Zur Homepage

Klassische Cabrios für Einsteiger: VW 1302 LS Cabriolet

VW 1302 LS Cabriolet
Der Käfer becirct, weil er aussieht, wie er im­mer aussah: niedlich, rund und gesund. Dann die freundlichen Kulleraugen – ein Blick, schon schmilzt sie dahin. Testwagen bei AUTO BILD KLASSIK: das nur zwei Jahre lang gebaute VW 1302 LS Cabriolet (1970-1972).
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Vom Fahrverhalten her ist der 1302 kein Überdrüber-Typ. Er federt steifbeinig und ungelenk, läuft geradeaus wie eine leicht angesäuselte Dackeldame.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Die Gerade als kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten, im 1302 wird sie ein Zufallstreffer, das spindeldürre Volant zum Glücksrad. We­nigstens lässt sich daran leicht drehen.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Die Lenkung ist leichtgängig. Logisch, drückt auch kein Motor auf die Vorderachse. Das Einparken des Käfers ist eine Wohltat im Vergleich zu den Muskeltrainern von Peugeot oder Triumph.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Kein Grund zum Abheben: In etwas über 20 Sekunden ist der 1302 auf 100, danach schleicht die Tachonadel noch schüchter­ner die Skala hinauf. Dafür steigt Käfers Durst immer flotter.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Der Käfer ist in diesem Vergleich ein Oldtimer, der auch genau so fährt. Mit seinem 50-PS-Motor erboxt er sich hier bestenfalls den Wander-Pokal. Immerhin: Der Vierzylinder im Heck klingt nach wie vor un­verwechselbar bullig.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Der Käfer ist kein Weichei, seine Hülle überraschend fest. Die Federung reagiert auf Unebenheiten allerdings knochig, fast staksig, wenig elegant.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Langsam läuft der Boxer, niedertourig und zuverlässig. Da­bei klingt der Vierzylinder-Boxer des 1302 LS im Leerlauf leicht sägend, fast nach ei­nem 912er. Dumpf brabbelnd in der Stadt, hart und laut kreischend auf der Auto­bahn.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Im Karosserie-Kapitel schlägt die Stunde des Käfers. Er ist mit Abstand am besten verarbeitet, hat die solideste Karosserie, bietet am meisten Platz und ein Verdeck, das diesen Namen auch verdient.
Bild: Christian Bittmann
VW 1302 LS Cabriolet
Das dicke Verdeck deklassiert die anderen Dächer zu Stofffetzen. Ein Käfer hält dicht. Nicht mal die Waschanlage muss er fürchten. Zurückgefaltet türmt sich das dreilagige Dach hoch auf den grünen Wagen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-789a5bd0b5ce23e2.jpg
Das Käfer-Kunstwerk besteht aus Deckschicht, Futter und Innenschicht.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-152e523e13a659a6.jpg
Im Alltag ist das Käfer Cabrio nicht zu schlagen. 400 Liter Laderaum, zwei Kof­ferabteile, eins vorn, eins hinten vor dem Motor – so lässt es sich reisen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-baab0d5ec1fbf2c7.jpg
Kleine Käfer-Kunde: Von 1960 bis 1974 waren die vorderen Blinker auf den Kotflügeln platziert. 1972, kurz vor Einführung der 1303-Modelle, überholte der VW Käfer mit 15.007.034 Exemplaren das Ford T-Modell als meistgebautes Auto der Welt.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-9993a475b75b6db0.jpg
Das Bügeleisen: So nennen Käfer-Fans die Rückleuten der Baujahre 1967 bis 1972. Beim Nachfolger 1303 kamen die Elefantenfüße genannten Dreikammer-Leuchten zum Einsatz.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-a1db9e41300ca7b8.jpg
Sparsam verteilter Zierrat, kleine und steile Scheiben, spärliche Instrumentierung und viel Blech im Innenraum – das Käfer Cabriolet rettet den Charme der 50er-Jahre in die Neuzeit.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-211a289b8b40aab9.jpg
