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Lada Vesta SW im Test

Lada Vesta SW
In Zeiten überkandidelter Elektronik und fragwürdiger Fortschritte bringt Lada mit dem Vesta SW einen Kombi, der alles mitbringt fürs Mobilsein – nicht mehr, nicht weniger. Wir testen, was der Russen-Kombi taugt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Durch den Augen-TÜV kommt der Vesta SW erst mal anstandslos: Der englische Designer Steve Mattin, der vielen Mercedes und Volvo Profil gab, zeichnete gefällige Linien mit hohem Nutzwert. Da öffnen die Türen weit, die Heckklappe fast zu hoch. 
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Auch im Cockpit herrscht angenehme Ordnung. Kein Wunder, es gibt herzlich wenig zu sehen: nur analoge Anzeigen, Klimaautomatik und ein simples Radio mit einem Display, das so grobpixelig ist wie im letzten Jahrtausend.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Immerhin lässt sich – Achtung, Neuzeit! – ein Handy koppeln. Das ist der Standard eines gebrauchten Golf, du stellst weder Navi noch Fahrprogramme ein, aber so viel Reizarmut kann wohltuend entspannen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Allerdings täten längere und weniger schweißtreibende Sitzpolster gut.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Viel Platz auf der Rückbank ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
... und im Kofferraum wird den Familien gefallen, die solide Verarbeitung allen, die noch die stinkenden Plastik-Lada von früher kennen. Da haben die Russen einen Schritt nach vorne gemacht, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
... genau wie beim Fahrkomfort. Der Vesta SW ist zumindest so gut gedämmt, dass du auch bei 130 noch ein Telefonat annehmen kannst, ohne dass es klingt, als käme der Anruf aus der Weltraumstation ISS. Immer vorausgesetzt, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
... der Motor schnurrt im fünften Gang.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Lada Vesta SW
Dieser 1,6-Liter ist noch ein Sauger von altem Schrot und Korn: unten unwillig, legt er ab 3000 bescheidene Leistung zu, ab 5000 ein rauhes Rumoren.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Vom Sparen hält er mit 7,9 Liter Testverbrauch nicht allzu viel, zudem fehlt dem Benziner aktuell der Partikelfilter. Den will Lada ab Oktober anbieten. 
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Wollen wir dem Vesta SW die taube Lenkung und seine straffe Federung vorwerfen? Nein, denn der Russe möchte kein Verwöhner sein, sondern nur ein ehrliches Alltagsauto mit guter Ausstattung.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Im Vesta "Standard" für 14.990 Euro sind Klimaanlage, Sitzheizung vorn und Einparksensoren hinten schon serienmäßig, der Importeur packt noch fünf Jahre Garantie oben drauf.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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So ist der Kombi das preiswürdigste Modell in der Vesta-Familie: Die langweilige Limousine kostet 1000 Euro weniger, der hoch gelegte SW Cross, der mit Anbauteilen auf SUV macht, gleich 2000 Euro mehr. Preisknaller sind sie alle nicht.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Das Fazit von Joachim Staat: "Lada hat nicht die modernste Technik, aber alles, was man zum Fortkommen braucht. Der Vesta ist klar besser als die Russenautos von früher, allerdings bei Antrieb und Elektronik gut zehn Jahre zurück. Auf seine Art wirkt der Vesta aber simpel und sympathisch."
AUTO BILD-Testnote: 3
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD