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Kia Ceed III (2018): Test, Alle Infos und Preis

Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
Vorstellung: Der Kia Ceed startet jetzt in dritter Generation – ohne Apostroph im Namen (statt "cee'd" künftig "Ceed") und mit mehr Technik an Bord. Eine beheizbare Windschutzscheibe ist nun ebenso im Programm wie ein Stauassistent, der das Auto bis 130 km/h selbst fahren lässt – die Hände müssen aber am Lenkrad bleiben. Länge ...
Bild: Kia Motors
Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
... und Radstand bleiben gleich, das neue Modell ist allerdings etwas flacher (1447 Millimeter, also minus 23 Millimeter) und breiter (1800 Millimeter, also plus 20 Millimeter). Außerdem hat Kia dem Frontüberhang ein paar Millimeter abgezwackt und sie am hinteren Überhang wieder drangebastelt. Designtechnisch ...
Bild: Kia Motors
Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
... ist der neue Ceed etwas klarer gestaltet als der Vorgänger, statt süßer Rundungen prägen jetzt sportlichere, kantigere Linien das Blech. Der Ceed basiert auf der gleichen Plattform wie der Hyundai i30. Die Verwandtschaft ist grob erkennbar, besonders an der C-Säule schimmert der i30 durch.
Bild: Kia Motors
Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
An der Front ist das Familiengesicht mit dem "Tiger Nose"-Grill breiter geworden, genau wie der Lufteinlass darunter. Am Heck bleibt der Blick zuerst an den umgestalteten Rückleuchten mit dem neuen LED-Tagfahrlicht hängen. Danach fällt der Blick auf die darunterliegenden hochkant eingelassenen Reflektoren, die jetzt nicht mehr so ...
Bild: Kia Motors
Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
... schlundartig wie beim Vorgänger wirken. Von der neuen Ceed-Generation soll es vier Karosserievarianten geben, denn neben Fünftürer, Kombi und Shooting Brake halten sich vehement Gerüchte über eine eigene SUV-Variante. Beim normalen Fünftürer geht es preislich bei 15.990 Euro als 1.4 Attract los. Der Preis des ab sofort bestellbaren Kombis liegt mit 16.990 Euro genau 1000 Euro darüber.
Bild: Kia Motors
Kia cee'd III (2018): Infos und Bilder
Fahren: Für unsere ersten Testfahrten im neuen Kia Ceed standen beide Topmotorisierungen zur Verfügung: der 140 PS starke 1.4 T-GDI und der 1.6 CRDi (136 PS, jetzt mit AdBlue-Einspritzung). Beide Motoren waren an die Siebengang-Doppelkupplungsautomatik gekoppelt. Das DKG wechselt die Gänge unglaublich schnell und kuppelt die Gänge – wir schreiben das jetzt allen Ernstes – butterweich ein. Dieses ...
Bild: Kia Motors
Kia cee'd III (2018): Infos und Bilder
... zarte Kuppeln hat allerdings einen leichten Versatz im dynamischen Erleben zur Folge: Im folgenden Gang steigt die Drehzahl, aber erst einen halben Augenblick später geht es auch mit dem Vortrieb weiter. Aber da der Ceed kein Sportler ist, haben wir mit dieser Komfortausrichtung kein Problem. So richtig sportlich wird er auch im "Sportmodus" nicht. Diese Charakteristik der lässt sich bei allen Fahrzeugen mit DKG wählen, ...
Bild: Kia Motors
Kia cee'd III (2018): Infos und Bilder
... strafft dann Dämpfer, Lenkung und Gasannahme. Während das Gefühl im Gasfuß plötzlich deutlich angenehmer wird, wird die ohnehin schon stramme Lenkung noch ein wenig fester. Die spürbar härteren Dämpfer werden von den insgesamt eher komfortlaunigen Federn auf Bodenwellen sabotiert – die Dämpfer spannen sich, die Federn bekommen Lust aufs Schaukeln. Mit beiden Motorvarianten ist der Ceed gut ausgestattet, wobei sich der Turbobenziner ausgewogener anfühlt, ...
