, ...
Bild: Werk
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... denn der 1.4er mit Zylinderabschaltung ist technisch der modernere und auch effizientere Motor, bietet genau so viel Drehmoment und ist auch als Handschalter zu bekommen. Was auf der anderen Seite für den 1800er spricht, ist die etwas souveränere Gangart, gerade bei hohen Drehzahlen, doch das allein rechtfertigt den Aufpreis von 1300 Euro nicht.
Bild: Toni Bader
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2.0 TSI BMT: Der stärkste Benziner-Passat hat den gleichen Zweiliter unter der Haube, wie ihn auch Golf GTI oder Skoda Octavia RS tragen. Und da hören die Gemeinsamkeiten schon fast wieder auf, denn so dick auftragen wie in den beiden Kompaktsportlern darf der TSI im Passat nicht. Der Auspuffsound geriet deutlich zahmer und auch innen sind sportliche Ansätze sauber weggedämmt. Nur die Vehemenz, mit welcher der Fahrer in die Polster gepresst wird, ...
Bild: Werk
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... verrät die 220 Pferdchen unter der langen Mittelklassehaube. Beim Kickdown auf der Landstraße sind die gesetzmäßig limitierenden 100 km/h gefährlich schnell überschritten, und aus Kurven oder Kreisverkehren heraus hat der Passat das ein oder andere Mal sogar mit Traktionsproblemen zu kämpfen. Getriebeseitig kommt beim Top-Benziner der robustere, weil in Öl gebadete 6-Gang-Doppelkuppler zum Einsatz, der mit den 350 Newtonmetern problemlos zurechtkommt.
Bild: Werk
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1.6 TDI BMT: Auch den 1.6 TDI mit 120 PS hatte VW noch nicht rechtzeitig für unsere Kaufberatung im Testwagenfuhrpark, wobei er im Bereich der Selbstzünder ohnehin nicht den Löwenanteil abgreifen dürfte. Langstreckenfahrer neigen eher zum Zweiliter, und für den Job als Einkaufswagen und Vorstadt-Alltagswägelchen ist der Passat schlicht eine Nummer zu groß. Nur wer tendenziell gemächlich unterwegs ist, und mit dem schwächeren Durchzug des 1.6ers leben kann, ...
Bild: Ronald Sassen
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... findet hier eine preisgünstige und zugleich sparsame Alternative. Seit Kurzem neu in der Preisliste steht der Passat BlueMotion, der ebenfalls mit einem 1,6-Liter-TDI und 120 PS kommt. Mit 3,7 Liter Normverbrauch und 95 Gramm CO2 pro Kilometer setzt er im Passat die neue Öko-Referenz. Los geht es bei 29.425 Euro für die Limousine, der Kombi beginnt bei 30.500 Euro. In beiden Karosserievarianten ist der BlueMotion ausschließlich in der Basisausstattung Trendline zu haben.
Bild: Christoph Boerries
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2.0 TDI BMT (110 kW): Der Volumenmotor wird im Passat wohl wieder der Zweiliter-TDI mit nun 150 PS, und wir nehmen es schon einmal vorweg: Er fühlte sich von den ersten Metern eher wie die 177-PS-Version des Vorgängers an. Entweder sind für die Testflotte im Motorenwerk besonders hoch streuende Exemplare vom Band gepurzelt ...
Bild: Christoph Boerries
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... oder das geringere Fahrzeuggewicht macht wirklich einen derart frappierenden Unterschied aus. Unter dem Strich ist es wohl eine wohldosierte Mischung aus beidem. Gerade als Handschalter wirkt der Klassiker erfrischend spritzig und mit 340 Newtonmeter Drehmoment kommt man nur äußerst selten in Zwischenspurtnöte. Verbrauchstechnisch sind mittlere Fünf-Komma-Werte auf Dauer absolut realistisch.
Bild: Werk
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2.0 TDI BMT (140 kW): Wir hatten uns bei der ersten Ausfahrt mit dem 190-PS-Diesel ein wenig mehr erwartet. Nicht dass der stärkere Zweiliter-Singleturbo schlapp auf der Brust wäre – ganz im Gegenteil – aber der Sprung von der 150-PS-Variante ist kleiner als die 40 Mehr-PS auf dem Papier vermuten lassen. Was ist die Ursache? Wir können nur raten. Es mag daran gelegen haben, ...
Bild: Werk
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... dass wir den schwächeren Zwo-Nuller mit Handschalter und die 190-PS-Version mit DSG gefahren haben oder aber auch an der bereits erwähnten gefühlt hohen Streuung des 150ers. Harte Fakten sind dagegen die Zahlen auf dem Datenblatt: 60 Newtonmeter mehr feilen ein paar Zehntel von der 0-100 km/h-Zeit, und in Sachen Topspeed ist er seinem kleinen Bruder ebenfalls deutlich überlegen – das konnten auch wir herausfahren. Tacho 237 schaffte unser Test-Variant mit DSG.
