Ab sofort ist der Stromer
Luis 4U green als "Sondermodell 2010" reservierbar. Allerdings müssen Interessierte hierfür deutlich mehr berappen als die bislang kommunizierten 39.900 Euro.
Für 49.900 Euro wechselt der 3,97 Meter lange Stromer als "Sondermodell 2010" den Besitzer.
Dafür ist man dann aber auch Besitzer des ersten vollwertigen Elektroautos auf dem deutschen Markt.
Die Energiespeicherung übernehmen im "Sondermodell 2010" Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus mit einer Kapazität von 32 kWh. Der DirektDrive Elektromotor leistet 37 PS, das Drehmoment von 220 Nm ist sofort nach dem Starten verfügbar. Die Reichweite liegt bei 200 Kilometern.
Mit an Bord sind Features wie Lederausstattung, Navigationssystem, Klimaanlage und Rückfahrkamera. Das Sicherheitspaket umfasst ABS, EBD, Sicherheitsfahrgastzelle sowie elektronische Sicherheitssysteme.
Für März 2010 war der frontgetriebene Luis 4U green eigentlich angekündigt. Seit Jahresbeginn wird er auch schon an Firmen-Partner ausgeliefert.
Die Basis für den 4U green erinnert stark an den alten Daihatsu Terios, entstammt aber der Zusammenarbeit mit einem chinesischen Joint-Venture-Partner.
Der Preis indes ist bekannt – und selbstbewusst kalkuliert: 39.900 Euro soll der Independent-Stromer in Polo-Länge kosten.
Seine Kraft schöpft der 4U green aus Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus, die über 200 Kilometer für Vortrieb sorgen. Dabei stehen übersichtliche 37 PS zur Verfügung.
Die maximale Geschwindigkeit ist, abhängig von der Software, bei 90 bis 120 km/h erreicht. Stehen 400 Volt zur Verfügung, laden sich die Akkus in 20 Minuten zu 90 Prozent auf.
Mit an Bord sind unter anderem Fensterheber, verstellbare Außenspiegel und Zentralverriegelung – wie es sich für ein E-Mobil gehört natürlich elektrisch.
Ein paar Abstriche fordert der Blick ins Cockpit, das eher sachlich nüchtern daher kommt.
Mit ein paar Handgriffen ist schnell viel Platz geschaffen. Das genaue Ladevermögen ist nicht bekannt.
Alternativ gibt es den Luis 4U auch als 1,5-l-Benziner oder mit Gasantrieb.
Probefahren können Interessenten den 4U green im ersten Luis-Service-Center in Ammersbek. Mit einem bald bundesweiten Service-Netz für Elektroautos will Luis über den bloßen Verkauf hinaus Aufklärungarbeit in Sachen E-Autos leisten.
Auch der italienische Mischkonzern Tazzari nacht schon Nägel mit Köpfen. Der
Zero ist mittlerweile auch bei uns zu haben.
Den Elektro-Zweisitzer gibt es dann ab 19.000 Euro mit 15 kW, 90 km/h Spitze und einer Reichweite von 140 Kilometern. Die Ladezeit an der Haussteckdose beträgt neun Stunden.
Seit Anfang Januar 2010 läuft die Produktion des Tazzari Zero in Imola. Die ersten Exemplare wurden bereits nach Italien, Deutschland, Holland, Belgien, Luxemburg, Norwegen, Österreich und in die USA ausgeliefert.
Die Forschung und Entwicklung des Zero dauerte nach Angaben von Tazzari drei Jahre. Kunden des Citycars verspechen die Hersteller Bewegung "wie ein Schmetterling, leise, leicht und frei". Guten Flug!
PSA stellte in Berlin seine Greencars-Strategie vor. Zentrale Punkte: die beiden E-Stadtwagen
Peugeot iOn ...
... und
Citroën C-Zero, die ab Oktober 2010 zu haben sein sollen. Um die E-Autos bezahlbar zu machen, will PSA ein All-inclusive-Leasingpaket anbieten, das Auto, Akku und Wartung einschließt.
Beide waren noch umlackierte
Mitsubishi i-MiEV. Die Serienautos sollen sich technisch leicht vom Muttermodell aus Japan unterscheiden, heißt es.
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