"Wie geht die Polizei im Jahr 2025 auf Verbrecherjagd?" So lautete die Kernfrage der LA Design Challenge 2012. Ein wunderbares Thema für die Designer von fünf Autobauern, um sich mal so richtig auszutoben. Punktlich zum Start der LA Auto Show wurde der Gewinner bekannt gegeben: Das "Highway Automated Response Concept" (SHARC) von Subaru ...
... hat diesmal das Rennen gemacht. Der futuristische Subaru-Entwurf skizziert ein Szenario zur 24-Stunden-Überwachung von Autobahnen mit Schutzvorkehrungen und schnellem Notfalleinsatz. Subarus Designer verlegen das Debüt ...
... ihres Entwurfs ins Hawaii der Zukunft: Bei der großen Eröffnung der "Paradies-Autobahn" zwischen den fünf Inseln präsentiert Subaru sein innovatives SHARC (Subaru Highway Automated Response Concept).
Das fährt (und fliegt) emissionsfrei mit erneuerbaren Energien und kann auf Wunsch auch ohne Fahrer (oder Piloten) eingesetzt werden, das spart Kosten. Die schmalen Räder, die auch, ...
... als Rotoren dienen, können während der Fahrt den Winken zur Straße verändern, damit SHARC besonders flott oder in unwegigem Gelände klarkommt.
Der Subaru-Entwurf hat einen Allradantrieb und jede Menge Sensoren zur Überwachung des Umfeldes an Bord – deshalb kann SHARC natürlich auch wunderbar als Feuerwehrfahrzeug zum Einsatz kommen.
Neben Subaru haben sich noch weitere Designteams Gedanken zur Zukunft des Polizeiautos gemacht. BMW Designworks USA hat sich die Region um LA als Einsatzort ausgesucht. Weil die Autos dort ...
... nicht nur immer mehr werden, sondern auch immer schneller, muss die Polizei besonders flexibel reagieren können.
Falls das "Human-Drone Pursuit Vehicle" im ewigen Stau steckt, können drei Drohnen ausschwärmen, um Verbrecher an der Flucht zu hindern. Eine Drohne ist flugfähig und beobachtet das Geschehen aus der Luft, zwei weitere Vehikel mit nur einem Rad nehmen die Verfolgung zu Boden auf.
Dabei kommunizieren sie untereinander und mit dem Officer im Basisfahrzeug. Das ist extrem windschlüpfrig und in den typischen Farben der M-GmbH lackiert. Innen wird Carbon mit Alu kombiniert und in eine Polymerschickt gepackt, alle Funktionen wurden via Touchscreens abgerufen.
GM wirft die "Volt Squad" (Volt-Eingreiftruppe) ins Rennen. Dabei handelt es sich gleich um drei Fahrzeuge in einem, jedoch mit unterschiedlichen Aufgaben. Dem Motto "überwachen, verfolgen und ergreifen" folgend, hat jeder Teil des Entwurfs eine klare Aufgabe, damit er für den Einsatz der CHP (California Highway
Patrol) besonders flexibel ist.
Der Antrieb des Basisfahrzeuges ("Engage" für den Einsatz im Nahbereich) ist dem
Chevrolet Volt entliehen.
Hier verlässt der GM Volt Squad "Engage" sein Basislager, die Polizeistation der Zukunft.
Der GM Volt Squad "Engage" auf Patrouille: Ob seine Besatzung wohl einen Gauner schnappen wird?
Zweiter im Bunde GM "Volt Squad" ist ein Fluggerät ("Observe"", das "Auge im Himmel") für geringe Höhen.
Achtung, Action! GM Volt Squad "Observe" verfolgt einen Fluchtwagen im Tiefflug.
Wo das GM Volt Squad "Observe" zu langsam ist, springt die sportlich angehauchte Flunder (GM Volt Squad "Pursue") ein.
GM Volt Squad "Pursue" ist für Höchstgeschwindigkeitsverfolgungen vorgesehen.
GM Volt Squad "Pursue" im Einsatz – auf der Autobahn ...
... und im Großstadtdschungel.
Honda kommt mit einem Doppel-Designpack nach LA: Das Team von Honda Advanced Design hat die "CHP Drohnen-Squad" entworfen. Die Zeichner setzen auf zwei Fahrzeuge:
Die "Auto-Drohne" dient als bemanntes oder unbemanntes Kontrollfahrzeug, das bis zu zehn Polizisten aufnimmt. Das Design erinnert an Bienenwaben und kann je nach Einsatzzweck für eine ultraleichte Struktur oder ein Panzerung verändert werden.
Die "Auto-Drohne" kann aber auch bis zu zwei "Motorrad-Drohnen" (hier nicht im Bild!) aufnehmen und aussenden, die unbemannt bei Unfällen Verletze bergen und zum Krankenhaus bringen können.
Einen anderen Ansatz liefert das Team von Honda R&D Japan: Ihre "CHiPs" 2025-Raupe soll dabei helfen, die veränderten Verkehrsverhältnisse zu kontrollieren.
Denn die Designer gehen davon aus, dass 2020 nur noch umweltfreundliche Autos über kalifornische Highways rollen. Dafür werden die Fahrzeuge immer größer und stehen an der Schwelle zum autonomen Fahren.
Mercedes-Benz Research & Development North America buhlt mit dem "Mercedes-Benz Ener-G-Force" um die Gunst der Jury. Der Grundgedanke: 2025 müssen sich die Gesetzeshüter auf immer vollere Straßen einstellen.
Der Verkehr wird elektronisch überwacht und gelenkt. Mittendrin der G-Force, der beim Design das legendäre G-Modell zitieren soll, aber ausgesprochen sauber fährt.
Auf dem Dach sitzt ein Wasserstofftank, der Energie für Brennstoffzellen liefert.
800 Kilometer Reichweite sollen mit einer Tankfüllung möglich sein.
Dabei scannt der Benz permanent die Umgebung und passt die Abstimmung über vier Hubmotoren an den Untergrund an – egal ob auf der Straße oder im Gelände.
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