Lamborghinis neuer Supersportler Reventón: eine 20-Stück-Sonderserie des bei Böse & Grimmig neu eingekleideten Murciélago. AUTO BILD SPORTSCARS hat den atemberaubend gezeichneten Lambo schon mal Probe gefahren und ...
... dabei den idealen Dienstwagen für Darth Vader gefunden. Leider war das Testexemplar aus Sicherheitsgründen abgeregelt, so dass ...
... die volle Zwölfzylinder-Pracht nicht wirklich zur Entfaltung kommen durfte. Die aus dem LP640 bekannte Maschine leistet im Reventón 650 PS und schickt 660 Nm Drehmoment in den Antriebsstrang.
Geht höllisch gut dank Allradantrieb: In nur 3,4 Sekunden rauscht der Lambo aus dem Stand in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ...
... muss seinen Vortriebsdrang erst bei satten 340 Sachen stoppen – so verspricht es jedenfalls der Hersteller. Damit der Wagen bei dem Wahnsinnstempo nicht abhebt, ...
... haben ihm die Italiener einen üppigen Heckdiffusor verpasst. Die verbesserte Aerodynamik soll ab 180 km/h für mehr Fahrstabilität sorgen.
Ein fahrender Tarnkappenbomber: Wie bei einem Stealth-Jet weist die Außenhaut kaum glatte Flächen auf, die ...
... monstermäßigen Luftschächte am Heck wirken wie Triebwerke – ein absolut gewollter Effekt. Auf der anderen Seite ...
... des Reventon sind die Lufsammler in der Frontschürze übrigens nicht weniger dramatisch ausgefallen.
Brutale Stopper: Hinter den zackig geschnittenen Alufelgen bringt eine üppig dimensionierte Keramikbremse den Lambo zum Stehen.
Egal aus welcher Perspektive man es auch betrachtet: Das Design des Reventón wirkt trotz der unterbrochenen Linien und verdrehten Flächen sehr harmonisch.
Die Maße: Der Reventon streckt sich bei einem Radstand von 2,66 Metern auf 4,61 Meter, er ist winzige 1,13 Meter hoch und ...
... macht sich im Rückspiegel satte 2,05 Meter breit.
Geflügelt: Mit den kleinen Flügeln kann der Reventón zwar nicht abheben. Doch hebt sich die Laune des Eigners bei jedem Türöffnen, weil dahinter ...
... ein ganz edles Sportwagen-Ambiente wartet. Allerdings verdienen die Sitze die große Folterkammer-Geißel in Gold: Sie sind noch enger, noch härter und noch weniger einstellbar als das Serien-Gestühl.
Üppig: Sogar die Teppiche des Über-Lambo wurden mit feinstem Leder aufwendig verziert. Ein ganz klassischer Materialmix, der von ...
... den avantgardistischen Instrumenten im Cockpit kontrastiert wird. Die drei TFT-Displays ahmen die Optik eines Flugzeuges nach und ...
... lassen sich individuell anpassen. Zentrales Intrument ist das "G-Meter", das über die anliegenden Beschleunigungskräfte informiert.
Im Schnitt rinnen pro 100 Kilometer 21,3 Liter kostbares Super Plus durch die Brennräume. Gemessen am Kerosin-Verbrauch einer Turbine mit Nachbrenner ist das ein Witz.
Kostbar und ausverkauft: Die nur 20 Exemplare des Reventón sind bereits an ausgewählte Kunden vergeben, die die Kleinigkeit von 1.000.000 Euro plus Steuer in ein Auto investieren können. Immerhin bekommen sie dafür ...
... einen Boliden, der auch zwischen Kampfjets eine richtig gute Figur macht. Um die Potenz des Reventón zu beweisen, ...
... hat Lamborghini zwei Tornado-Piloten und ihre Maschinen auf dem Militärflughafen Ghedi bei Brescia herausgefordert.
Der 650 PS starke 6,5-Liter-Zwölfzylinder sprintete auf einer drei Kilometer langen Startbahn gegen das Kampfflugzeug mit zwei Turbinen samt Nachbrenner. Auf den ersten Metern ...
... hatte das Flugzeug gegen den Supersportwagen keine Chance. Kurz vor dem Ende der Strecke holte der Jet mit seiner Schubkraft von zweimal rund 7400 Kilopond auf, ...
... konnte seine Räder jedoch nicht mehr am Boden halten und donnerte über seinen Straßen-Konkurrenten hinweg. Ergebnis des Vergleichs: Ein Unentschieden, ...
... mit dem sowohl Reventón als auch Tornado gut leben können.
Das hier ist der Vater des vierrädrigen Tarnkappenbombers aus Sant'Agata: Die Gene des Reventón spendete der nicht minder potente Lamborghini Murciélago LP640.
Ganz nüchtern betrachtet ist der Reventón nur ein aerodynamisch optimierter Murciélago. Und mal ganz ehrlich: Auch im "normalen" Design weckt dieses Heck reichlich Emotionen.
Der 6,5-Liter-V12 belastet den Antriebsstrang mit 640 PS und 600 Nm, die ...
... den immerhin 1665 Kilogramm schweren Murciélago in 3,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 340 km/h.
Schwarz und edel: Die Sitze des vollbelederten Arbeitsplatzes passen perfekt – das Rhombenmuster prägt sich bei voller Beschleunigung in die Haut ein.
Fast spielerisch: Der Murciélago ist erstaunlich leicht zu fahren. Der Zwölfzylinder ...
... ist sehr elastisch und hängt in allen Drehzahlbereichen bissig am Gas. Dass so hohe Ingenieurskunst natürlich ...
... auch einen ebenso hohen Preis hat, versteht sich von selbst: 261.324 Euro werden für einen fabrikneuen Lamborghini Murciélago LP640 fällig. Im Vergleich zum Reventón ist das ein Schnäppchen.
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