Auf der Australien International Motor Show (AIMS) 2010 in Sydney stellt
Toyota-Tochter
Lexus ein Sportpaket für den kompakten
CT 200h zur Schau.
Die Version F Sport hat einen überarbeiteten Kühlergrill mit vergrößertem Lufteinlass, ...
... größere Alufelgen und getönte Scheiben. Lackiert ist die Sportversion ...
... im coolen Farbton "Blue Flame".
Für eine bessere Straßenlage spendiert Lexus dem Premium-Hybrid ein Sportfahrwerk.
Auch im Cockpit macht das kompakte Sparmobil auf Sport: Hier hat Lexus Alu-Pedale, ...
... ein dickes Sportlenkrad im F-Sport-Design und neue Oberflächen-Materialien platziert.
Ob die F-Version zum Marktstart des CT 200h im Frühjahr 2011 auch in Deutschland verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.
Unterwegs mit dem CT 200h: Das Logo ist hier noch verhüllt, leichte Tarnung an Bord. Trotzdem ist AUTO BILD schon mitgefahren – und überrascht, wie sportlich der
Lexus CT 200h um die Ecken wieselt.
Denn im Vergleich zum etwas langweiligen
Toyota Prius ist der Lexus wie Lebertran gegenüber frisch gepresstem Orangensaft: bekömmlich und richtig gut.
Woran liegt's? Wohl kaum an der Hybridtechnik. Denn mit 140 PS bewegt sich der kleine Luxus-Lexus auf dem Niveau des Toyota-Teilespenders.
Die Antriebstechnik mit Benziner, E-Motor, Ein-Gang-Getriebe und Leistungselektronik wurde nämlich fast unverändert aus der Großserie übernommen.
Das Auto drumherum ist dagegen eine Neukonstruktion. "Unser Ziel war es, dem CT 200h nicht nur eine Extraportion Effizienz in die Wiege zu legen, sondern auch ein deutliches Plus an Fahrspaß", erklärt der Lexus-Chefentwickler Hirokazu Koga.
Soweit man das vom Beifahrersitz aus beurteilen kann, ist den Japanern diesmal ein Volltreffer gelungen. Bruno Reinke, der in der Europazentrale für das Projekt zuständig ist, lässt den CT rund um Brüssel richtig fliegen.
"Der Wagen liegt satt auf der Straße, lenkt spontan ein, bleibt bis in den Grenzbereich hinein neutral, ist straff aber nicht zu hart abgestimmt. Während im Power-Modus richtig die Post abgeht, peilen wir im Öko-Programm die CO2-Bestmarke an."
Das heißt im Klartext: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden, ...
... Spitze 185 km/h, Verbrauch 3,8 l/100 km (inoffizielle Werte).
Neu im CT ist das sogenannte Power-Meter. Der Dreh-und-Drückknubbel in Armaturenbrettmitte stellt den Fahrer vor die Wahl zwischen drei Betriebsarten.
In Eco stehen bei defensiver Gaspedalkennlinie maximal 500V zur Verfügung, ...
... in Normal sucht das Auto einen Kompromiss zwischen Sparspaß und Fahrspaß, in Sport dreht der Motor höher, die Batterien mobilisieren bis zu 650V, ...
... das Fahrpedal arbeitet spontaner, die Lenkung wirkt steifer, und ESP greift später ein.
Der CT 200h ist 4,32 Meter lang und etwas über 1400 Kilo schwer.
Gefällige Leichtmetallfelgen im Zehnspeichen-Design, der Lexus verzichtet auf die Buckelwal-Silhouette des Prius und ist deutlich sportlicher abgestimmt.
Die Preise stehen zwar noch nicht fest, aber weil Lexus den
Audi A3 2.0 TDI und den
BMW 118d im Visier hat, ...
... darf für das Grundmodell mit etwa 25.000 Euro gerechnet werden. Der Motor stammt aus dem Prius.
