Da steckt wenig Korea drin: Der 4,24 Meter lange cee'd wurde in Deutschland entwickelt, und er läuft in der Slowakei vom Band. So europäisch getrimmt soll der Cee'd Golf-Kunden ködern.
Länge läuft – auch im Verkaufsraum? Ein VW Golf ist knapp drei Zentimeter kürzer als der kompakte Kia. Den Koreaner gibt's zunächst nur als Fünftürer, die Aluräder kosten Aufpreis.
Der neue Kompaktwagen ist mit fünf Motorisierungen erhältlich. Zwei Turbodiesel (1,6 und 2,0 Liter) und drei Benziner (1,4/1,6/2,0 Liter) treiben den koreanischen Kompakten an.
Glänzend: Die Leuchten funkeln in originellem Design.
Das Cockpit ist sehr ansehnlich, schnörkellose Rundinstrumente zeigen Drehzahl, Tempo und Tankinhalt an. Die Verarbeitung ist sauber, die Bedienung wirft keine Fragen auf.
Der iPod darf auch mit an Bord: Anschluss ans Radio ist garantiert. Zur kompletten Ausstattung gehören ebenso CD-Radio, elektrische Fensterheber vorn, Bordcomputer, ESP und ...
... die gnadenlose Enttarnung von Gurtmuffel per Display.
Die geteilt umklappbare Rückbank gibt es für alle Modelle.
Da steckt viel drin: lackierte Stoßfänger und ein Knüllerpreis. Rund 14.800 Euro wird der kleinste Benziner (109 PS) kosten – ein vergleichbar ausgestatteter Golf wäre rund 3000 Euro teurer.
Daran werden die anderen zu knabbern haben: Kia gibt für den cee'd bis zu sieben Jahre Garantie.
Kia hat mit dem cee'd einen echten Schlüssel zum Erfolg gefunden. Testredakteurin Margret Hucko glaubt jedenfalls daran. Und Kia ganz offensichtlich auch, denn ...
... schon im September 2007 wird mit dem Sportkombi das zweite Modell der cee'd-Familie an den Start gehen.
Der Kombi hat den gleichen Radstand (2,65 Meter) wie die Steilheck-Version, streckt sich jedoch auf 4,47 Meter.
Pfiffig: Der Anschlag der Heckklappe ist weit ins Dach gezogen – das erleichtert das Beladen. Ein ebener Boden sorgt außerdem für einen gut nutzbaren Laderaum.
Und noch ein Angreifer im C-Segment: Mit dem pro_cee'd zielt Kia klar in Richtung Golf GTI und Co. Die Grundlage bildet der dreitürige cee'd, der Ende ...
... 2007 auf den Markt kommt. Der sportliche Ableger glänzt mit 19-Zöllern, einer niedrigen Dachlinie und einer Heckscheibe so flach wie eine Schießscharte.
Sportlicher Arbeitsplatz: Im pro_cee'd gibt's ein unten abgeflachtes Lenkrad, einen kurzen Schaltknauf und vier Einzelsitze.
Den kennt wirklich jeder: Der Namenspatron der Golf-Klasse ist schon fast traditionell das meistverkaufte Auto in Deutschland. Aktuell steht der Bestseller in seiner fünften Ausgabe auf den Rädern. Das füfntürige Einstiegsmodell ...
... ist der 1.4 Trendline für 16.475 Euro. Da ist natürlich noch nicht allzu viel an Bord. Unter der Haube ...
... arbeitet an der Basis ein 1,4 Liter großer Vierzylinder mit 80 PS. Damit geht es im Wolfsburger Erfolgsmodell ...
... in 13,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Maximal sind 168 Sachen drin.
An dieses Gesicht haben wir uns gewöhnt, aber bald wird es leicht geschminkt.
Voraussichtlich zum Frühjahr 2007 peppt VW den Kompakten mit den feinen Zutaten seiner sportlichen Ableger auf. Wie schon Jetta und Passat ...
... bekommt auch der Golf den verchromten Kühlergrill. Die übrigen Veränderungen, die das anstehende Facelift mit sich bringt, halten sich in Grenzen.
