2009 kamen eine ganze Reihe Autos auf den Markt. Welche sind Eure persönlichen Lieblinge? Das hat AUTO BILD sechs Redakteure gefragt. Hier sind die Antworten.
Uli Holzwarth mag den Skoda Yeti. Rauer Typ mit sanftem Charakter, meint der AUTO BILD-Mann.
Für ein SUV guckt der Tscheche ausgesprochen freundlich in die Welt, ...
... und das trotz seines rustikalen, kantig-entschlossenen Auftritts. Für Uli Holzwarth einfach der schönere Roomster.
Der Yeti überzeugt innen mit luftigem Interieur, einem übersichtlichen Cockpit, wohnlichen Materialien und sauberer Verarbeitung.
Praktisch kann er eine Menge, der böhmische Schneemensch. Die drei Einzelsitze im Fond lassen sich verschieben oder ganz herausnehmen. Dann passen 1760 Liter rein in den Yeti.
Eigenständiges Design, viel Platz, Variabilität und Allroundtalent sind die Stärken des Yeti.
Auf der Straße zeigt er sich dynamisch, lenkt präzise und wankt kaum. Der Federungskomfort könnte aber besser sein. Wenn es sein muss, kraxelt der Skoda mit 4x4 auch durch gröberes Gelände.
Den Deich rauf und wieder runter? Für den Yeti eine leichte Übung. 2010 startet er auch mit Frontantrieb, ...
... und das alles zu moderaten Preisen.
Der Favorit von Wolfgang König ist die E-Klasse, genauer gesagt der Mercedes E 250 CDI.
Die Limousine aus Stuttgart ist fahraktiv aber nicht mit Gewalt sportlich, meint Wolfgang König. 204 PS kitzelt sie aus ihrem 2,1-Liter-Diesel und schafft ohne Mühe 240 km/h Spitze. Das Drehmoment entspricht dem eines Vierliterbenziners.
7,5 Liter Diesel auf 100 km/h bei zügiger Fahrt. Das freut nicht nur Wolfgang König, sondern auch seinen Geldbeutel.
Viel Platz, jede Menge Sicherheit und optimalen Langstreckenkomfort liefert der Mercedes inklusive.
Ein Platz zum Mensch sein. Den AUTO BILD-Mann fasziniert an der E-Klasse vor allem, dass er sich sofort heimisch fühlt und unbeschwert genießen kann.
Ob er die E-Klasse wohl wieder hergibt? Für Wolfgang König ist der E 250 CDI vor allem im Alltag ein Star.
Jan Horn steht auf den Nissan 370Z. Weil er großen Sport für kleines Geld liefert.
Scharf wie ein Samurai-Schwert und kraftvoll wie ein Sumo-Ringer. Der 370Z macht auf allen Ebenen an, lässt keinen Sinn unberührt.
Lange Schnauze, kleine Pilotenkanzel, knackiger Po. So muss laut Jan Horn ein Sportwagen aussehen. Und ein bisschen Würze vom Bruder GT-R macht den 370Z nur noch schärfer.
Der Japaner fegt zackig um die Ecke, vor allem mit ausgeschaltetem ESP. Dann malt der 370Z mit kreischenden Reifen Bilder auf den Asphalt.
Noch lauert er im Stand. Noch. Denn der Schub des bollernden 3,7-Liter-V6 mit 331 PS drückt den Piloten gewaltig in die Polster. Herrlich, meint Jan Horn.
Im Cockpit des 370Z heißt es: fest zupacken. Der Lenkradkranz braucht starke Hände, die Kupplung geht schwer, die sechs Gänge wollen eifrig duchgeschaltet werden. Ein Sportwagen, keine Wellness-Oase.
Im Nissan 370Z geht es nicht um Luxus und Lounge-Atmosphäre sondern ums Fahren. Und das schon ab 38.690 Euro!
Der BMW Z4 ist ein Roadster wie ein Roadster sein soll, findet Dirk Branke.
