Alles neu macht der März: Mercedes zeigt erste Bilder der neuen C-Klasse, die im Frühling 2007 in der Mittelklasse auf Kundenfang gehen soll. Neu ist das Doppelgesicht: Einmal prangt der Stern ganz konventionell auf der Haube, ...
... dann wird er mächtig groß mitten im Kühlergrill platziert – dazu gibt es andere Schürzen und Schweller. So ist die Ausstattungslinie ...
... Avantgarde in Zukunft schon auf den ersten Blick zu erkennen, ohne dass man aufs Logo schauen muss. Die Top-Ausstattung der neuen C-Klasse ...
... kommt unter anderem mit größeren Felgen, beleuchteten Fußräumen, Ausstiegslicht, Leder-Multifunktionslenkrad und 4,5-Zoll-Display im Cockpit.
Für das kleine Plus an Sportlichkeit gibt es das AMG-Paket (siehe auch Bild 2): Dann liegt die C-Klasse mit einem Sportfahrwerk 15 Millimeter tiefer, hat spezielle Schweller und ...
... steht auf 17-Zöllern im AMG-Design. Das "Sportpaket" wirkt sich natürlich ...
... auch auf den Innenraum aus: Das Dreispeichen-Lenkrad gibt es nur im AMG. Bei den anderen Varianten ...
... dreht der Pilot am Vierspeichen-Rad. Das Cockpit wurde komplett renoviert, ist kaum wiederzuerkennen – in zweifarbiger Ausführung kostet es allerdings Aufpreis. Wer sich auskennt, ...
... kann den Monitor des Navigationssystems auch unsichtbar in der Mittelkonsole versenken. Zur Sicherheit sind in der neuen C-Klasse jetzt immer Knie-Airbags an Bord.
Zugelegt: Die Neuauflage der C-Klasse ist 4,58 Meter lang (plus 5,5 Zentimeter) und 1,77 Meter breit (plus 4,2 Zentimeter). Der Radstand wächst um 4,5 Zentimeter auf 2,76 Meter. Das heißt vor allem ...
... mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Der Kofferraum schluckt nun 475 statt 455 Liter.
Denkendes Licht: Die Scheinwerfer im neuen Design können gegen Aufpreis mit dem Intelligent Light System inklusive Bi-Xenon und fünf verschiedenen Funktionen ausgerüstet werden.
Innovation am Heck: Bei starken Bremsmanövern jenseits Tempo 50 pulsiert das Bremlicht. Zudem strömt unter den Leuchteinheiten die vom Unterboden angesaugte Luft durch – das ersetzt die Abrisskante.
Da ändert sich nix: Die Ausstattungen behalten ihre Namen – "Classic", "Elegance" und "Avantgarde". Das mittlere Modell ...
... steht serienmäßig auf 16 Zoll großen Alufelgen und bietet auch sonst einige optische Finessen. Was die Funktion angeht, ist man aber auch mit der Basisversion schon sehr gut bedient.
Mehr Dynamik: Unter dem Begriff "Agility Control" fasst Mercedes alles zusammen, was das Fahrverhalten betrifft – zum Beispiel adaptive Stoßdämpfer und eine um sechs Prozent direktere Lenkung.
Topmodell: Bis zur Einführung des ersten AMG-Motors ist der C 350 mit 272 PS die stärkste C-Klasse. Daneben gibt es noch vier Benziner von 156 bis 231 PS und ...
... drei Diesel-Varianten von 136 bis 224 PS. Die Selbstzünder haben serienmäßig einen Partikelfilter.
Handarbeit: Bis auf den C 350, der mit Siebengang-Automatik vorfährt, bekommen alle Versionen ab Werk eine manuelle Sechsgang-Schaltung.
Wenn die neue C-Klasse ihr Debüt feiert, dann hat die Mittelklasse von BMW schon gut zwei Jahre auf dem Buckel. 2005 debütierte der aktuelle 3er ...
... auf dem Genfer Salon und stand kurze Zeit später bei den Händlern.
Stämmig: 1,82 Meter misst der BMW in der Breite – das ist üppig.