Ebenfalls im Frühjahr 2007 ist die nächste Karosserievariante des Golf zu erwarten: Die dritte Auflage des Golf Variant ist kein profaner Kastenwagen mehr, sondern ein hübscher und praktischer Lifestyle-Laster, der ...
... seinem großen Bruder Passat von hinten verblüffend ähnlich sieht.
Kaum zu glauben: Hinter dieser knackigen Optik steckt der Unterbau des aktuellen Golf V. Neben der Außenhaut wird auch das Interieur aufgefrischt. Das Beste aber: Statt 2010 kommt der neue Golf schon 2008.
Was ein paar Blenden und Sicken doch ausmachen: Der Golf VI wirkt deutlich flacher, straffer und moderner als sein Vorgänger. Die C-Säule wird schmaler, der integrierte Spoiler streckt die Dachlinie.
Grund für einen baldigen kompletten Modellwechsel sieht man bei Opel für den Astra noch nicht. Ein bisschen Modellpflege darf natürlich trotzdem sein. Im Februar 2007 startet der neue Astra – außen ändert sich wenig, innen viel.
Fünftürer und Caravan tragen an ihrem Bug eine üppigere, gepfeilte Chromleiste mit integriertem Opel-Emblem.
Die Lamellen des geteilten Kühlergrills sind jetzt verchromt statt aus schwarzem Kunstoff. Die Schwünge um die Nebelscheinwerfer sind stärker akzentuiert.
Motorhaube und Kühlergrill rücken optisch näher aneinander, und das Nummernschild rutscht ein Stück tiefer. Neues Markenzeichen für alle Astra ...
... sind die vom Dreitürer her bekannten Klarglas-Rückleuchten.
Mehr Zierde in der Zentrale: Klima- und Radioregler tragen nach der Modellpflege Chromringe.
Echt was Neues: Der 1.6-Turbo-Ecotec mit 180 PS und Sechsganggetriebe ersetzt den Zweiliter-Turbo mit 170 PS. Obwohl zehn PS stärker, soll er mit 13 Prozent weniger Sprit auskommen.
Auch die Italiener haben die Kompaktklasse für die neue Konkurrenz herausgeputzt: Zum Einstiegspreis von 16.450 Euro steht der geliftete Alfa 147 seit Oktober 2006 beim Händler. Auffällig ist der Chromzuwachs am Bug.
Die modifizierte Heckklappe besitzt jetzt Rückleuchtengruppen in Dreiecksform mit Chromeinfassung.
Die neue Generation des Alfa 147 wird mit drei Benzin- und drei Dieselmotoren von 105 bis 150 PS angeboten.
Und noch ein Italiener: Nach sechs Jahren Pause heißt der Golf von Fiat wieder Bravo.
Der im Centro Stile entworfene Golf-Gegner besticht mit einer ausgesprochen rassigen und dynamischen Linienführung – da dürfte selbst die Konzernschwester Alfa anerkennend Beifall klatschen.
Eine neue Liebe? Vielleicht sorgt der Bravo für Frühlingsgefühle – er startet im Frühjahr 2007.
Skandinavischer Golf-Gegner: Mit dem C30 greift Volvo ab Januar 2007 in der Kompaktklasse an.
Vor allem das Heck gefällt – oder nicht. Die dem legendären "Schneewittchensarg" P 1800 ES nachempfundene Heckpartie ist eben Geschmackssache, hebt den C30 aber auf jeden Fall von der Masse ab.
Top-Motoren: Der 180-PS-Turbodiesel harmoniert gut mit der serienmäßigen Fünfgang-Automatik des C30, der 220 PS starke Benziner wirkt dagegen seltsam zurückhaltend. Dabei verspricht Volvo 6,7 Sekunden für den Prestigesprint.
Der C30 präsentiert sich als Viersitzer mit gut ausgeformten Einzelplätzen. Hinten stoßen groß gewachsene Mitfahrer aber schnell ans Dach.
Wer direkt zugreifen will, braucht beim kompakten Schweden eine dick gefüllte Brieftasche: Los geht's bei 18.600 Euro für den 1.6 mit 100 PS. Das Topmodell ...
... schlägt gar mit 28.500 Euro zu Buche. Dafür gibt aber auch den aufgeladenen Fünfzylinder mit 220 PS.
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