Gab es im VW 1302 nur bis 1971: das große Lenkrad mit Chrom-Hupring. Dann machte es Platz für ein schmuckloses Sicherheitslenkrad mit Plastik-Prallplatte.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-e439b0508f57b760.jpg
Die Käfer-Pas­sagiere umweht romantisches Kutschenflair. Zumindest alle, die vorn sitzen. Dem Fahrer krümmt der Fahrtwind kein Haar, aber die Mädels auf dem Rücksitz ernten einen Sturm, der ihre Frisuren kom­plett zerzaust.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-ac54f3fbfd0068b3.jpg
Generationen von Autofahrern kamen auf Millionen von Kilometern mit einem einzigen Rundinstrument aus. Übersichtlicher geht es nicht.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-a950376ca51fa275.jpg
Ein Hauch Oberklasse-Luxus im Volkswagen: Ein Becker-Europa edelt dieses 1302 Cabriolet. Ab Werk war es nie zu haben.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-36fc4e2480f8a75d.jpg
Entriegelt die Kofferraum-Haube: ein unscheinbarer Griff im Handschuhfach.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-88fea5be28f08838.jpg
Der Klang eines VW-Boxers gehörte jahrzehntelang zur Geräuschkulisse im Straßenverkehr. Im Drehzahlkeller brabbelt der Boxer, je höher die Drehzahl, desto heller klingt er. Lauter als der Peugeot, etwas zurückhaltender als der wild röhrende Spitfire.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/VW-1302-LS-Cabriolet-729x486-d5a398f26adc1ca4.jpg
Der Käfer war schon vor 40 Jahren von gestern. Hölzern, lahm und durstig krab­belt der offene VW durch unseren klassischen Vergleich. Aber er bietet das beste Verdeck, am meisten Platz, ist sauber verarbeitet und noch heu­te zuverlässig im Alltag unterwegs. Außerdem ist er ein Typ, auf den fast alle Frauen abfahren.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-83ece5ee4484bb0a.jpg
Ein Spielzeug für erwachsene Jungs: der Triumph Spitfire 1500 (1974-1980). Auf Deutsch heißt Spitfire Feuerkopf oder Hitzkopf, und das trifft den Nagel auf den Kopf. Der von seinen Fans liebevoll "Spiti" genannte Sportler ist nämlich ein waschechter Roadster ganz nach traditionellem britischen Rezept.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-92b9e581922f5ab7.jpg
Endlich Gas geben, im knochigen Getrie­be die Gänge wechseln. Erstaunlich, was die nominell zarten 71 PS mit dem Fliegengewicht veranstalten. Der Vierzylinder röhrt, als wäre er ein ganz Großer. Gefühlt stürmt der Triumph in neun Sekunden auf 100 km/h. Tatsächlich zeigt das Messgerät 12,5. Man kann sich ja mal täuschen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-f258ff805641198c.jpg
Der Spitfire ist laut, hart, offen und ehrlich. Doch manchmal stapelt der kleine Wilde gern hoch. Wie im Slalom. Lange klebt er auf der Fahrbahn fest, folgt brav dem Einschlag der exakten Lenkung. Da geht noch mehr, ruft er eben seinem Fahrer zu – und zack, plötzlich steht der Spitfire quer. Ansatzlos, ohne jede Vorwarnung.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-0ab36a5e704f8881.jpg
Die hintere Pendelachse, eine 50er-Jahre-Konstruktion, erbte der Spiti vom älteren Triumph Herald. Und mit ihr das zickige Fahrverhalten im Grenzbereich. Könner, die gern schnell und gezielt am Lenkrad kurbeln, ist der Tanz auf dem Vul­kan des Grenzbereichs ein großer Spaß.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-357b335923afa11a.jpg
Ein Spitfire-Vorzug: Er zeigt sei­nem Fahrer die Welt aus der Froschperspektive. Das lässt interessante Einblicke zu, gerade im Sommer.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-4ac0bc02a467728e.jpg
Optisch unterscheidet sich der Spitfire 1500 so gut wie gar nicht von seinem Vorgänger Mk IV. Der größte Unterschied lauerte unter der Motorhaube: Der 1974 erschienene 1500er hatte einen um 200 ccm vergrößerten Vierzylinder mit 71 statt 63 PS.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-b2ca4477be513217.jpg