Abmessungen: Mit 4,52 Meter Länge ist der 3er sechs Zentimeter kürzer als die C-Klasse, beim Radstand von 2,76 Meter liegen die beiden Konkurrenten aber gleichauf, was auch ...
... im Heck der bayerischen Mittelklasse für guten Sitzkomfort sorgt.
Der Zugang zum Innenraum ist mit "Comfort Access" (gegen Aufpreis) schlüssellos. Ein "ID-Geber" entriegelt die Türen, passt gleichzeitig Sitzposition, Spiegel, Klimaautomatik und Radiosender den programmierten Fahrerwünschen an.
Das Basis-Cockpit ist übersichtlich, aber nüchtern. Optional gibt es ...
... das iDrive (Mitte) für die Steuerung der wichtigsten Funktionen am Arbeitsplatz.
Etwas kleiner als der Benz: 460 Liter schluckt der BMW-Kofferraum.
Trotz Stufenheck ist die Rückbank umklappbar, so haben auch lange Gepäckstücke wie zum Beispiel die Skiausrüstung Platz.
Hier wird jeder fündig: Unter die Haube des 3er passen fünf Benziner und fünf Diesel. Einstiegsmodell ist der 318i mit 129 PS für 26.590 Euro. Am anderen Ende ...
... der Benziner-Palette rangiert der 335i mit Sechszylinder und 306 PS. Der bis zur Neuauflage des M3 stärkste aktuelle 3er ...
... geht in weniger als sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und schafft 250 Sachen. Elektronisch abgeregelt, versteht sich.
Bei den Dieseln geht die Preisliste ab 29.288 Euro los. Dafür gibt es den 122 PS starken 318d. Topmodell bei den Selbstzündern ...
... ist der 335d mit satten 286 PS, der genau wie seine schwächeren Brüder serienmäßig mit Partikelfilter ausgerüstet ist. Die Dieselrakete ...
... absolviert den Prestigesprint in 6,2 Sekunden und erreicht maximal Tempo 250.
Noch ein bisschen älter als der 3er ist der C-Klasse-Konkurrent aus Ingolstadt. Den A4 mit dem großen Grill ...
... gibt es bereits seit Dezember 2004.
Exakt auf C-Klasse-Niveau: Der A4 ist 4,58 Meter lang und ...
... 1,77 Meter breit.
Etwas zu sportlich ausgelegtes Fahrwerk: Der A4 nimmt Querfugen sehr deutlich, leitet Fahrbahnstöße fast ungefiltert an die Insassen weiter.
Seit der letzten Modellpflege im Dezember 2004 trägt das Lenkrad das Kühler-Motiv. Ansonsten bleibt es im Cockpit bei der typisch sachlichen und hochwertigen Audi-Optik.
Der A4 hat gut konturierte Sitze mit manueller Höhenverstellung.
Praktisch: kleine Schublade unter den A4-Vordersitzen.
Hoher Sicherheitsstandard: Die Passagiere werden durch zweistufige Front- sowie Seitenairbags geschützt.
Im A4-Fond zwickt es, hier fehlt Großzügigkeit. Ärgerlich: Werden die Füße nach vorn unter den Sitz geschoben, stoßen die Schienbeine schmerzhaft gegen die harte Verkleidung am Vordersitz.
Der Kofferraum ist zwar tief, aber nicht sonderlich breit. 460 Liter Volumen stehen zur Verfügung – so viel wie beim BMW 3er.
Für den A4 stehen sechs Benziner und vier Diesel in der Preisliste. Einstiegsmodell ist der Benziner 1.6 mit 102 PS für 24.500 Euro. Mehr als viermal soviel PS ...
... hat das Spitzenmodell RS4, bei dem 420 Pferdchen aus den Brennräumen in den Antriebstrang galoppieren. Im stärksten A4 ...
... ist man binnen 4,8 Sekunden auf Tempo 100 – bis die Topmodelle von BMW und Benz kommen, ist das einsame Spitze.
Bei den Dieseln reicht das Leistungsspektrum vom 1.9 TDI mit 116 PS (27.800 Euro) bis ...
... zum 3.0 TDI (38.900 Euro). Der potenteste Selbstzünder der A4-Baureihe leistet 232 PS.
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