Erst der Prius, jetzt der RX 400h: Der zweite Hybridantrieb von Toyota steckt in einem Geländewagen. Kann der moderne Antrieb auch begeistern?
Fast geräuschlos: Mit einem leisen Summen setzt sich der Lexus in Bewegung.
Zugelegt: Der RX 400h basiert auf dem RX 300, hat aber wegen des Antriebs und der Batterien 150 Kilogramm mehr zu schleppen und bringt es auf ein Gewicht von zwei Tonnen.
Zum Anfahren braucht der Lexus nur seinen vorderen Elektroantrieb. Wird mehr Leistung benötigt, schaltet sich der V6 zu.
Bei konstanter Fahrt arbeiten beide Systeme parallel und laden nebenbei die Batterien. Der hintere Elektromotor schaltet sich im Gelände oder beim Kickdown zu.
Außen erinnert nur eine Modellbezeichnung an die Hybridtechnik, unter der Haube steckt ...
... eine geballte Ladung Technik. Vorne ein 3,3 Liter V6-Benziner mit 211 PS, dazu an jeder Achse ein E-Motor mit 167 PS (vorne) und 68 PS (hinten).
Die geballte Kraft von 750 Nm Drehmoment und einer maximalen Gesamtleistung von 272 PS nennt Toyota recht unspektakulär "Hybrid Synergy Drive".
Röntgenblick: 1) 3,3-Liter-V6, 2) Energie-Management, 3) vordere Antriebseinheit mit Elektromotor, 4) Nickel-Metallhydrid-Batterie, 5) hinterer Elektromotor.
Der Name ist Programm: Das Cockpit des RX 400h Luxury Line ist edel gemacht, das ...
... Gestühl selbstverständlich aus Leder.
Praktisch: In der Mittelarmlehne hat der Lexus Cupholder und ...
... ein Ablagefach – per Knopfdruck zu öffnen oder zu schließen.
Schön schlicht: Lexus-Cockpit mit drei ineinander verschachtelten Anzeigen. Links neben dem dominierenden Tacho ...
... gibt eine Leistungsanzeige Auskunft über den aktuellen Stand des Antriebssystems.
B, wie Bremsen: Automatikgetriebe mit Sonderstufe für Gefälle.
Spannend: Auf dem Monitor läßt sich beobachten, wie der Hybrid-Antrieb arbeitet.
Touch-Screen: Tasten unterhalb des Monitors führen zum richtigen Menüpunkt, dann ...
... wird zum Beispiel die Klimaanlage über einen sanften Druck auf den Bildschirm geregelt.
Ganz konventionell: elektrische Außenspiegelverstellung.
Die Rückfahrkamera zeigt genau, wo es mit dem aktuellen Lenkeinschlag hingeht.
Die hinteren Sitze lassen sich in Längsrichtung verschieben.
In der konventionellen Rücksitzstellung schluckt der Lexus 439 Liter. Durch Umklappen ...
... der Rücksitze gibt es aber deutlich mehr Laderaum – satte 2000 Liter. Unter ...
... den Klappen im Ladeboden verstecken sich Gepäckabdeckung und ...
... Warndreieck.
Emissionstest: Auf dem Prüfstand mußte der Lexus zeigen, was hinten rauskommt.
Erfreulich: Der RX 400h unterbietet die Grenzwerte der Euro-4-Norm deutlich.
Ab 49.750 Euro ist der Hybrid-Lexus zu haben. In der getesteten Ausstattung "Luxury Line" kostet der Spaß satte 58.900 Euro.
Große Pläne: In den USA will Toyota allein vom Hybrid-SUV RX 400h jährlich 25.000 Stück verkaufen. Bei uns sind für dieses Jahr 800 Fahrzeuge geplant.
Ausritt: Im Gelände schlägt sich der Lexus überraschend tapfer, ...
... der Elektromotor an der Hinterachse springt leicht verzögert an und ...
... baut dann Grip auf.
Über Stock und Stein: Dank 17,5 Zentimetern Bodenfreiheit sind auch unbefestigte Pisten kein Problem.
Bemerkenswerte Fahrleistungen: In 7,7 Sekunden sprintet der Zweitonner aus dem Stand auf Tempo 100 und ...
... erreicht 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Es werde Licht: Im Hybrid-Lexus soll schon heute die Antriebstechnik von morgen stecken. Er ist nicht perfekt, aber wenn so die Zukunft aussieht, können wir uns darauf freuen.
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