Kurvenflitzer: Der Fiat 500 Abarth punktet mit guter Traktion dank der elektronischen Differenzialsperre an der Vorderachse.
Sportlich und schick: Das abgeflachte Lederlenkrad, Alu-Pedale und die links neben dem Tacho positionierte Ladedruckanzeige sind Serie, das Navigationsgerät mit Telemetriefunktion kostet Aufpreis.
Fast wie damals: Der 500 Abarth erinnert unverkennbar an die glorreichen Zeiten von früher, selbst wenn der Motor heute vorn sitzt. Der zweiflutige Auspuff dürfte allerdings etwas spektakulärer klingen.
Schnellster Serien-Mini aller Zeiten: Der John Cooper Works bringt es auf 238 km/h Spitze und beschleunigt in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Griffbereit: Das Sportlenkrad mit dem dicken Kranz setzt Richtungswechsel fast schon intuitiv um. Sonst ist (leider) alles Mini.
Hinterhergeschaut: Dachspoiler und mittiger Doppelauspuff lassen kaum Zweifel aufkommen an der Mission des John Cooper Works.
Scheibenbremsen rundum und 16-Zoll-Alus sind beim Fiat Abarth Serie. 17-Zöller kosten 300 Euro Aufpreis.
Für einen Sportler sind die Sitze beim Abarth zu hoch positioniert, der Seitenhalt dürfte besser sein. Leder kostet 1100 Euro Aufpreis.
Leistungshungrig: Der zusätzliche Lufteinlass auf der Motorhaube verrät beim John Cooper Works die gierigen 211 Turbo-PS.
Bissfest: Rote Stopper hinter formschönen 17-Zoll-Alus verzieren den Cooper.
Nachgewürzt: Der Sportmodus macht den Mini John Cooper Works noch schärfer.
Schärferes Profil: Um Platz für den Turbolader zu schaffen, trägt die Frontschürze des Fiat Abarth eine dicke Beule.
Kultiviert: Der aufgeblasene 1.4er bietet Drehmoment statt Drehzahlorgien.
Sportprogramm: Diffusor und Doppelendrohr peppen das Abarth-Heck auf.
Das' doch mal'n Foto: Nahaufnahme des Mini John Cooper Works, dazu im Hintergrund ein kitschiger mallorkinischer Sonnenuntergang. Hach.
Zurück auf die Strecke: Die dynamische Traktionskontrolle (DTC) erlaubt per Tastendruck kontrollierten Schlupf der Vorderräder.
Schade: Die Seriensitze bieten nicht ganz so viel Unterstützung, wie man beim ihrem Anblick erwarten dürfte.
Wer Halt sucht, findet ihn erst in den hervorragenden Recaro-Schalen (1263 Euro) aus dem Zubehör.
Extras gibt es auch für den Kofferraum? Ja. Zum Beispiel einen herausnehmbaren, ebenen Ladeboden für 180 Euro.
Konstruiert für Höchstleistungen: Der Motor des Mini John Cooper Works beeindruckt mit seiner Durchzugskraft.
Ab 19. Juli 2008 startete der Fiat 500 im Zeichen des Skorpions. Von der Sportversion des Trendwagens erhoffen sich die Italiener einen Imageschub für die vor einem Jahr wiederbelebte Traditionsmarke Abarth.
Der 500er wandelt sich im Abarth-Trimm vom niedlichen Kleinwagen zum kleinen Kracher, der alle Herzigkeit hinter sich lässt. Dazu passt der Mix aus stilsicheren Zitaten der Vergangenheit und aktuellen Sport-Insignien – Doppelauspuff, Heckdiffusor und das obligatorische Spoilerwerk.
Innen hebt sich der Cinquecento Abarth – Grundpreis 18.100 Euro – mit einem unten abgeflachten Lederlenkrad, Aluminium-Pedalen, Ganganzeige und speziellen Sportsitzen von den zivilen Varianten ab.
Carlo Abarth (1908–79) gründete 1949 die Firma Abarth & Co, die 1971 an Fiat fiel. Unter den Abarth-Modellen ist der 112 PS starke, 215 km/h schnelle 1000 TC auf Basis des Fiat 600 unvergessen.
Mit Vater Charles gründete John Cooper (1923–2000) 1946 die Cooper Car Company. 1959 und 1960 gewinnt Cooper die Fahrer- und Konstrukteurswertung der Formel 1. Der Tüftler entwirft 1961 den Mini Cooper, der 1964, 1965 und 1967 (1966 wegen falscher Glühlampen disqualifiziert) die Monte gewinnt.
Sein Name ist legendär, sein Ruhm unvergänglich: John Cooper. Aber der Brite war nicht nur ein Held der Rennstrecke, sondern auch ein genialer Konstrukteur.
Lade-Meister? Wohl kaum. Dennoch schade, dass Ihr Hintermann nur wenige Sekunden Zeit hat, sich diese formschönen Hecktüren einzuprägen.
Die Außenspiegel lassen sich aufrüsten: mit verchromten Kappen (50 Euro) oder Kappen aus Carbon (349 Euro).
Die Nebelscheinwerfer sind in die Frontschürze integriert, aber nur gegen Aufpreis. Wer im Nebel den Durchblick behalten möchte, zahlt 130 Euro.
Einstiegsleisten mit Logo kosten extra: Unbeleuchtet sind sie für 31 Euro zu haben, beleuchtet kosten sie 276 Euro.
Drei-Zack: Am hinteren Schwellerende ist ein Lufteinlass angedeutet.
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