Innen präsentiert sich der Lexus noch als Vorserien-Modell, das Logo auf dem Lenkrad ist verklebt, ...
... dennoch wird der Premium-Anspruch bereits deutlich.
Die Enderprobungsphase für den Hybriden mit sportlichem Anspruch ist erreicht. Und die Serie rückt näher.
Umweltschützer im Designerdress: Ab 2011 will Lexus
Audi A3 und Co durcheinanderwirbeln.
Und nicht nur das: der CT 200h glänzt zusätzlich mit diversen aktiven und passiven Systemen für die Insassensicherheit, mit der die Konkurrenz nicht dienen kann.
Kleine Auswahl: Zur Sicherheitsausstattung zählen serienmäßige Knieairbags für Fahrer und Beifahrer, insgesamt sind zehn Luftsäcke zum Schutz verbaut. Ein
VW Golf kommt auf sieben Airbags.
Das optionale Pre-Crash Safety System (PCS) inklusive der adaptiven Geschwindigkeit-Regelanlage ACC erkennt mit Hilfe eines Millimeterwellen-Radarsensors Hindernisse auf der Fahrbahn und hilft dem Fahrer dabei, eine drohende Kollision zu erkennen und zu verhindern. Unter dem ansehnlichen Blech ...
... steckt die Technik der Konzernbrüder
Toyota Prius und
Auris Hybrid. Und so funktioniert das Ganze: Zuerst wird der Fahrer optisch wie akustisch gewarnt, steigt er aufs Bremspedal, liefert das System über den Bremsassistenten automatisch den vollen Bremsdruck und aktiviert gleichzeitig die Gurtstraffer.
Mit dem PCS vernetzt ist das ACC, das automatisch einen zuvor gewählten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Ist die Straße wieder frei, beschleunigt der Hybrid wieder bis auf die vorgewählte Wunsch-Geschwindigkeit.
Die blaue Schrift steht wie beim
Prius für Umweltfreundlichkeit. Einen Normverbrauch unter vier Liter sollte der CT 200h schaffen, auf Knopfdruck kann rein elektrisch gefahren werden.
Das feine Cockpit hat nichts mit Öko-Askese zu tun, im Gegenteil!
Das Zusammenspiel von metallischen und dunklen Oberflächen aus poliertem Metall und Leder unterstreicht den Premium-Anspruch des kompakten Hybriden, so
Lexus.
Am Steuer des CT 200h kann der Fahrer zwischen drei Fahrmodi wählen: Eco, Normal und Sport. Fährt der
Lexus umweltfreundlich, leuchtet die Armaturentafel in Blau, ...
... wechselt der Fahrer in den Sport-Modus, leuchtet die Armaturentafel in Rot.
Seinen Passagieren bietet der CT 200h trotz kompakter Abmessungen ordentlich Platz und Bewegungsfreiheit, ...
... hinter der Rücksitzbank wartet ein Kofferraum mit 345 Litern Kapazität. Wird die Bank umgeklappt, sind es 700 Liter.
Das Fahrwerk des CT 200h besteht aus einer McPherson-Vorderachse und einer Hinterachse mit Doppelquerlenkern.
Tragfedern, Stoßdämpfer, Gummibuchsen, Achsschenkel, Naben, Radlager und die obere Aufnahme entwickelten die Lexus-Ingenieure für die Vorderachse des CT 200h laut Hersteller neu.
Je zwei Querlenker und ein gewichtsoptimierter Längslenker übernehmen an der Hinterachse die Führung der Räder. Die Schraubenfedern und und Stoßdämpfer will
Lexus so platziert haben, dass die Federn nur minimal in den Kofferraum hineinragen.
Der CT 200h hat ein Planetengetriebe, das den Kraftfluss von Benziner, E-Motor und Generator den jeweiligen Betriebsbedingungen anpasst.
Im Abgang bietet der Hybrid-Lexus viel Dynamik. So macht das Sparen Spaß!
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