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Kaufberatung VW Touran

VW Touran
Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Van zu kaufen, kann den VW Touran nicht ignorieren. Nun wird es noch schwerer, dem Klassenprimus zu widerstehen, denn in zweiter Generation ist der Touran endlich wieder up to date. Aber ist er auch wirklich gut? Das klärt die Kaufberatung!
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Schon im Passat der Generation B8 konnten wir – im wahrsten Sinne des Wortes – erfahren, wie sauber VW seine Modulararchitektur auf größere Modelle als den Golf adaptiert hat. Im Touran wirkt all dies noch einen Tick routinierter. Vielleicht auch, ...
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... weil der Van weniger Wert auf Schickimicki legt und sich daher die ein oder andere Klavierlack- oder Holzintarsie spart. Dadurch wirkt das Interieur angenehm entschleunigend. Ansonsten ist alles wie gehabt: viele Ablagen, bekannte Navielemente, typisches VW-Lenkrad. Man findet sich sofort zurecht.
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VWs Baugruppen-Prinzip kommt auch hier voll zum Tragen: Details wie Lenkrad, Blinkerhebel oder das Navi mit Acht-Zoll-Bildschirm kennen wir bereits aus vielen anderen Modellen. Neu sind dagegen Details wie das Design der Lüftungsdüsen oder die Klappblende vor dem Beifahrer, hinter der sich CD- und SD-Karten-Slots verstecken.
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Im Touran sitzt es sich vorn eine Spur kutschbockiger als im Passat, doch das ist ja durchaus so gewollt. Hält man sich stets vor Augen, dass man in einem Van sitzt, passt die Sitzposition gut. Erfreulich: Im Touran wimmelt es von Ablagen. Da gibt es ein kleines Fach links neben dem Lenkrad, dazu ein großes mit Deckel über den mittigen Lüftungsdüsen und natürlich die üblichen Verdächtigen an den gewohnten Positionen.
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Und wie sieht es mit dem Platzangebot für die Passagiere aus? Gut! Die Einzelsitze in Reihe zwei sind separat klapp- und verschiebbar, einen störenden Mitteltunnel gibt es nicht, und ab Comfortline sind Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze serienmäßig. Zudem sind die Kopfstützen auch für Große weit genug ausfahrbar. Nur die Oberschenkelauflage der Sitze ist etwas kurz geraten.
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Im Heck lassen sich gegen 770 Euro Aufpreis zwei weitere Plätze aus dem ebenen Ladeboden ziehen, die jedoch nur Kindern bequemes Reisen ermöglichen. In Vollbestuhlung bleiben dann ...
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... aber nur noch schmächtige 137 Liter Ladevolumen übrig. Ansonsten fasst der Touran jedoch üppige 834 bis 1980 Liter.
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Die Assistenzsysteme kennen wir ebenfalls bereits aus dem Passat. Da wäre unter anderem ein hervorragend funktionierender Hängerassistent. Weiterhin sind beispielsweise auch ein Stauassistent – im Grunde eine Kombination aus Adaptivtempomat und aktivem Spurhalteassistenten – und ein Parkassistent an Bord.
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Die Sensoren für die Fahrassistenz sitzen teils im Rückspiegelgehäuse.
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Das Navigationssystem Discover Pro mit 8-Zoll-Bilddiagonale kostet für die Comfortline happige 2515 Euro. Highline-Kunden sparen immerhin 205 Euro.
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13 Zentimeter ist der Touran in der Länge gewachsen. Den Radstand von 2791 mm hat er mit dem Passat gemein.
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Ein Blick auf die optischen Raffinessen des neuen Touran: Das Design der Frontscheinwerfer führt die Grillstreben optisch fort.
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Die Nebelscheinwerfer im Stoßfänger dienen gleichzeitig als Abbiegelicht.
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Die zweigeteilten Heckleuchten funkeln mit moderner LED-Signatur. Aufpreis: 235 Euro.
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Das 18-Zoll-Alurad Marseille gibt es nur für die Highline-Ausstattung (755 Euro).
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Und wie fährt sich der Kompaktvan nun? Für das Standardfahrwerk können wir dies noch nicht beurteilen, denn sämtliche Testwagen waren mit dem 1035 Euro teuren Adaptivfahrwerk ausgestattet. Und das hinterlässt bereits im Normal-Modus einen ausgewogenen Eindruck. Leicht kopflastig und sicher vom ESP eingebremst, geht es in schnelle Kurven, ...
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... Unebenheiten werden angenehm ausgebügelt. Noch mehr als die Schlag- gefällt jedoch die Geräuschdämmung, denn akustisch dringt kaum ein unangenehmes Fahrgeräusch in den Innenraum vor.
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Zum Marktstart bietet VW vier Motoren an – zwei Benziner und zwei Diesel mit jeweils 110 oder 150 PS. Den Anfang macht der 1.2 TSI mit Handschaltung, der uns jedoch noch nicht zur Verfügung stand. Anders der 1400er mit 150 PS, den wir mit der Siebengang-Doppelkupplungsautomatik fahren konnten. Derart motorisiert, ...
