Bei so einer großen Auswahl an Leistungssportlern weiß man gar nicht, mit welchem man anfangen soll. Also gebührt dem Alter der Vortritt: Das G-Modell gibt es bereits seit 1979, aber ...
... erst in der AMG-Variante wird aus dem einstigen Armee-Transporter ein Rennwagen. Unter einem godzillahaften Grollen schießt der Offroader in 5,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das Fahrverhalten bleibt fast unproblematisch.
Die Allzweckwaffe für die 55er-Modelle: Im G leistet der 5,5 Liter große V8 dank Kompressoraufladung 500 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 700 Newtonmetern.
Der Langsamste im Vergleich: Im G 55 AMG reicht es "nur" für 210 km/h. Auch ohne elektronische Begrenzung sind nicht mehr als 230 Sachen drin.
Das soll auch fürs Gelände taugen: Fahrwerk mit Starrachsen und Hochgeschwindigkeitsreifen.
Mit diesem Kürzel am Heck wird der Geländespaß teuer: 116.263 Euro kostet die heiße Kiste G 55 AMG.
Hier darf der Kompressor-V8 so richtig durchatmen und sogar 517 PS leisten. Im SL 55 AMG geht es auch wegen des deutlich geringeren Gewichts ...
... ordentlich zur Sache: Nach nur 4,3 Sekunden steht die Tachonadel bei 100 km/h. Fällt die freiwillige Selbstkontrolle auf Tempo 250, sind sogar 300 Sachen drin.
Charakterwandel: Mit dem mächtig antretenden und rabiat hochdrehenden V8 mutiert das elegante Cabrio zum aggressiven Sportler.
An den fünf (Doppel-) Speichen sollt ihr ihn erkennen: Auch der SL steht auf 18-Zöllern im klassischen AMG-Design.
Preiswert ist anders: Offener Fahrspaß mit mehr als ausreichend Dampf unter der Haube lässt sich Mercedes beim SL 55 AMG mit 138.159 Euro bezahlen.
Eine Nummer kleiner als der SL, aber kein bisschen weniger sportlich: Der SLK 55 bringt eine halbe Tonne weniger auf die Waage als sein großer Bruder, hat aber ...
... den gleichen potenten Dampfmacher im Bug. Hier leistet der V8 als Sauger zwar nur 360 PS – das reicht aber, ...
... um den SLK 55 AMG in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen. Maximal sind – natürlich ohne Begrenzer – 280 km/h drin.
Lust auf Asphalt: Der SLK giert auch schon mal nach dem Grenzbereich, lässt durch sein direktes Handling auch bei hohem Tempo spüren, dass es ruhig noch etwas schneller sein darf.
Drei Buchstaben, zwei Zahlen, ein Preis: Für den SLK in der AMG-Version werden 67.771 Euro fällig.
Und noch eine Baureihe, in der der V8 zeigen darf, wo der Hammer hängt: 367 PS in der C-Klasse als Limousine oder ...
... als T-Modell sind zwar mehr als beim SLK. Aber hier wollen auch knapp 1,7 Tonnen in Wallung gebracht werden. Der C 55 AMG beschleunigt als Kombi ...
... in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 280 km/h.
Je nachdem, in welcher Karosserievariante man die Raserei genießen möchte, müssen entweder 65.986 Euro (Limousine) oder 67.414 Euro (T-Modell) für den C 55 AMG nach Stuttgart überwiesen werden.
Die Allzweckwaffe für alle Beschleunigungsfragen bei AMG: In insgesamt neun verschiedene Modelle baut der Tuner aus Affalterbach den 6,2 Liter großen V8-Sauger ein.
Der erste im Bunde, der den Dampfhammer mit Hochdrehzahlkonzept zur Diskussion stellt, ist der E 63 AMG – eines der meistverkauften der rund 20.000 in diesem Jahr gebauten AMG-Modelle.
Mit 514 PS und 630 Nm Drehmoment jagt die Limousine in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, das ...
... T-Modell braucht für die gleiche Disziplin nur die Winzigkeit einer einzigen Zehntelsekunde länger. Das geht gut, solange die Fahrbahn trocken ist. Bei feuchtem Belag ...
... reicht ein kurzer Gasstoß: Der V8 schnaubt kurz auf – und lässt den E 63 hinten wegschmieren.
Reifenkunde für Kenner: 245er Pneus vorn und 265er hinten deuten auf potente PS-Prominenz. Ansonsten bleibt die aufgeblasene E-Klasse schön dezent.
Für 98.236 Euro wird der Traum vom absoluten Wolf im Schafspelz bei der Limousine wahr. Das T-Modell des E 63 AMG steht mit 100.020 Euro in der Preisliste.
Nein, das ist sicher keine standesgemäße Art, die S-Klasse zu bewegen. Mit dem 525 PS starken 6,3-Liter-V8 ist es aber möglich.
Express-Klasse: Auch der mit knapp über zwei Tonnen reichlich schwere S braucht nur 4,6 Sekunden bis Tempo 100.
Hinter den filigranen 19-Zöllern eliminiert die neue Doppelfaustsattelbremse wirkungsvoll unerwünschten Vorwärtsdrang.
Überraschend handlich: Dank "Active Body Control" wirft sich der S 63 AMG mit geringer Seitenneigung gnädig um die Kurven. Die Stärke des Autos ist aber schnelles Schweben bei Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h.
Luxus und Leistung haben bei Mercdes-Benz einen hohen Preis: Für 130.543 Euro dürften sich wohl nur ganz betuchte Kunde den Edelrenner in die Garage stellen können.
In einer ganz anderen Liga als die S-Klasse boxt der ML 63 AMG. Wie es der Name schon verrät, mit dem gleichen, hier 510 PS starken V8.