Einzig an den Aufklebern an Front und Heck konnte man den neuen 1500er vom Vorgänger Mk IV unterscheiden. Von 1974 bis 1980 wurden 91.137 Spitfire 1500 gebaut. Einen Nachfolger bekam er nicht, der Mutter-Konzern British Leyland war im Chaos versunken.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-bf89889f5a0632df.jpg
Allein der satte Sound, der nach viel Kraft und großem Motor klingt, bringt den Spitfire in Sachen Fahrspaß weit in Führung. Dabei rumoren nur 71 PS unter der Haube. Genug für flotte Sprints und viel Fahrspaß – wenn man ein Bruder Leichtfuß wie der Spitfire ist. Die zweiflutige Auspuffanlage des Testwagens ist übrigens nicht original, aber beliebt in Spiti-Kreisen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-ee716c6a685cd788.jpg
Vorteil Spitfire: Er hält sich beim Tanken zurück. Nur 8,9 Liter lässt er alle 100 Kilometer durch seine beiden SU-Vergaser rinnen – Lohn für die Zurückhaltung am Gaspedal, die gar nicht so schwerfällt, und natürlich auch Folge des Spitfire-Fliegengewichts von nur 794 Kilogramm.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-0e34be85c93b34c6.jpg
Rein ins Auto. Beine unter dem nachge­rüsteten Holzlenkrad in den schmalen Tunnel fädeln, Hintern knappe 30 Zenti­meter über dem Asphalt in den dünn ge­polsterten Sitz plumpsen lassen und zum Porsche nebenan aufblicken. Der linke Ellbogen passt nicht ins Auto, also bleibt er auf der papierdünnen Tür liegen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-955f01043fde4d8b.jpg
Ein Armaturenbrett nach alter britischer Tradition: Holztafeln und chromeingefasste Rundinstrumente lassen das Herz jedes Roadster-Fans höher schlagen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-d7e19c06dd196d92.jpg
Wer seinen Spiti liebt, scheucht die Nadel des Drehzahlmessers nicht über 5000 Touren, der Vierzylinder ist nicht vollgasfest. Die Autobahn ist ohnehin nicht das Revier des quicklebendigen Spitfire, kurvige Landstraßen entsprechen viel eher seinem Naturell.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-daac02f71420096b.jpg
Drei Zusatzinstrumente informieren über den Gesundheitszustand des Spitfire.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-7931f495f3a359e6.jpg
Echter Platzmangel: Der Spiti ist schmal wie ein eleganter Damen­handschuh. Der Fahrer sitzt eingekeilt zwi­schen linker Tür und seinem Kopiloten. Gut so. Denn die dünn gepolsterten Sitze bringen nicht genug Seitenführung mit.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-8a1f1da00bf2127b.jpg
Den Sitzen gelingt es übrigens auch nicht, die harten Stöße der Federung zu absorbie­ren, das muss die verwindungsfreudige Karosserie erledigen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-b66cb7ed6038e91f.jpg
Hübsches zeitgenössisches Detail: verchromte Karten-Leselampe vor dem Beifahrer.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-c85e3f1c2863c003.jpg
Kleiner als eine Getränkekiste: der karge Kofferraum des Spitfire. 200 Liter fasst er. Doch wer will schon mit einem Spitfire umziehen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-3572e048e067b7aa.jpg
Technik zum Staunen: Wer die Motorhaube öffnet, klappt fast den halben Spiti auf – das macht interessante Einblicke möglich. Für Schrauber – bitte Zollwerkzeug anschaffen – macht die Riesenhaube reichlich Platz. Wer am Motor arbeitet, kann sich zum Basteln bequem auf einem Vorderrad niederlassen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-7be54318fe1d743e.jpg
Dem 1,5-Liter großen Vierzylinder geht schnell die Puste aus – mit etwas Pech für immer. Lang anhaltende Vollgas-Trips enden nicht selten im thermischen Tod. Dafür sind Ersatzteile sehr günstig, dazu ist der Spitfire äußerst schrauberfreundlich.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Triumph-Spitfire-1500-729x486-a422a05c978378da.jpg
