Mazda-Vertragshändler bieten für den neuen Mazda6-2.0-MZR-Benziner ab sofort eine Autogas-Nachrüstlösung mit einem Werksgarantie-Umfang von drei Jahren im Angebot. Der Einbau kostet durchschnittlich 2700 Euro.
autobild.de ist die neue Mittelklasse bereits als 2.2 MZR-CD gefahren. Erste Eindrück bekommen Sie auf den folgenden Bildern.
Die Mittelklasse liebt den Diesel. Also hat Mazda seinem Bestseller einen frischen Selbstzünder verpasst. Die Maxime: mehr Leistung, weniger Verbrauch.
200 Kubikzentimeter mehr Hubraum und eine verbesserte variable Geometrie der Laderschaufeln treiben den Motor in seiner stärksten Variante auf 185 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment.
Zwei weitere Varianten mit 125 (310 Nm) und 163 PS (360 Nm) sind ebenfalls nicht schwächlich. Alle drei eint der geringe Verbrauch von 5,5 bzw. 5,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern im Drittelmix, der CO2-Ausstoß beträgt in der Dieselbasis 147 g/km.
Mindestens 24.900 Euro muss der Kunde für den neuen Diesel (mit 125 PS) als Viertürer anlegen, dafür erhält er ein ausgewogenes Gesamtpaket, in dem bereits ein CD-Radio, Klimaanlage und 16-Zoll-Leichtmetallräder enthalten sind.
Der Top-Motor kostet mit der höheren Exclusive-Ausstattung ab 28.800 Euro, die goldene Mitte mit 163 PS 700 Euro weniger. Das fünftürige Fließheck belastet den Etat jeweils mit 500 Euro Aufpreis, der Kombi mit 1000 Euro.
Das Eigengewächs von Mazda im 6 erledigt seine Arbeit erfreulich kultiviert, bleibt auch unter Last leise.
In den Serpentinen Mallorcas wurde allerdings auch seine einzige Schwäche deutlich: Obwohl das maximale Drehmoment bereits ab 1800 Touren anliegt, genehmigt sich der Motor darunter eine Kunstpause zum Luftholen.
Im Extremfall bedeutet das eine Anfahrschwäche und fleißiges Rühren im knackig sortierten Sechsgang-Getriebe bis hinunter in den ersten Gang. Ist der 6er erstmal in Schwung, bereitet der Motor gerade in seiner stärksten Auslegung viel Freude.
Nach 8,3 Sekunden knackt er die 100-km/h-Marke und soll 216 km/h erreichen. Der Normverbrauch von 5,6 Litern klingt dabei vielversprechend, die flotte Gangart auf kurvenreicher Strecke lässt den Dieselkonsum auf knapp acht Liter steigen.
Wer den Japaner rollen lässt, schafft eine sechs vor dem Komma. Dank eines neuen Partikelfilters mit Keramik-Beschichtung wurde der Sauerstoff-Durchsatz bei der Verbrennung verbessert, ...
... das sorgt für saubere Abgase. Eine Steuerkette statt eines Zahnriemens soll die Haltbarkeit sichern.
Kleines Manko: Der 2,2-Liter-Mazda6-MZR-CD erfüllt bisher nur Euro 4, Euro 5 ist für 2010 vorgesehen. Auch ist vorerst keine Automatik lieferbar, ein DSG nicht angedacht.
Mit dem neuen Diesel kommt Anfang 2009 auch ein Spurwechselassistent, bei Mazda RVM (Rear View Monitoring) genannt. Das radarbasierte System erfasst ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h nachfolgende Fahrzeuge in bis zu 50 Metern Entfernung und berechnet auch deren Abstand und Geschwindigkeit.
Zwei unterhalb der A-Säule links und rechts angebrachte Leuchten warnen den Fahrer, wenn sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Blinkt der Fahrer, während sich ein Auto im überwachten Bereich befindet, warnt zusätzlich ein akustisches Signal vor dem Spurwechsel.
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