Bild: Werk
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2.0 TDI BMT 4Motion: Der neu entwickelte Topmotor mit zwei Turboladern und 240 PS dient vielmehr als Prestigeobjekt – zumal VW mittlerweile die Zwischenstufe mit 190 PS nachgeschoben hat. Dennoch bildet er das Bindeglied zum gewünschten Premium-Selbstverständnis, sortiert er sich doch recht genau zwischen BMW 325d und 330d ein. Die Fahrleistungen ...
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... haben Kompaktsportler-Niveau: in 6,3 Sekunden geht es auf 100, erst bei Tempo 238 verharrt die Tachonadel. Akustisch gibt sich der Biturbo dagegen gerade im niedertourigen Bereich unzivilisierter als die Singleturbo-Version. Ein vernehmliches Dieselnageln stört den sonst wirklich sehr ordentlichen Eindruck.
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Thema Ausstattung: Mit nur drei Linien hat VW für jeden Geschmack etwas dabei. Schon Trendline hat u.a. bereits Klimaanlage, CD-Radio mit AUX-In, vier elektrische Fensterheber, Multifunktionsanzeige, und einen höhenverstellbaren Fahrersitz an Bord – ergänzt durch Sicherheitsfeatures wie Multikollisionsbremse und Müdigkeitserkennung. Dazu kommt für sämtliche Modelle das BlueMotion-Technologie-Paket mit Start-Stopp und Bremsenergierückgewinnung.
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Die goldene Mitte Comfortline kostet 2350 Euro mehr als die Basis. Neben Licht- und Regensensoren hat die zweite Linie auch noch elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, den ergoComfort-Sitz auf der Fahrerseite (Foto), Lederlenkrad und -schaltknauf, Nebelscheinwerfer, Parkpiepser rundum sowie das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion serienmäßig. Dazu kommen ...
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... Leichtmetallräder, je nach Motor 16 oder 17 Zoll. Das Schöne: Für Comfortline gibt es kaum ein Ausstattungsdetail, welches nicht gegen Aufpreis zu bestellen wäre. Genau diese Aufrüstbarkeit macht die mittlere Linie zu unserer Empfehlung für die breite Masse. Ab Comfortline schraubt VW zum Beispiel für 650 Euro (Highline: 500 Euro) volldigitale Instrumente mit variablem 12,3-Zoll-Display in den Passat.
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Weitere 3150 Euro darüber lockt die Top-Linie Highline mit 17-Zoll-Alufelgen, Leder-/Alcantara-Sitzen, Dreizonen-Klimaautomatik, einem mehrfarbigen Infodisplay zwischen den Analoginstrumenten und beheizbaren Vordersitzen. Zudem ...
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... sind die Hauptscheinwerfer in LED-Technik ausgeführt (sonst 1070 Euro). Die schicke Leuchtengrafik der erhöht den Wiedererkennungswert enorm.
Bild: Werk
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Auch die LED-Rückleuchten sind für den Highline-Passat Serie. Bei Comfortline kosten sie 225 Euro. Ob dieser Luxus den Aufpreis Wert ist, muss aber jeder für sich wissen.
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Stichwort Radio: Sämtliche Passat haben anfangs nur das Composition Color mit 5-Zoll-Display verbaut. Composition Media ...
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... plustert das Infotainment auf 6,5 Zoll auf und ergänzt es um USB und einen Näherungssensor.
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Die Bedienung des Multimediasystems gelingt Dank des großen Displays mit Wisch- und Näherungsfunktion intuitiv, der Sound der optionalen Dynaudio-Anlage überzeugt. Songtitel und Albumcover sind auch im, mit 1440 x 500 Pixel auflösenden Active-Info-Display darstellbar.
Bild: Werk
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USB- und AUX-In verstecken sich unter der Mittelarmlehne. Ästhetisch schön, da kein Kabelgewirr die Optik stört, während der Fahrt sind die Anschlüsse aber schwer zu erreichen.
Bild: Werk
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Eine Kamera im Außenspiegel tastet die Umgebung nach Fahrzeugen im toten Winkel ab (565 Euro).
Bild: Werk
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Über dem Zentraldisplay sitzen die Aktivierungsknöpfe für die Parkassistenten. Die neue Einparkautomatik der dritten Generation parkt nun auch automatisch aus Längsparklücken wieder aus: Über die hinteren Parkpiepser ...
Bild: Werk
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... scannt der Ausparkassistent den Bereich 90 Grad links und rechts hinter dem Fahrzeug und warnt somit vor Querverkehr beim Rückwärtsfahren. Umgebungsansicht und Rückfahrkamera unterstützen das Ganze für 850 Euro.
