Den kennen wir doch: Hübsche Polo-Front mit Klarglas-Scheinwerfern im Golf-Look. Ab Comfortline-Ausstattung bringen H7-Leuchten Licht ins Dunkel.
Auch bei den Proportionen spielt der neue Polo Golf. Die Rückleuchten und die hinteren Seitenscheiben machen den Unterschied. Und 23 Zentimeter weniger Länge.
Ausstattungsbereinigt ist der neue Polo nicht teurer als sein Vorgänger. Günstig ist er aber deshalb noch lange nicht. Wer Comfortline ankreuzt, das Navi bucht und eine Klimaautomatik ordert, kratzt schnell an der 20.000-Euro-Marke.
Tadellos strukturiertes Comfortline-Cockpit mit einfach zu bedienendem Touchscreen-Navi. Aufpreis für den modernen Pfadfinder: 1140 Euro. Ein schlichtes Radio kostet immer Aufpreis (ab 475 Euro).
Farbenfroh ist anders – dafür ist die Polo-Einrichtung von guter Qualität. Die Sitze geben ausreichenden Halt.
Noch mehr Bekanntes: Knöpfe und Schalter stammen vom Golf. Sauber eingepasste Chromdetails wirken hochwertig und setzen nette Details.
Auch im Polo leuchten die Instrumente ab sofort in weißem Licht. Die Tankanzeige wanderte ins Display.
Zum Marktstart sind alle Polo mit Fünfgang-Schaltgetrieben ausgerüstet. Das Siebengang-DSG für Benziner und Diesel folgt später.
Ab Comfortline sind die höhenverstellbaren Vordersitze mit Ablagefächern ausgerüstet.
In Verbindung mit dem RDC310-Radiosystem (640 Euro) lassen sich auch externe Datenquellen anzapfen.
Mit 1,78 Metern genug Platz im Fond: AUTO TEST-Redakteur Oliver Strohbach kann über die Platzverhältnisse im Fond nicht meckern. Über den Mini-Mittelplatz schon. Leider ist die Rückbank nicht einstell- oder verschiebbar.
Der doppelte Ladeboden sorgt für eine ebene Fläche und versteckt ein nützliches Staufach im Untergeschoss.
Ab Comfortline sind die Spiegelgehäuse (mit LED-Blinkern) in Wagenfarbe lackiert.
Der Dachspoiler steht für Sportlichkeit und ist der Aerodynamik nicht gerader abträglich.
Der 85-PS-Benziner begleitet VW-Kunden schon seit Jahren – und macht auch in diesem Polo seinen Job gut. Weitere Motoren kommen im August 2009.
Das VW-Logo als Heckklappenöffner findet sich nun auch beim Polo.
AUTO TEST-Redakteur Oliver Strohbach rechnet damit, dass der neue VW Polo schnell Karriere machen wird. Ärgerlich ist zum Start lediglich die begrenzte Motorenauswahl.
Ein bisschen in Erinnerungen schwelgen? Kein Problem. Hier kommt die Ahnengalerie des VW Polo. Von 1975 bis 1981 stand der Polo I bei den Händlern. Ein Ableger des Audi 50. 3,51 Meter lang, 685 Kilo schwer.
Von 1981 bis 1990 wurde der Polo II verkauft. Erstmals als Coupé und Kombi. 3,73 Meter lang, mindestens 770 Kilo schwer.
Nach dem Facelift 1990 (neue Leuchten, neue Motoren und ein neues Cockpit) lebte der Polo noch bis 1994 weiter.
1994 wurde der Polo III vorgestellt – als drei-, vier- und Fünftürer. 3,72 Meter lang und mindestens 915 Kilo schwer.
1999 kam das Facelift des Polo III. Ein zweiter Airbag brachte mehr Sicherheit.
Die vierte Polo-Generation startete 2001. Deutlich größer (3,90 Meter) und mindestens 980 Kilo schwer.
Von 2005 bis 2009 rollte der überarbeitete Polo IV zu den Händlern. 2006 folgten der CrossPolo und der Polo BlueMotion.
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