Bild: Kia Motors
Kia cee'd III (2018): Erlkönig
... auch bei hoher Drehzahl noch zupackt, wohingegen der Turbodiesel sich voll und ganz auf seine Drehmomentkurve verlässt und Drehzahl eher anstrengend findet. Der Ceed ist eben ein komfortabler Kompakter, der mit seiner guten Geräuschdämmung auch jenseits von Tempo 140 überzeugt, dazu bequeme aber etwas kurze Teilleder-Sitze (Aufpreis) bietet, die zumindest den größten Teil des unteren Rückens weit stützen – und der auch im Fond Platz für Erwachsene hat.
Bild: Kia Motors
Kia Ceed III (2018): Infos und erste Fahrt
Innenraum: Beim ersten Blick ins Cockpit fällt auf, dass etwas fehlt – die Schießscharte mit der Digitaluhr und der Temperaturanzeige auf dem Armaturenbrett ist verschwunden. So richtig zeitgemäß war das Element nicht mehr – gar nicht schlimm, dass es jetzt weg ist. Der überarbeitete Innenraum ist aus dem Kia Stonic bekannt und dem Fahrer zugewandt.
Bild: Kia Motors
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Die Mittelkonsole ist zweigeteilt: Obendrauf sitzt der Bildschirm für das Infotainment, in Vollausstattung als Achtzoll-Touchscreen mit Navi, darunter befinden sich die Knöpfe für Musikplayer, Klimaanlage und die optionale Sitzheizung und -belüftung. Viele Knöpfe. Für unseren Geschmack hätte Kia da ein wenig abspecken können. Schnell, ...
Bild: Kia Motors
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... flüssig und intuitiv dagegen funktioniert die Bedienung des Touchscreens. Die Ladezeiten beim Springen zwischen den Menüs sind deutlich kürzer als beim Karosseriebruder i30 – der ist aber auch ein Jahr älter. Die Materialien sind ordentlich, Klavierlack, Metalleinlagen und perforiertes Leder mit Kontrastnähten auf den Sitzen lassen den kompakten Kia ...
Bild: Kia Motors
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... eine Spur edler rüberkommen als seinen Vorgänger. Die überarbeitete Tachoeinheit hat inzwischen eine LCD-Anzeige zwischen den beiden Rundinstrumenten, die sich über das Lenkrad bedienen lässt. Dank tieferer Sitzposition bekommt der Fahrer mehr Kopffreiheit, ...
Bild: Kia Motors
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... für die Passagiere im Fond gibt es mehr Schulterfreiheit. Auf der Rückbank ist tatsächlich genügend Platz für zwei Erwachsene, zu dritt wird es hier kuschelig. Der Kofferraum dahinter ist auf 395 Liter gewachsen (vorher 380 Liter). Überzeugend ist die niedrige Ladekante, die das Beladen auch für weniger groß gewachsene Menschen einfach machen dürfte.
Bild: Kia Motors
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Die Kombiversion des Kia Ceed, die auf den Namen "Sportswagon" hört ist naturgemäß bis zur B-Säule identisch mit dem Steilheck. Auch der Radstand ist mit 2,65 Meter auf den Zentimeter gleich.
Bild: Thomas Starck
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Beim Einstieg hinten wird es interessant: Wo es mit 1,95 Meter im normalen Ceed am Kopf knapp wird, hat der Kombi sogar noch etwas Luft nach oben, wenn man sich kerzengerade hinsetzt. Sehr gut! Das können Oberklasse-Limousinen nicht besser. Auch der Knieraum geht vollkommen in Ordnung. Hier kann man es ohne Probleme auch auf langen Strecken aushalten. Für die Langstrecke und ...
Bild: Thomas Starck
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.. das Reisen ist auch der Kofferraum geeignet: 600 Liter fasst das Gepäckabteil – die Staufächer im Ladeboden miteingerechnet. Leider liefert Kia noch keine Angabe, wie ...
Bild: Thomas Starck
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... groß das Kofferraumvolumen bei umgelegter Rücksitzbank (40/20/40 teilbar) ist. Die Ladefläche ist nicht vollständig eben.
Bild: Thomas Starck
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Praktisch ist die mechanische Fernentriegelung aus dem Kofferraum. 