Bild: Werk
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Ein weiteres Novum im Passat ist der vollautomatisch funktionierende Stauassistent, mit dem VWs Mittelklasse stockendem Verkehr bis 60 km/h selbsttätig mit Gas- und Bremseingriffen folgt. Der Spurhalteassistent nimmt dabei weitere Arbeit ab.
Bild: Werk
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Fazit: Deutschlands Allzweckwaffe ist in achter Generation noch souveräner geworden. Sie fährt sich verbindlicher denn je, bietet mehr Sicherheits- und Komfortfeatures als alle Generationen zuvor und hat zudem Platz ohne Ende. Nur ein Wagen für das Volk ist der Passat nicht mehr. Der 240-PS-Diesel kostet in Topausstattung und als Variant – schon klar, man soll nicht mehr umrechnen – 93.350 D-Mark. Weche Variante lohnt sich am meisten? Hier kommen ...
Bild: Werk
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... die Kauftipps der Redaktion! Karosserie: Zwar ist der Variant je nach Ausstattung zwischen 1000 und 1175 Euro teurer als die Limousine, das Plus an Variabilität und Wiederverkaufswert rechtfertigen diese Investition aber sofort wieder. Spannend wird es jedoch, wenn im kommenden Jahr der neue CC auf  den Markt kommt, denn der coupéhafte Fünftürer wird sicherlich zur eleganten Alternative für Limousinenliebhaber – auch wenn der CC wohl sogar deutlich teurer wird als der Variant.
Bild: Werk
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Antrieb: Auswahl gibt es viel, echte Tipps aber nur wenige. Wir nehmen es vorweg: Beide haben 150 PS und Handschaltung – egal ob als Benziner oder Diesel. Der Fremdzünder mit variabler Zylinderabschaltung ist die erste Wahl für alle, die ihren Passat vornehmlich privat nutzen und nur ein- oder zweimal pro Jahr für die Urlaubsfahrt längere Touren auf der Autobahn zubringen. Geschäftskunden ...
Bild: Christoph Boerries
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... finden im 150-PS-TDI ihre Allzweckwaffe. Der Zweiliter hat gegenüber der Vorgängerversion merklich an Spritzigkeit gewonnen und muss sich subjektiv auch vor der 190-PS-Version nicht verstecken. Zumal es den stärkeren Diesel nur mit DSG gibt, und sind wir mal ehrlich: Gerade wer vornehmlich auf der Langstrecke unterwegs ist, schaltet ohnehin so wenig, dass man sich den guten, aber mit 2300 Euro ziemlich teuren Doppelkuppler getrost sparen kann.
Bild: Ronald Sassen
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Ausstattung: Bei Comfortline hat man nahezu die volle Wahlfreiheit bei den Sonderausstattungen. Nur wenn die zusätzlichen Goodies der Top-Linie ohnehin auf dem Wunschzettel stehen, lohnt sich das Upgrade. Extras: Wir statten unseren Comfortline-Passat mit dem Radio Composition Media inklusive Navi für 880 Euro aus. Dazu kommen das Active-Info-Display für 650 Euro, die beheizbare Frontscheibe für 380 Euro sowie das Winterpaket für 320 Euro. Metallic (590 Euro) rundet das Ganze ab.
Bild: Werk
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Unser Favorit: der VW Passat Variant 2.0 TDI Comfortline (Listenpreis: ab 33.850 Euro). (K)eine faustdicke Überraschung:  Variant, 150-PS-TDI, mittlere Ausstattung – wer hätte das erwartet?
Bild: Werk
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Und hier noch der Blick auf einige Ausstattungsoptionen für den Passat. Zunächst das Interieur: Für Trendline sind die Stoffpolster Lizard in Titanschwarz vorgesehen.
Bild: Werk
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Für Comfortline stehen die Stoffbezüge Weave St. Tropez ...
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... und Weave Naturbraun (Foto) zur Wahl. Leder Vienna für Comfortline kostet dagegen ab happigen 2025 Euro.
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Highline wartet mit der Leder/Alcantara-Ausstattung Vienna auf.
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Die Nappa-Lederausstattung Marrakesch kostet für Highline vertretbare 665 Euro.
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Thema Lacktöne: Wie beim Golf ist auch beim Passat nur Grau gratis. Selbst ...
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... Pure White kostet 145 Euro.
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Für Metallic/Perleffekt verlangt VW 590 Euro. Zur Wahl stehen u.a. Tungsten Silver, ...
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... Harvard Blue, ...
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... Black Oak Brown ...
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... und Deep Black.
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Die Sonderfarbe Crimson Red kostet 740 Euro.
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Und hier noch das Räder-Kapitel: Comfortline rollt serienmäßig auf den 16-Zöllern Sepang.
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Die 17-Zöller London sind bei Highline Serie.
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Die 18-Zöller Marseille gibt es ab 730 Euro, ...
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... die 19 Zoll messenden Räder Verona schlagen gar mit 1200 Euro zu Buche.
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