Die Mercedes-Performance-Abteilung AMG erweitert ihr Modell-Portfolio um einen weiteren Renner. Schon auf dem
Genfer Autosalon im März 2013 ist der A 45 AMG zu sehen, bereits Anfang April kann er bestellt werden.
Bestückt mit einem 360 PS starken und 450 Newtonmeter leistenden Zweiliter-Turbo-Vierzylinder, trifft das erste Kompaktmodell von AMG auf die Konkurrenz
BMW 1M Coupé und
Audi RS3 Sportback – beide 340 PS stark.
Angetrieben wird der Mercedes A 45 AMG vom weltweit stärksten in Serie produzierten Zweiliter-Aggregat. Kein Motor mit diesem Hubraum erzielt eine so hohe Literleistung von 181 PS. Gleichzeitig soll der bei Bedarf allradgetriebene Kompaktwagen einen Durchschnittsverbrauch von nur 6,9 Liter erreichen und bereits die EU-6-Abgasnorm erfüllen.
In nur 4,6 Sekunden soll der A 45 AMG auf 100 km/h beschleunigen und maximal 250 km/h schaffen. Hier wird der Kompakt-Sportler elektronisch eingebremst. Geschaltet wird über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, drei Fahrstufen, einer Zwischengas- sowie einer Race Start-Funktion.
Das Sportgetriebe soll sich vor allem durch seine spontanen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung auszeichnen und beste Voraussetzungen für "ambitionierte Runden auf einer abgesperrten Rennstrecke" bieten. Die Race Start-Funktion soll überdies ...
... eine optimale Beschleunigung aus dem Stand heraus ermöglichen, die automatischen Zwischengas-Stöße beim Herunterschalten sollen einen "emotionaleren, prägnanteren Motorsound" bieten.
Eine weitere Spezialität: das "Kurzzeit-M-Programm". Hiermit kann der Fahrer in den Modi "C" (Controlled Efficiency) und "S" per Schaltpaddle das manuelle Fahrprogramm "M" aktivieren. In diesem Programm erlebt der Fahrer in allen automatischen Fahrprogrammen die Dynamik und Performance der Gangwechsel aus dem manuellen Fahrprogramm, ergänzt um automatische Hoch- und Rückschaltungen.
Seine Kraft gibt der mittels eines Twinscroll-Turboladers aufgeladene Motor im Normalfall ausschließlich an die Vorderräder ab. Erst im Bedarfsfall ...
... schließt eine an das Hinterachs-Differenzial geblockte Lamellenkupplung und leitet so die Kraft auch an die hinteren Räder weiter. Die Kraftverteilung liegt bei maximal 50 zu 50 zwischen den beiden Achsen.
Wer es besonders sportlich angehen lassen will, wird sich zudem über das dreistufige ESP freuen, das neben einem Sport-Mode sogar komplett deaktiviert werden kann. Allerdings empfiehlt Mercedes, ...
... dass diese Einstellung nur "von versierten Fahrern auf abgesperrten Rennstrecken" genutzt wird. Hier dürften dann wohl auch das straff ausgelegte AMG-Sportfahrwerk mit eigenständiger Vorder- und Hinterachse sowie die extra groß dimensionierte Bremsanlage mit 350 Millimeter messenden Scheiben an der Vorderachse ihre Stärken ausspielen können.
Optisch ist die starke A-Klasse bereits auf den ersten Blick zu erkennen. An der Front unterscheidet sich das AMG-Modell von den schwächeren Modellen durch den neuen Kühlergrill und die neuen Frontschürzen mit seitlichen Flics.
Neue Seitenschwellerverkleidungen und AMG-Felgen im Doppelspeichen-Design kennzeichnen die Seitenansicht.
Das Heck ist geprägt von der neuen Schürze mit Diffusoreinsatz und zwei eckigen Endrohren links und rechts. Optional kann der Auftritt des A 45 AMG durch weiteres Zubehör individualisiert werden. Beispiele: AMG-Heckflügel, Zusatz-Flics, Carbon-Außenspiegelgehäuse oder Frontsplitter.
Innen setzt der A 45 AMG unter anderem auf ein Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles, Carbonoptik für das Zierelement der Instrumententafel, dazu passende Lüftungsdüsen in Schwarz und Rot sowie rote Sicherheitsgurte.
Die Sportsitze in Ledernachbildung schmücken sich mit roten Kontrastziernähten.
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