Bild: Thomas Starck
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Vorbildlich: Die Laderaumabdeckung lässt sich passgenau im hinteren Staufach transportieren, wenn sie nicht gebraucht wird.
Bild: Thomas Starck
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Ausstattung: Neben der fünftürigen Schrägheckvariante bringt Kia den Sportswagon (SW) genannten Kombi. Typisch für diese Karosserieform bietet er viel Platz im Kofferraum: genau 600 Liter – das sind 72 Liter mehr als beim Vorgänger. Zum Vergleich: Ins Schrägheck passen 395 Liter Gepäck.
Bild: Kia Motors
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Die optional dreigeteilte Sitzbank lässt sich per Hebel im Kofferraum umklappen, sodass eine ebene Ladefläche entsteht. Ein Ablagefach im Boden sowie ein Taschenhaken im Gepäckraum sind Serie. Gegen Aufpreis ...
Bild: Kia Motors
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... bekommt man ein Schienensystem, um den Kofferraum aufzuteilen und die Ladung zu sichern, und eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe. Später reicht Kia noch einen auf Sport getrimmten GT und einen lediglich sportlich aussehenden Ceed GT Line nach.
Bild: Kia Motors
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Zukünftige Ceed-Fahrer haben die Wahl aus elf Lackfarben sowie Sitzbezügen aus Stoff, Kunstleder und Leder. Lederlenkrad und -schaltknauf gibt es optional. Neben 15-Zoll-Stahlfelgen stehen zudem 16-Zoll-Räder (Stahl und Alu) sowie 17-Zoll-Bi-Color-Leichtmetallfelgen auf der Aufpreisliste. Serienmäßig kommt der Ceed mit einem kleinen Fünfzoll-Bildschirm, optional wächst der zum Siebenzoll-Touchscreen ...
Bild: Kia Motors
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... oder zum Achtzoll-Touchscreen mit Navi. Dann kann man das Handy per Apple Car Play und Android Auto verbinden und die Sprachsteuerung nutzen. Immer an Bord ist eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Weitere Extras: ein Soundsystem von JBL, die neue beheizbare Windschutzscheibe, induktives Laden, Sitzbelüftung vorn ...
Bild: Kia Motors
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... sowie Sitzheizung vorn und hinten. Für den neuen Ceed bietet Kia außerdem ein "Eco Pack" an: Das kommt mit aktivem Kühlergrill (öffnet sich bei Bedarf und sorgt für bessere Aerodynamik), erweiterter Unterbodenverkleidung und Tieferlegung um fünf Millimeter. Die Koreaner fahren auch einiges an ...
Bild: Kia Motors
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... Assistenzsystemen auf: Fernlichtassistent, Müdigkeitswarner, aktiver Spurhalteassistent und autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung stehen zur Wahl. Eine Besonderheit: Der Kompakte kommt auf Wunsch mit einem Stauassistent, der das Auto bis 130 km/h teilautonom steuert. Es hält selbstständig die Spur und den Abstand zum Vordermann ein und bremst ab. Die Hände müssen allerdings am Lenkrad bleiben.
Bild: Kia Motors
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Motoren: Die Motorenfamilie im neuen Kia Ceed startet beim bekannten Einliter-Dreizylinder-Benziner mit 120 PS. Darüber rangiert ein neuer 1,4-Liter-T-GDI, der das bisherige 1,6-Liter-Triebwerk ersetzt. Bei den Selbstzündern gibt es einen 1,6-Liter-CRDi, der 115 oder 136 PS leistet und zwischen 3,4 und 4,0 Litern verbrauchen soll. Auf Wunsch ...
Bild: Kia Motors
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... gibt es für die beiden Diesel und den 1,4-Liter-T-GDI ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. Nach Informationen von autonews wird es außerdem einen Ceed mit 48-Volt-Bordnetz, einen Mildhybrid, geben. Die Teilelektrifizierung soll Sprit sparen und der großen Nachfrage an elektrifizierten Antrieben nachkommen. Der Mildhybrid soll 2019 nachgereicht werden.
Bild: Kia Motors