AUTO BILD-Möhre des Jahres 2007: der Citroën C8. Er fiel in unserem Kummerkasten mit der höchsten Mängelrate auf. Der Franzose nervt mit schlechter Langzeitqualität, etwa am Glasschiebedach oder an den Schiebetüren.
Die Querlenker des C8 sind anfällig für Schäden. Hat es sie erwischt, kann der Fahrer die Folgen in Form von Knacken und Knarzen gut hören.
Ärgerlich ist auch der schnelle Verschleiß der Sitze. Schon bei jungen Fahrzeugen löst sich der Stoff an den Seiten der Sessel auf. Gesamtfazit: Beim C8 gibt es viel Raum für Verbesserungen.
Außen schön, innen solala: Der Alfa 159 gewinnt die Möhre in Silber. Unter der Karosserie stecken viele Mängel.
Hoher Verschleiß an den Bremsscheiben plus ausgeschlagene Achsgelenke an der Vorderachse bereiten am Fahrwerk des Alfa 159 immer wieder Ärger.
Getriebe- und Motorschäden, Probleme mit dem Anlasser, zugesetzte Rußpartikelfilter - das sportliche Herz des Alfa hält dem Alltag nicht wirklich stand.
Großes Auto, großes Malheur: Das Mängel-Repertoire des Peugeot 807 reicht von Rost bis Undichtigkeiten. Dafür gibt's die Bronzene Möhre in der Kummerkasten-Bilanz 2007.
Wie beim Bruder C8 leckt auch das Schiebedach des Peugeot 807 oft. Folge: Regenwasser im Innenraum.
Der Motor des 807 hat des öfteren Probleme mit den Einspritzventilen. Solche Klagen kamen von C8-Besitzern wiederum nicht.
Und noch mehr Möhren des Jahres 2007: Platz vier unseres wenig schmeichelhaften Rankings geht an den Mazda Tribute. Der "Lohn" für Ärger mit Fahrwerk, Automatikgetriebe und Bremsanlage.
Auf Platz fünf landet der Skoda Superb - hauptsächlich wegen seiner anfälligen Kupplung.
Der Kia Carnival belegt Platz fünf. Geschuldet ist es Auffälligkeiten an Motor, Batterie, Bremsen, Radlagern und dem Griff an der Heckklappe.
Und noch ein Alfa: Auf Rang sechs fährt der 147 wegen häufiger Zahnriemen- und Motorenschäden beim 1.6 TS.
Der Dauerbrenner Multifunktionsdisplay sowie Ärger an Fahrwerk, Motor und Zahnriemen führen den Audi TT auf Platz acht. Der einzige Deutsche in den Top 10.
Chrysler PT Cruiser: Platz neun wegen Fahrwerk- und Motorenärgers.
Der zehnte Rang geht an den Hyundai Terracan - Schuld sind anfällige Motoren und mangelhafte Turbolader.
Den AUTO BILD-Spezialpreis, die Blech-Möhre 2007, staubt der Rußfilter ab. Er setzt vor allem bei Stadt- und Kurzstreckenfahrten schnell zu, weil die Vernichtung der Rußrückstände nur bei richtigem Warmlaufen funktioniert.
Und jetzt zum anderen Ende der Fahnenstange. Das zehntbeste Ergebnis verzeichnet der Honda Civic – mit altem und neuem Modell.
Der Suzuki Ignis fährt in der Bestenliste auf Rang neun.
Eine Position darüber parkt BMW seinen kompakten 1er.
Der Honda Accord landet auf Platz sieben der Positiv-Statistik.
Der BMW Z4 fährt immerhin noch auf den sechsten Rang der Liste.
Auf in die Top 5: Der Renault Twingo, altes und neues Modell, steht auf Platz fünf.
Noch weniger Beschwerden landeten von Besitzern des Hyundai Atos im AUTO BILD-Kummerkasten.
Auf Platz drei unserer Bestenliste steht der Mitsubishi Pajero.
Platz zwei des Gewinnerrankings geht an den Chrysler Voyager.
Bestes Auto von 176 Modellen im Kummerkasten: der Opel Agila.
Das Auto ist ein Riesen-Puzzle mit rund 5000 Teilen. Klar, dass davon mal das ein oder andere kaputtgeht. Doch welches Bauteil gibt am häufigsten den Geist auf? Das meistgenannte Ärgernis 2007 ist mit 9,45 Prozent der Motorschaden.
Mit großem Abstand folgen Rost oder sonstiger Verschleiß an der Karosserie (5,03 Prozent).
Defekte Bremsen trieben 4,06 Prozent der Kummerkasten-Benutzer zur Weißglut.
Auch Turbolader mussten des öfteren unter die Lupe genommen werden: Platz vier mit 2,84 Prozent.
Die Klimaanlage machte 2,59 Prozent der schreibenden AUTO BILD-Leser zu schaffen - Platz fünf.
Rang sechs der Ärgernisliste geht mit 2,20 Prozent an das Schaltgetriebe.
Als besonders störanfällig erwiesen sich auch Steuergeräte (Platz sieben mit 1,84 Prozent).
Nicht viel weniger Ärger als schaltende Autofahrer hatten ihre Leidensgenossen mit Automatik: Platz acht (1,62 Prozent).
Über Probleme mit der Kupplung beschwerten sich 1,40 Prozent der Zuschriften über die Internetadresse www.autobild.de/kuka. Macht Rang neun.
Auch bei Sitzen musste oft Hand angelegt werden. Sie kamen dank frühem Verschleiß oder anderen Ärgernissen mit 1,34 Prozent noch in die Top Ten.
Und aus welchem Hause kamen die meisten Unruhestifter? Die Parade der "Möhrenhersteller" führt zum zweiten Mal in Folge Alfa Romeo an. Unter den Modellen wieder dabei: die Möhren von 2002 und 2006.
Die Silberne "Gesamt-Möhre" geht nach Frankreich an Peugeot, ...
... gefolgt von Saab ...
... und Skoda auf Platz vier.
Die spanische VW-Tochter Seat erreicht Rang fünf ...
... vor dem Hyundai-Company-Mitglied Kia.
Nicht immer robust: Beschwerden über einen Land Rover gab es am siebthäufigsten.
Citroën, immerhin Schöpfer des Möhren-Siegers C8, landete trotzdem "nur" auf Platz acht unter den Herstellern.
Klein, aber nicht immer fein: Rang neun für die Daimler-Tochter Smart.
Da konnte auch der Voyager nichts mehr retten: Chrysler kam im Negativ-Ranking auf Platz zehn.
Fazit von AUTO BILD-Redakteur Stefan Szych: "Deutschlands Hersteller (2006 noch mit sechs Autos unter den Top Ten) haben große Fortschritte gemacht. Alfa dagegen muss handeln, sonst wird's ganz dunkel."
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