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Mercedes A-Klasse: Kaufberatung

Mercedes A-Klasse
Mit der A-Klasse-Baureihe 176 hat Mercedes es geschafft, die Marke nach unten zu erweitern und junge Käufer locken. Nun ist die Laufzeit des 176 schon wieder halb rum – Zeit also für eine Modellpflege. Was sie gebracht hat, klärt die Kaufberatung.
Bild: Werk
Mercedes A-Klasse
Die Designer platzierten eine zentrale Strebe im Grill und zeichneten der A-Klasse neue Schwünge in Leuchten und Schürzen – ansonsten hat sich optisch nichts getan. Mehr zu tun gab es ...
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Mercedes A-Klasse
... beim Fahrwerk. Auf der To-do-Liste stand ein neues Einstellfahrwerk mit zwei Kennlinien. Die eine ist straffer als das Standardfahrwerk, die andere softer – so ergibt sich eine spürbare Spreizung zwischen den Kennlinien. Umgeschaltet ...
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Mercedes A-Klasse
... werden die Dämpfer per Tastendruck. Angenehm: Keine der beiden Fahrwerkskennlinien übertreibt es. Weder wankt die A-Klasse in Comfort übermäßig, noch nervt die Sport-Stellung auf schlechten Straßen.
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Mercedes A-Klasse
In Sachen Antrieb war die Devise: CO2 runter, und wenn dabei ein paar Pferde mehr ins Geschirr steigen, ist das auch kein Fehler. Sieben PS fanden sich jeweils für den stärksten Diesel und den A 250 Sport.
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Mercedes A 45 AMG
Die AMG-Entwickler in Affalterbach nahmen die Modellpflege sportlich: Sie schraubten die Leistung des A 45 AMG auf 381 PS – vorbei am Audi RS 3 (Fünfzylinder, 367 PS) und nebenbei zum Leistungsrekord für Serienvierzylinder. Irrelevant für die meisten Kunden. Die bestellen ...
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Mercedes A-Klasse
... einen A 180, eventuell auch mit dem Zusatz "d" am Heck. Der ersetzt mit dem Facelift das Kürzel CDI. Eine Common-Rail-Direkteinspritzung – so die ursprüngliche Bedeutung der drei Buchstaben – ist bei Weitem nicht mehr so ungewöhnlich wie zu Zeiten des W 210, der noch mit Wirbelkammermotoren und dem Schriftzug Turbodiesel am Heck erhältlich war.
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Mercedes A-Klasse
Der relevanteste Nachteil der A-Klasse: Mit dem Einladen von Sperrgut ist es nicht weit her. Die Ladeöffnung ist schmal, das Ladevolumen mit 341 bis 1157 Litern durchschnittlich.
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Mercedes A-Klasse
Das sieht enger aus, als es ist: schmale Seitenfenster und integrierte Kopfstützen (ab Style) schmälern den Ausblick. Das 1071 Euro teure Panoramadach erweitert dafür den Blick nach oben.
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Mercedes A-Klasse
Auch an der Übersicht beim Rückwärtseinparken ist zu spüren, dass Mercedes – anders als früher – Design über Nutzen stellt. Daran, dass Rücksitzraum, Einstieg und Ausblick nur mäßig sind, hat die Modellpflege naturgemäß nichts ändern können. Wer mehr Platz braucht, den verweist Mercedes an die B-Klasse. Auch der CLA Shooting Brake – technisch eine Art A-Klasse-Kombi – bietet mehr Raum im Heck.
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Nützlich ist dagegen die Funktion des "Segelns". Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gas, schaltet das Doppelkupplungsgetriebe in den Leerlauf, lässt die A-Klasse rollen und nutzt so die kinetische Energie. Selbst bei leichtem Antippen des Bremspedals bleibt die Funktion aktiv und ist damit sehr praxisgerecht nutzbar. Wer diese im Eco Modus aktive Funktion in seinen Fahrstil einbaut, kann sehr gelassen unterwegs sein.
Bild: Werk
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Mit dem Facelift beherrscht der Auffahrwarner nun auch autonome Teilbremsungen. Falls das alles nichts geholfen hat, telefoniert das Notrufsystem Hilfe herbei (ab Audio 20). Der Konditionswächter Attention Assist signalisiert dem Fahrer über eine fünfstufige Balkenanzeige, was von seiner Konzentration zu halten ist.
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Die Motorenpalette spannt sich von 90 bis 381 PS auf. Mit dem A 160 gibt's eine neue Basis in der 100-PS-Klasse und mit dem A 180d Blue Efficiency Edition einen CO2- und Spritsparmeister der Unter-100-Gramm-Liga.
Bild: Werk
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Welchen Motor soll man nun wählen? Nun, die meisten entscheiden sich für einen A 180 und liegen damit sicher nicht falsch. Richtig Laune macht der kräftig durchziehende A 250 Sport, ...
Bild: Werk
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... und für notorische Langstreckler ist der zwar etwas knurrige, aber herrlich kräftige A 220d ein guter Partner.
