Einen Vergleich gegen deutsche Produkte braucht der Italiener nicht mehr zu scheuen. In Sachen Verarbeitung lag der Testwagen auf Augenhöhe, bei der Optik deutlich darüber. Egal ob am sensationell geformten Kühlergrill, am scharfen Schwung der vorderen Kotflügel oder am Heck – man kann sich einfach nirgendwo sattsehen.
Der V8 protzt mit rotem Schrumpflack auf den Ventildeckeln. 35 PS mehr und ein zusätzlicher Schwupps von 30 Newtonmeter auf der Kurbelwelle verbessern die Fahrleistungen deutlich. Der Testwagen verfehlte zwar die Werksangabe, nimmt einem von uns gemessenen GranTurismo aber eine halbe Sekunde ab.
Die Außenfarbe heißt Bianco Eldorado, innen Blu Navy. Das Ergebnis: extrem schick. Wer mehr als 100.000 Euro in ein Auto investiert, wird sich an den teilweise saftigen Preisen für Extras und den Unterhalt nicht stören. Der Preis für den Testwagen beträgt 135.704 Euro.
Sportlich ausgelegt, bügelt die Federung weit weniger Unebenheiten aus als etwa ein Mercedes CL – selbst ohne aktivierten Sportmodus. Dafür wird eine für Gewicht und Größe erstaunliche Agilität geboten.
Blaues Leder und blauer Alcantarahimmel gefallen im Innenraum. Die Sitze mit nicht einstellbaren Kopfstützen sind schick, aber nicht wirklich bequem.
Unter den sportlich orientierten Coupés hat sich der Maserati zu einer echten Alternative entwickelt. Als GranTurismo S bietet er Leistung und tollen Sound. Der S-Aufpreis ist happig, die Performance entschädigt jedoch.
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