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... geht der Touran angenehm agil und spurtstark vom Fleck, rennt deutlich über 200 km/h und gibt sich laut Norm mit weniger als sechs Litern zufrieden. Werte, an denen es nichts auszusetzen gibt; und wer statt des Doppelkupplers den Handschalter wählt, spart 1875 Euro.
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Unsere Empfehlung für Familien geht allerdings in Richtung des 1.6 TDI, der mit seinen 110 PS und den dieseltypisch kraftvoll zupackenden 250 Newtonmetern mehr als ausreichend Leistung für den Van bietet. Zumal der sauber geführte, aber mit leichtem Nachdruck in die Gassen gleitende Schalthebel den sportlichen Eindruck noch verstärkt. Alternativ gibt es ihn auch mit dem DSG.
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VWs Allzweckwaffe, der Zweiliter-TDI mit 150 PS, machte bei unserem Erstkontakt einen überaus kräftigen Eindruck. Bei ambitionierten Beschleunigungsvorgängen zeigen die 340 Nm Drehmoment den Vorderrädern gern mal die Grenzen ihrer Traktion auf. Doch auch beim Passat hatten wir schon den Eindruck, dass der 150-PS-TDI bemerkenswert gut im Futter steht.
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Fazit von Redakteur Alexander Bernt: Viel zu kritisieren gibt es wahrlich nicht am neuen Touran. Fährt gut, lenkt gut, bremst gut, schaltet gut – wobei "gut" im Grunde untertrieben ist. Mit dem Begriff Perfektion sollte man in der schnelllebigen Autobranche vorsichtig umgehen, ...
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... doch VWs Vorzeige-Van kommt diesem ziemlich nahe. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann wie immer die gepfefferten Preise, doch unter dem Strich ist der Touran schlicht sein Geld wert.
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Und hier zum Vergleich noch ein Blick auf die wichtigsten Konkurrenten des VW Touran: Ford Grand C-Max (seit 12/10, Facelift 6/15) • Preis: ab 20.450 Euro • fünf Benziner (85 bis 182 PS), fünf Diesel (95 bis 170 PS), ein LPG (118 PS) • 6-Gang-DKG oder Automatik • vier Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
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Karosserie: Im Gegensatz zum normalen C-Max hat der Grand serienmäßig Schiebetüren und optional sieben Sitze.
Bild: Toni Bader
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Antrieb: Reichlich Auswahl auch hier, je fünf Benziner und Diesel bietet Ford an. Wir raten zum stärkeren Einliter-Dreizylinder (125 PS) oder zum neuen 1,5-Liter-Diesel mit 120 PS.
Bild: Toni Bader
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Ausstattung: Ambiente kommt ohne Klima reichlich karg daher. Trend sollte es also mindestens sein. Titanium ist mit Touchscreen, Zweizonen-Klima und Alus schon beinahe luxuriös ausstaffiert. Extras: Die dritte Sitzreihe kostet bei Ford 760, Metalliclack ab 655 Euro.
Bild: Toni Bader
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Opel Zafira Tourer (seit 1/12) • Preis: ab 21.950 Euro • vier Benziner (120 bis 200 PS), vier Diesel (120 bis 170 PS), ein LPG (140 PS), ein CNG (150 PS) • 6-Stufen-Automatik • sechs Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
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Karosserie: Der ungewöhnliche Tourer-Look mit der Kriegsbemalung unter dem Scheinwerfer polarisiert. Die räumlichen Qualitäten sind dagegen unbestritten.
Bild: Toni Bader
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Antrieb: Familien greifen zum 1.4 Turbobenziner mit 140 PS, für die Langstrecke eignet sich der CDTI mit 170 PS.
Bild: Toni Bader
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Ausstattung: Selection hat kaum etwas zu bieten, Edition erfüllt mit Klimaanlage, MP3-Radio, Tempomat und Lederlenkrad schon eher die automobilen Grundbedürfnisse. Die Empfehlung lautet aber ganz klar: Business Edition. Extras: Die dritte Sitzreihe für 700 Euro Aufpreis, Metallic für günstige 550 Euro.
Bild: Toni Bader
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Renault Grand Scénic (seit 4/09, Facelift 3/13) • Preis: ab 20.490 Euro • zwei Benziner (115 und 132 PS), zwei Diesel (110 und 130 PS) • 6-Gang-DKG • drei Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
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Karosserie: Die längere Grand-Version bietet mehr Platz im Innen- und Kofferraum und zudem ebenfalls die Option auf eine dritte Sitzreihe für große Familien.
Bild: Toni Bader
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Antrieb: Schmale Auswahl bei Renault – mehr als 132 PS im 1,2-Liter-Benziner sind nicht drin. Der stärkere Diesel macht seinen Job aber nicht schlecht.
Bild: Toni Bader
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Ausstattung: Die Basis Authentique hat zu wenig, die teure Bose-Edition fast schon zu viel an Bord. Also bleibt die mittlere Linie Limited übrig. Dazu gibt es zwei vollgestopfte Optionspakete mit reichlich Preisvorteil für den Kunden. Extras: Reihe drei für runde 700 Euro.
Bild: Toni Bader