Bereits 2011 wird aus dem Zweisitzer
McLaren MP4-12C ein 2+2- sitziges Coupé. Den Antrieb des MP4-12 GT übernimmt ein selbst entwickelter V8-Biturbo mit 600 PS. In weniger als zehn Sekunden soll der MP4-12 GT auf 200 km/h sprinten, die Höchstgeschwindigkeit beträgt mehr als 320 km/h. Günstig ...
... kommt dieser etwas andere Familienflitzer natürlich nicht. Die Preise sollen bei rund 145.000 Euro beginnen.
McLaren hat mit dem Ausbau der Modellfamilie offenbar recht eilig: Die Vorstellung des Supersportlers MP4-12C liegt erst einige Wochen zurück.
Hier noch unter einer Stoffplane verborgen, ...
... legten Lewis Hamilton und Jenson Button höchstselbst Hand an, um den MP4-12C zu enthüllen.
Natürlich durften auch Chefentwickler Mark Vinnels und Besitzer Ron Dennis nicht fehlen, ...
... um angereiste Journalisten und Promis von dem neuen Supersportler zu überzeugen.
Die Nähe des McLaren MP4-12C zur Formel 1 wird hier nicht unbedingt deutlich, ...
... das hatte Formel 1-Team-Besitzer Dennis aber auch im Vorfeld immer wieder betont.
Sicher hatten Lewis Hamilton ...
... und Jenson Button ihren Spaß.
Dieses breite Grinsen belegt es.
Rund 320 km/h Spitze, drei Sekunden bis Tempo 100 und zehn Sekunden bis 200 km/h stehen auf dem Datenblatt.
Wenn Formel 1-Piloten testen, ist das Interesse groß, ...
... danach gibt es noch einen Experten-Plausch.
Mit 600 PS gegen Ferrari und Co: McLaren schickt den MP4-12C ab 2011 in den Wettstreit der Supersportler.
Das Heck wird dominiert von einem Spoiler, die beiden Auspuffrohre in Trapezform sind nach oben gesetzt, weil unten ein Diffusor die Aerodynamik optimiert.
Aus der Vogelperspektive wird der Blick auf den Motor durch die Heckscheibe möglich. Der 3,8-Liter-V8 mit doppelter Turboaufladung ist mit variabler Ventilsteuerung für 600 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment gut.
Für die optimale Gewichtsverteilung wandert der Motor in die Mitte, der Kühler sitzt hinten, wie der V8 beatmet von doppelten Lufteinlässen.
Die Türen schwenken nach oben, ein nettes Gimmick für den großen Auftritt vorm Szene-Café.
Unter der flachen Haube verbirgt sich ein kleiner Kofferraum, die Front wird geprägt von Xenon-Scheinwerfern mit seitlichem Tagfahrlicht in LED-Technik.
Innen sind elektrisch verstellbare Sportschalen in Teilleder verbaut, der Fahrer wird eingerahmt vom breiten Mitteltunnel und den Türinnenverkleidung, auf der Teile der Bedienelemente sitzen.
Die Ausströmer der Luftauslässe erinnern an Flugzeugturbinen, ein Touchscreen-Display in der Mitte vereinfacht die Bedienung von Navi oder Soundsystem, darunter sitzt die Bedienung der Klimaeinheit.
Überhaupt steckt jede Menge Formel 1-Technik im MP4-12C. Maximal zwei Passagiere werden von einem 80 Kilo leichten Kohlefasermonocoque mit Sicherheitsfahrgastzelle protegiert, ergänzt wird das Crash-Paket von Aluelementen.
Raus an die frische Luft. Die Doppel-Kiemen hinter den ...
... Türen kommen unter freiem Himmel besonders gut zur Geltung.
Weil der McLaren "nur" 600 PS unter der Haube hat, kursieren in diversen Internetforen bereits wilde Gerüchte über einen Hybrid-Ableger, der die ...
... Leistungsschraube noch ein bisschen weiterdreht. Wir werden sehen. Erstmal muss sich die ...
... McLaren-Klientel aber mit einem Drehmoment von 600 Newtonmeter zufrieden geben. Bei über 320 km/h Spitze sollte das nicht allzu schwer fallen.
Gut verteilt: Unten pfeift der Fahrtwind durch den Diffusor, oben entsorgt der V8 die Reste seiner Arbeit über zwei imposante Endrohre.
Und wenn der Pilot den Anker wirft, stellt sich im Obergeschoss ein Windschott auf – die so genannte Airbrake gab es schon im Mercedes SLR.
Heim in die gute Stube. Klar, dass die Engländer ihren neuen Supersportler ...
... auch im McLaren-Werk zur Schau stellen. Direkt neben seinen legendären Vorfahren ...
... und den Erlkönigen, die lange als P11 globale Testkilometer sammelten.
Hier gibt es noch mehr Details zum McLaren MP4-12C.
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