Für einen Geländegänger darf man die Fahrleistungen ruhig atemberaubend nennen: 4,9 Sekunden vergehen beim Prestigesprint, erst bei 275 km/h endet der Vortrieb.
Knapp unter der sechsstelligen Grenze: Exakt 99.246 Euro kostet der Allradler mit dem Bullenherzen.
Wenn es um bequemes und vor allem schnelles Reisen geht, ist der R 63 AMG keine schlechte Wahl. In der XL-Version 5,16 Meter lang und ...
... 2,4 Tonnen schwer, lässt er sogar den ML handlich erscheinen. Dem Beschleunigsvermögen tut die Masse kaum Abbruch: Glatte fünf Sekunden von 0 auf Tempo 100 und 275 km/h Spitze sind ein Wort. Der Preis ...
... allerdings auch: Mit 101.269 Euro schlägt die Langversion des R 63 AMG zu Buche, die kurze Variante ist mit 99.484 Euro nur unwesentlich billiger.
Die kompakteste und unauffälligste Hülle für den 6.3 ist der CLK. Aber die Maschine lässt nicht alle Muskeln spielen, leistet im kleinen Coupé nur 481 PS. Trotzdem tobt sich der Achtzylinder ...
... nirgendwo sonst so hemmungslos aus wie im CLK 63 AMG: 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und 280 km/h Spitze sprechen eine deutliche Sprache.
Preiswerter als hier ist der 6.3-V8 nirgendwo zu bekommen: 89.905 Euro markieren die absolute Untergrenze für einen Benz mit diesem Motor. Fast 6000 Euro mehr ...
... kostet die offene Variante des CLK 63 AMG. Zwar ist man damit nicht ganz so schnell auf 100 km/h (4,7 Sekunden), hat aber ...
... den unbestreitbaren Vorteil, dass man das Verdeck öffnen und dem Motor besser bei der Arbeit zuhören kann.
Das viertürige Coupé CLS umgibt die Aura uralter Mercedes-Mentalität – Exklusivität und Würde gepaart mit einem gewissen Hochmut. Als 63 AMG kommt auch noch unbändiger Leistungswillen unters Blech.
Wer es drauf ankommen lässt, beschleunigt den CLS 63 AMG aus dem Stand in 5,4 Sekunden auf Tempo 100. Ohne Begrenzer geht es hoch auf 300 km/h.
Ein wenig hochmütig: Die exklusive Designer-Karossere des CLS steht ...
... auf dem Fahrwerk der E-Klasse – ist aber um einiges exklusiver.
Wer mit dem CLS 63 liebäugelt, sollte schon ein prall gefülltes Sparschwein haben – angesichts 104.185 Euro Kaufpreis.
Mercedes mit Mission: Der CL könnte glatt als Bat-Mobil durchgehen. Schon der Sound verbreitet Ehrfurcht. Sportliche Übungen, zu denen CLK oder CLS fähig sind, ...
... ringt sich der CL 63 AMG nur ungern ab. Er basiert eben auf der S-Klasse, daher ist eher zügiges Gleiten angesagt. Mit 525 PS kann man natürlich auch die hinteren Räder verbrennen und ...
... ziemlich gut beschleunigen: Die über zwei Tonnen Leergewicht wuchtet der Achtzylinder in 5,8 Sekunden auf Tempo 100, Spitze 300 km/h.
Der bremst fast von alleine: Wie es sich für ein Luxus-Coupé gehört, ist der CL 63 AMG mit dem Pre-Safe-System ausgerüstet.
Teurer ist der 6.3-Motor nicht zu haben: Im CL 63 AMG kostet die Maschine inklusive Fahrzeug 144.407 Euro.
Immer nur Achtzylinder ist doch langweilig. Der König unter den AMG-Motoren hat vier Töpfe mehr und spuckt neben 612 PS sagenhafte 1000 Nm Drehmoment aus. Ausgerüstet mit der absoluten Leistungsspitze ...
... ist der S 65 AMG. Er schwebt so komfortabel wie alle S-Klassen, aber ein Tritt aufs Gas reicht, und der Wagen bläst davon wie eine Wolke im Orkan. In nackten Zahlen ...
... heißt das: 4,5 Sekunden bis Tempo 100 und 300 km/h Spitze. Bei solchen Daten bleibt selbst Porsche-Fahrern oft nur diese Perspektive.
Wer den S 63 jenseits der Grenze der freiwilligen Selbstbeschränkung auf 250 km/h pilotieren will, muss dafür wie bei fast allen AMG-Modellen 3364 Euro berappen.
Kostbarkeit: Die etwas andere Dimension der Sportlichkeit erleichtert das Konto um 211.761 Euro.
Der zweite mit dem Mehr-geht-nicht-Motor hört auf den Namen SL 65 AMG. Auch hier gilt: Mit 612 PS und 1000 Nm Drehmoment ist Geradeausfahren manchmal schwer.
Kaum zu glauben, aber der SL ist nicht schneller, als die identisch motorisierte S-Klasse: 4,5 Sekunden bis Tempo 100, 300 km/h Spitze. Das Rätsel wird gelöst, wenn ...
... man das Gewicht des Luxus-Roadsters kennt. Der SL 65 AMG bringt stolze 2120 Kilogramm auf die Waage.
Egal, was man auf die 19 Zoll großen Alufelgen auch aufzieht – es hält angesichts der brachialen Beschleunigungskraft nicht lange.
Das ist der Gipfel: Mit 212.177 Euro ist der SL 65 das teuerste Modell im AMG-Programm – bis der CL 65 AMG kommt.
16 PS-Protze für 1,8 Millionen Euro: Für welchen würden Sie sich entscheiden?
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