Zur Homepage

Klimaanlage: Wartung und Pflege

Klimaanlagen-Wartung
Dicke Luft im Auto? Dann schnell los zum Klima-Profi. Über Dichtungen und Verbindungsstellen entweicht das Kältemittel auch aus einer intakten Klimaanlage. Dann muss sie neu befüllt werden. Das ist eine Arbeit ausschließlich für Fachbetriebe, der Experte benötigt ein Klima-Servicegerät.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
Und so geht der Profi vor: 1. Die Klimaventile werden mit dem Servicegerät verbunden. Auch alte R12-Anlagen lassen sich in der Regel auf das heute gängige Kältemittel R134a umrüsten (Kosten ca. 200 Euro).

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
2. Mit dem Service-Gerät evakuiert der Klima-Profi die Anlage. Das bedeutet, dass die noch in der Anlage befindliche Restmenge an Kältemittel abgesaugt und entsorgt wird.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
3. Die Prüfwerte des Geräts geben Auskunft über die Restmenge an Kältemittel im System und die Menge der Neubefüllung. Ist die Anlage leer, kann der Kompressor beschädigt sein.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
4. Mit der UV-Lampe sucht der Fachmann nach einem Leck. Tritt Kältemittel aus, wird dies unter dem UV-Licht sichtbar. Hier wird der Kondensator auf undichte Stellen geprüft.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
5. Verdampfer undicht: Der Gasaustritt ist dank Kontrastmittel im Kühlkreislauf zu erkennen. Stinkt es im Innenraum, liegt das meist an Bakterien und Pilzen im Verdampfernetz.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
6. Mit dem selektiven Gasspürgerät und dem Einsatz von Formiergas im Kältemittel lassen sich ebenfalls undichte Stellen ausmachen, vor allem an schwer einsehbaren Bereichen.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
7. Bei einer Außentemperatur von 20 Grad und maximaler Kühlleistung sollte die Lufttemperatur an den Austrittsdüsen im Cockpit zwischen fünf und zehn Grad betragen.

Bild: Thomas Ruddies
Klimaanlagen-Wartung
8. Die Wartung der Klimaanlage wird entweder im Serviceheft oder im Motorraum dokumentiert. Alle zwei bis drei Jahre sollte die Anlage von einem Fachmann geprüft werden.

Bild: Thomas Ruddies