Der kann Autos mit Stahldach nämlich zumindest privat nicht viel abgewinnen. Der Z4 schafft seiner Ansicht nach aber den Spaziergang auf dem Grat zwischen offen und zu, Sport und Komfort, Größe und knackiger Frische.
Beim Z4 nimmt Dirk Branke die Vorteile des Blechdachs deshalb gern in Kauf. Zum Öffnen und Schließen braucht es gerade einen Kopfdruck, ...
... in wenigen Augenblicken ist der Z4 zu. Ganz ohne aussteigen. Und der Bayer sieht auch geschlossen großartig aus.
Ganz nebenbei isoliert das Stahldach auch noch besser als jede Stoffkapuze.
Und der Komfort kommt nicht zu kurz. Keine Herausforderungen für die Bandscheiben, angenehmes Fahren auch für angegraute Herren.
Der Z4 ist zwar schlank und elegant, hat aber genug Platz für durchschnittlich große Europäer.
Und unter der Haube gibt es Musik für die Ohren. Die Reihensechser des Z4 sind drehfreudig und lebhaft.
Selbst mit dem Basis-Triebwerk mit 204 PS läuft der Z4 242 km/h Spitze. Und stürmt in 6,6 Sekunden von null auf hundert.
Heizen kann man mit dem Z4 genauso gut wie Gleiten und Genießen. Deshalb ist er Dirk Brankes Favorit.
Gute Stimmung ohne zu saufen. Der Liebling von Gerald Czajka ist 2009 der VW Golf GTD. Der sieht aus wie ein GTI, fährt wie ein GTI, hat aber nicht den gleichen Durst wie der GTI.
Die Schaltzentrale sieht brav aus, beim Ausritt wird es wild. Der GTD verströmt innen "Zu-Hause"-Gefühl. Langweilig wird es deshalb aber nicht.
Die Chrom-Applikationen im Golf GTD sehen schick aus. Und das Telefon vom Lenkrad aus bedienen zu können, das ist je nach Geschwindigkeit nicht nur praktisch sondern notwendig.
Selbst baumlange Typen passen bequem rein in den schnellen Diesel. Der 170-PS-TDI unter der Haube sorgt für einen ständigen Überschuss an Gückshormonen.
27.475 Euro Basispreis sind zwar alles andere als ein Schnäppchen, dafür gibt es aber dampfendes Drehmoment, spitze Spurtattacken und atemlose Agilität.
Knurrig ist er zwar, der GTD, aber gnadenlos gierig. 350 Nm Dremoment brennt der Wolfsburger über die Vorderräder ab. Akute Lebensgefahr für jeden Reifen!
Der Tanz mit dem wilden Diesel sorgt erst für Lächeln, dann für Grinsen und am Schluss für lautes Lachen. Gerald Czajka ist nur ungern wieder ausgestiegen.
Leise Sohlen für ein schönes Lächeln. Margret Hucko hat sich in einen Japaner verliebt. Name: Toyota Prius III. Wie er die attraktive AUTO-BILD-Redakteurin rumgekriegt hat? Ganz leise.
Das leise Gleiten des Hybriden mag Margret Hucko besonders. Plötzlich bekommt man das Zwitschern der Vögel am Straßenrand wieder mit.
Der Antrieb der dritten Generation des Japaners hat mehr Leistung (82 PS E-Motor/ 99 PS Benziner) bei weniger Verbrauch.
Ein Solardach fängt beim Parken die Sonnenstrahlen ein und speist damit die Klimaanlage, die vor dem Einsteigen den Innenraum herunterkühlt.
Zum Einparken und Rangieren gibt es elektronische Helferlein. Eine entspannte Fahrerin serienmäßig. Wer im Prius nicht lächelt, hat selbst schuld, meint Margret Hucko.
Sechs Redakteure und sechs Autos für 2009. Mal sehen, was 2010 so bringt ...
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