Der Spiti ist ein Fun-Roadster: offen und hart. Da bleibt kaum Platz für den Alltag. Der Innenraum ist schmal, der Kofferraum klein. Egal: Die Fahrmaschine zeigt, dass es auch mit wenig PS lustvoll vorangehen kann. Doch Vorsicht: Der Grenzbereich seines Fahrwerks ist noch schmaler als die Sitz­breite im Cockpit, der Motor nimmt Vollgas-Exzesse krumm.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-1efd58cb3faaf58e.jpg
Könnten Autos weiblich sein, das Peugeot 304 S Cabriolet (1970-1975) wäre eine Frau. So sanft, so zuvorkom­mend mit schlanker Taille und daunenwei­chen Sitzen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-da27c3b7491ffc91.jpg
Der Peugeot 304 wirft sich bei engagierter Fahrweise zwar mächtig auf die Seite, das Fahrverhalten bleibt im schnellen Slalom und auch im Elchtest lange neutral. Die Löwendame schiebt nur sanft über die Vorderräder, kündigt so den nahen Grenzbereich an. Fuß vom Gas und der 304 bleibt auf Kurs.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-07461e9f2d7e139c.jpg
Den Fahrwerk-Technikern ist ein Kunst­stück gelungen: Über die Flickenteppiche, die der fros­tige Winter in den Asphalt knabberte, gleitet Madame Peugeot so sanft wie das Dampfbügeleisen übers Flanellhemd. Das wirk­lich Erstaunliche daran ist aber, wie gut dieses Bügeleisen Kurs hält, wenn die Fahrt mal et­was stürmischer wird.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-191698fd27266454.jpg
Bei den älteren Cabrios passen die Verdecke häufig nicht richtig. Der Peugeot 304 macht da keine Ausnahme. In den großen Spalt zwischen A-Säule und der ge­schlossenen Seitenscheibe kann man einen kleinen Finger stecken.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-3b66361ffc447664.jpg
Die schöne Pininfarina-Linie stört das Verdeck hingegen nicht. Auch geschlossen ist das 304 Cabriolet eine Augenweide.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-da05cf232d59f110.jpg
Nur wenige Handgriffe verwandeln den kleinen Peugeot in einen Sonnenanbeter: Schnappverschlüsse am Rahmen der Windschutzscheibe lösen, hinten die Druckknöpfe öffnen und den Klettver­schluss aufreißen, Dach zurückklappen. Fertig ist das Cabriolet.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-09224b38b6592258.jpg
Dieses wunderschöne Peugeot 304 S Cabriolet kann übrigens schon bald in Ihrer Garage stehen! Denn er gehört zu den diesjähri­gen Preisen der Oldtimerspendenaktion, organi­siert von der Lebenshilfe Gießen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-06b9aae6ee270489.jpg
Genau genommen ist das 304 Cabrio übrigens nur ein Facelift des offenen 204. Erkennbar ist der Neue an den Peugeot-typi­schen trapezförmigen Schein­werfern. Die kamen 1968 zuerst mit dem neuen 504 ins Spiel und lassen das 304 Cabriolet irritie­rend ernsthaft und erwachsen aussehen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-8b9a4a6290896285.jpg
Filigran, formschön, funktionell: Besonders die Details wie Rückleuchten, Schriftzüge und schmale Chromstoßstangen sind es, die den kleinen Peugeot so liebenswert machen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-ff69762162e2c7a8.jpg
Peugeot-Besonderheiten: Das flach liegende Lenkrad und die Lüftungsdüsen im Radiator-Look, die sich seitlich herausklappen lassen, um dem Fahrer Luft ins Gesicht zu blasen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-a9f6d1a9cf94dea7.jpg
Ist so bequem, wie es aussieht: Sowohl Sitze als auch das Fahrwerk bieten hervorragenden Komfort. Da fühlt man sich einfach wohl – auch auf langen Reisen. Kleine Einschränkung: Der Fahrer­sitz lässt sich für lange Kerls über 1,85 Me­ter nicht weit genug zurückschieben.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-83f2d5f9f8c2cbdb.jpg
