Am Heck am besten zu erkennen: Die Basis der beiden Engländer ist gleich. Der Elise klassisch offen, der Exige geschlossen und mehr auf Rennsport getrimmt.
Die Frontansichten der "Zwillinge" sind fast identisch. Nur die Unterseiten der Stoßfänger sind nicht identisch.
Den Lotus Exige kann man noch an seinem "Scub" (Lufteinlaß) auf dem festen Dach erkennen.
Doppelherz: Beide Testkandidaten treibt der gleiche japanische Motor an.
Die kleinen Engländer verfügen beide über einen Heckdiffusor, allerdings ...
... hat der Exige noch einen komplett verkleideten Unterboden.
Der Elise ist im Sprint von 0-100 km/h etwas besser, da er über einen kleinen Gewichtsvorteil verfügt und eine schmalere Reifen hat ...
... als der Lotus Exige, allerdings verfehlen beide mit 5,9 und 6,6 Sekunden für den Sprint auf 100 die Werksangaben deutlich.
Gleichstand herrscht wieder bei der Ausstattung im Innenraum. Beide haben identische Instrumente.
Das Cockpit ist auf Wunsch mit Leder oder Alcantara ausgekleidet. Die Elise gibt es nun sogar mit einem gefütterten Dach.
Früher undenkbar: Beide Lotus können heute mit elektrischen Fensterhebern und Klimaanlage geordert werden.
Der Exige ist der etwas sportlichere Wagen von beiden. Ob das den Vorteil eines offenen Dachs wettmachen kann, muß jeder für sich entscheiden. Letztlich nur eine Frage des Stils.
Der Attack (seit März 2004 über die Firma RMZ zu haben) soll ein Rennwagen sein, der – auf Wunsch – mit softer Abstimmung auch für die Straße tauglich ist. Formschön: Böser Blick vorn ...
... und hinten. Auf ABS, ASR, ESP, Servohilfen und Airbags müssen die Käufer verzichten.
Das Interieur hinterläßt – obwohl es noch nicht fertig ist – einen hochwertigen Eindruck. Die ...
... Dreiliter-Version besitzt serienmäßig Carbonsitze und -verkleidungen – ...
... auch in den Flügeltüren.
Das hat was: offenliegende Federbeindome.
Den Attack von K1 gibt's natürlich nicht nur in Schwarz. Der leichte Sportler kostet ...
... ab 49.850 Euro. Alle Attack haben OZ-Leichtmetallräder.
Da kommt Freude auf: Driften, was das Zeug hält ...
250 Newtonmeter und 200 PS, die nur 930 Kilo beschleunigen müssen. 4,9 Sekunden auf Tempo 100, Spitze 243 km/h.
Turbo-Kennzeichen: Aluräder in neuem Design, aber mit unveränderter Bereifung – 225/45 hinten, 175/55 vorn.
Markantes Erkennungszeichen: mittiger Doppelauspuff im Heck. Preis: 36.865 Euro.
Leichtbau: Der Speedster hat nur das Allernötigste. Teppiche und Radio kosten Aufpreis. Der silberne Startknopf in der Mitte macht jede Abfahrt zum Ritual.
Der Motor des Speedster Turbo (200 PS) stammt aus der Großserie und wurde bereits in den Astra und Zafira verpflanzt.
Luft holen: Seitlich ausgestellte Kiemen decken den zusätzlichen Kühlluftbedarf des Turbotriebwerks.
Echte Handarbeit: Der Opel Speedster Turbo wird bei Lotus Cars im englischen Hethel gefertigt.
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