Bild: Werk
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Der Blick ins Cockpit: Die Instrumente sind seit der Modellpflege feingliedriger gezeichnet. Akzente in Silberchrom und Sportsitze sind ab Style dabei, der 8-Zoll-Bildschirm ist es mit Comand Online (3629 Euro). Der Wählhebel der Automatik (2178 Euro) sitzt an der Lenksäule.
Bild: Christoph Börries
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Tubentacho: sportlicher Look für alle Urban, Sport Line und AMG (Bild).
Bild: Werk
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Lieferbar ab Anfang 2016: Apps von iPhone (Bild) und bestimmten Android-Handys erscheinen mit Apple Carplay oder Mirrorlink (357 Euro) auf dem 7"-Display (536 Euro).
Bild: Werk
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Remote Online (178,50 Euro) weiß, wo das Auto ist und ob etwa die Türen verschlossen sind. Bei Comand ist der Dienst serienmäßig.
Bild: Werk
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Statt Halogen: 1041 Euro kosten Scheinwerfer mit Licht emittierenden Dioden (LED). Für 214 Euro blendet die Elektronik auf.
Bild: Werk
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Fazit von Andreas Of: Ich war skeptisch, als die neue A-Klasse kam. Modischer als bis dahin von Mercedes gewohnt, unpraktischer und scheinbar weniger durchdacht als der zum Schluss sehr überzeugende Vorgänger. Doch für Daimler geht die Rechnung auf: Mehr und jüngere Kunden kaufen die A-Klasse. Zudem ...
Bild: Werk
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... überzeugt der Fahreindruck – speziell mit den bemerkenswert sorgfältig abgestimmten Einstelldämpfern. Verbindlicher zeigt sich auch die Bordelektronik: Neu sind Apple Carplay und Remote-Funktionen. Mehr innere als äußere Werte also. Wie früher.
Bild: Werk
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Alternativen gefällig? Bitte sehr: Audi A3 (seit 6/12) • Preis: ab 22.450 Euro • sechs Benziner (110 bis 367 PS), drei Diesel (110 bis 184 PS) • Vorder-/Allradantrieb • vier Ausstattungslinien.
Bild: Bader
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Karosserie: Sieben Zentimeter und 900 Euro liegen zwischen dem Dreitürer und dem Fünftürer, den Audi Sportback nennt.
Bild: Bader
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Antrieb: Der 1.6 TDI ist sparsam. Doch der Zweiliter braucht kaum mehr und wuchert mit 150 PS. Ebenso stark ist der 1.4 TFSI-Benziner mit Zylinderabschaltung.
Bild: Bader
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Ausstattung: S-Line wird gern genommen, muss aber nicht unbedingt sein. Ambition punktet mit 17-Zoll-Alurädern und Sportsitzen, Ambiente mit Lichtpaket und Einparkhilfe hinten. Beide kosten 1900 Euro. Extras: Sitzheizung: 340 Euro. Klimaautomatik: 590 Euro. Ab 1585 Euro fährt der Navi-Bildschirm aus dem Armaturenträger.
Bild: Toni Bader
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BMW 1er (seit 9/11, Facelift 3/12) • Preis: ab 22.950 Euro • fünf Benziner (109 bis 326 PS), fünf Diesel (116 bis 218 PS) • Hinterrad-/ Allradantrieb • drei Ausstattungslinien.
Bild: Bader
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Karosserie: Der Fünftürer ist mit 87 Prozent Anteil die gefragtere Variante. Der Preis unterscheidet sich um 750 Euro.
Bild: Bader
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Antrieb: Die beiden 18er, also 118i und 118d, sind die Wahl der Vernunft. Beide liefern genügend Kraft ab, ohne den Fahrer ins Armenhaus zu bringen.
Bild: Bader
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Ausstattung: Das Advantagepaket ist ein Muss, auch wenn seit dem Facelift die Aluräder extra gekauft werden müssen. Die Lines lohnen sich nicht, auch wenn der Zweitkäufer die Sport Line honoriert. Extras: Dem Facelift und 790 Euro verdankt der 1er LED-Licht. Das Business-Paket weist dank Navi den Weg (1600 Euro).
Bild: Sven Krieger
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Volvo V40 (seit 6/12) • Preis: ab 23.450 Euro • drei Benziner (122 bis 245 PS), drei Diesel (120 bis 190 PS) • Vorderradantrieb • fünf Ausstattungen • zwei Sondermodelle.
Bild: Christoph Börries
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Karosserie: viel Sicherheit, wenig Kofferraum. Auch als CrossCountry in Rustikaloptik zu haben.
Bild: Christoph Börries
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Antrieb: Vom Diesel mit 82 Gramm CO 2 und 120 PS bis zum 254-PS-Turbobenziner ist alles da. Alles Vierzylinder, wahlweise mit Sechsstufen-Automatikgetriebe. Unser Tipp: T2 oder D2 reichen aus.
Bild: Christoph Börries
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Ausstattung: Die "Linje You!" hat Aluräder, Klimaautomatik, Lederlenkrad und ein gutes Radio mit vier Lautsprechern – vernünftige Wahl. Extras: Fahrerassistenz (990 Euro), als Pro-Paket mit Abstandstempomat und Winterpaket für 1980 Euro. Das Lichtpaket mit Bi-Xenon kostet 1100 Euro.
Bild: Christoph Börries