Wer ein modernes Au­to aus Frankreich fährt, fragt sich manch­mal: Woher kommt eigentlich der Ruf des unbeschreiblich guten Komforts? Ant­wort: Von Typen wie dem Peugeot 304. Sitze und Federung ergeben in ihrer Weich­heit eine komfortable Melange.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-b4c5c6bff29a999a.jpg
Der 304 braucht Zeit, um seine 75 Pferdchen in Wallung zu bringen. Dabei hilft ihm die leichtgängige Schaltung. Ein Blick auf die Fahrleistungen zeigt: Gar nicht mal so übel – aber unter ordentlichem Getöse erreicht.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-d27a32edb7f23994.jpg
Wie modern: Das Peugeot-Cockpit ist mit gebürstetem Aluminium verziert.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-adf7f2686249611d.jpg
Schieberegler für Heizung und Lüftung waren Anfang der 70er-Jahre der letzte Schrei. Doch wer bei Minusgraden im geschlossenen 304 unterwegs ist, sollte sich auf die Heizungswirkung nicht verlassen. Was weniger an mangelnder Heizleistung als an den üppigen Spaltmaßen zwischen Verdeck und Seitenscheiben liegt.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-1452388ee04dad87.jpg
Ein kleines Cabrio mit Sinn für das Praktische: 285 Liter fasst der Kofferraum des Peugeot 304 S Cabrio. Das reicht für einen ausgiebigen Ausflug von zwei Personen.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-d0dde6c7a6485216.jpg
Der Aluminium-Vierzylinder mit Doppel­vergaser steht mit 75 PS gut im Futter, klingt aber wie Nonstop-Dosenwerfen auf dem Rummel­platz: Ab 100 km/h scheppert es laut. Wie gut, dass es auch langsamer geht.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-729x486-2bcd8fd821b21839.jpg
Ein Franzose zum Genießen. Wer den Kom­fort sucht und die Entspannung schätzt, wird mit dem Peugeot 304 S Cabriolet glücklich ans Ziel kommen. Dank bequemer, wei­cher Sessel und dem vorzüglich abgestimmten Fahrwerk darf die Reise auch gern mal et­was länger dauern. Nur offen sollte der Peugeot sein.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-VW-1302-Cabrio-Triumph-Spitfire-1500-729x486-39d15d4e5642d13b.jpg
Man muss kein Vermögen ausgeben, um mit einem klassischen Cabriolet oder Roadster maximalen Fahrspaß zu haben: Peugeot 304 S Cabriolet, Triumph Spitfire 1500 und VW 1302 LS Cabriolet sind Jahrzehnte nach ihrer Markteinführung nicht nur exklusiv, sondern auch bezahlbar.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-VW-1302-Cabrio-Triumph-Spitfire-1500-729x486-80bff44d399d8c6f.jpg
Drei offene Autos, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Der Peugeot 304 S – ein offener Franzose für zwei im italieni­schen Maßanzug des Turiner Designateliers Pininfarina. Der Triumph Spitfire 1500 – ein Sportler mit den Genen eines britischen Roadsters. Und das VW 1302 LS Cabriolet mit Freiluft-Fahrspaß für vier.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-VW-1302-Cabrio-Triumph-Spitfire-1500-729x486-80bff44d399d8c6f.jpg
Der Sieg geht nach Frankreich. Komfortabel und fahrsicher, sammelt der Peugeot 304 S die meisten Punkte. Der VW 1302 rettet sich mit seiner soliden Machart und dem guten Platzangebot auf den zweiten Rang. Wer vom Autofahren dagegen nur drei Dinge verlangt – Fun, Fun, Fun –, der kommt am Triumph nicht vorbei. Ein tolles Spielzeug für erwachsene Jungs.
Bild: Christian Bittmann
http://i.auto-bild.de/ir_img/6/5/0/8/5/3/Peugeot-304-S-Cabriolet-VW-1302-Cabrio-Triumph-Spitfire-1500-729x486-db4e1c6464e15e4a.jpg
Alle drei Kandidaten bieten Frischluft-Fahrspaß vom Feinsten. Und falls noch ein passender Co-Pilot fehlt: Triumph Spitfire, Peugeot 304 und VW Käfer Cabrio haben einen hohen Flirt-Faktor. Weitere Traumcabrios finden Sie im Cabrio-Spezial!
Bild: Christian Bittmann