Schnieke Schale, starker Kern: Der SL 55 AMG kommt mit optischen und technischen Verfeinerungen rasanter denn je daher. Wer 133.980 Euro auf der hohen Kante hat, ...
... bekommt dafür ein Ganz-Jahres-Spaßmobil, das selbst fahrerischen Durchschnittstalenten den Reiz des Heckantriebs in seiner gesamten Driftbreite offenbart.
Nein, nicht der neue 6,3-Liter-Sauger tut im SL 55 AMG Dienst, sondern der bewährte Dreiventil-Kompressormotor. Doch er atmet freier und dreht jetzt höher, wodurch die Leistung ...
... von 500 auf 517 PS steigt ein maximales Drehmoment von 720 Newtonmetern für Durchzug sorgt. Davon profitiert vor allem die Spurtkraft: Statt in 4,7 Sekunden ...
... beschleunigt das 2006er Modell zwei Zehntel schneller von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ...
... ist wie gehabt auf 250 km/h begrenzt. Es sei denn, der SL 55 AMG ist mit dem Performance Package ausgerüstet. Das beinhaltet ...
... eine straffere Feder- und Dämpferkennung, größere Bremsen vorn, mehrteilige 19-Zoll-Räder, ein Sperrdifferential mit einer Sperrwirkung von 30 Prozent, einen zusätzlichen Motorölkühler ...
... und eine geänderte Frontschürze mit noch besserem Luftdurchlaß. Derart aufgerüstet, darf der SL mit dem Segen des Werks sogar 300 km/h rennen.
Endlich Raucher: Weil der Kompressor dem V8 mächtig Druck macht, schlenzt das 5,5-Liter-Aggregat schon bei knapp über Leerlaufdrehzahl mehr Power an die Hinterachse als die 285er Pirelli verkraften können. Vor allem ...
... bei ausgeschaltetem ESP (Schalter links oben) bleibt ordentlich Gummi auf dem Asphalt.
Noch beeindruckender als das Power-Plus sind die sportlicheren Fahreigenschaften. Die um sieben Prozent direkter ausgelegte Lenkung reagiert vor allem um die Mittellage ...
... deutlich ausgeschlafener als bisher. Die neuentwickelte Hochleistungs-Bremsanlage verzögert dank dickerer Scheiben mit größerem Durchmesser spürbar effizienter. Die automatische Wankstabilisierung ABC ...
... ist jetzt noch agiler abgestimmt – dadurch reduziert sich die Seitenneigung der Karosserie in schnell gefahrenen Kurven um bis zu 60 Prozent.
V8 Kompressor – für den bläht der erstarkte SL kräftig die Kiemen.
Das Getriebe hat im Gegensatz zum SL 500 nur fünf Gänge, doch das ist im Alltag kein Manko, denn die Drehmomentkurve ...
... verläuft von 2600 bis 4000/min so flach wie ein Tafelberg. Besonders intensiv ....
... ist das Fahrerlebnis im M-Modus, in dem das Räderwerk selbst beim Erreichen der Nenndrehzahl nicht automatisch hochschaltet.
Etwas mehr Chrom, eine geänderte Frontschürze mit mehr Pfiff, ...
... neue Räder mit mehr Glanz, ...
... mehr Profil für Nebelscheinwerfer und Heckleuchten – das war's dann auch. Viel hat sich optisch nicht verändert, Mercedes hat sich eben mehr um die inneren Werte bemüht. Das gilt nicht nur für den Motor, sondern auch ...
... fürs Interieur. Fesch und sportlich kommt der Neue daher: Alu und Carbon ...
... setzen im Cockpit neue Akzente.
Der 55 macht vor allem mit Performance Package ordentlich Wind – und den fast doppelt so teuren SL 65 AMG ...
... damit noch unnötiger als zuvor. Der nimmt dem SL 55 (rechts) in der Paradedisziplin nämlich nur mehr 0,2 Sekunden ab und kann auch in Sachen Höchstgeschwindigkeit nicht zulegen. Außerdem ...
... lastet der Achtzylinder weniger schwer auf der Vorderachse als der brutale, 612 PS und 1000 Newtonmeter starke V12. Davon profitieren ...
... Handlichkeit, Einlenkverhalten und die Rückmeldung im Grenzbereich. Schließlich hängt der Kompressormotor des SL 55 AMG ...
... einen Wimpernschlag weniger am Gas als die Maschine des 65. Wozu dann also so viel Geld ausgeben?
AMG gibt ordentlich Gas: In den vergangenen Monaten wurde die Modellpalette kräftig erweitert. Im März 2006 präsentierten die Stuttgarter als neueste Werke beim Genfer Salon den 481 PS starken CLK 63 AMG als Cabrio und ...
... als Coupé. Unter der Haube tobt der neue, bärenstarke 6,3-Liter-V8-Saugmotor, der ...
... auch den ebenfalls in Genf enthüllten CLS 63 AMG befeuert. Hier leistet die Maschine allerdings satte 514 PS und katapultiert das edle Coupé in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das gelingt vor allem wegen der 7G-Tronic, die ...
... über Aluminium-Paddel hinterm Sportlenkrad geschaltet wird. Ebenfalls serienmäßig: Sportsitze mit Nappaleder.
Der R 63 AMG mit 510 PS war der Dritte im Bunde der Mercedes-Dampfhämmer auf dem Messestand in Genf. Seine Weltpremiere ...
... feierte das rasende R aber bereits auf der Chicago Auto Show am 10. Februar. Wie bei CLK 63 AMG und CLS 63 AMG stehen auch beim Topmodell der R-Klasse die Preise noch nicht fest.
Erstmals präsentiert wurde der laut Mercedes "weltweit stärkste Achtzylinder ohne Turbo- oder Kompressor-Aufladung" auf der IAA 2005 – in der M-Klasse. Die prescht derart befeuert ..
... in fünf Sekunden auf Tempo 100, bei 250 km/h regelt die Elektronik ab.
Die Kraft unter der Haube stellt das Topmodell der M-Klasse auch optisch sehr deutlich zur Schau. Der Kühlergrill wurde modifiziert, an den Flanken gibt es Edelstahl-Trittbretter, und am Heck ...
... fallen die abgedunkelten Rückleuchten und die verchromte Sportauspuff-Anlage auf. Auch innen ...
... weiß man jederzeit, daß man in einem ML 63 AMG sitzt. Die Fahrgastzelle verwöhnt ihre Passagiere mit beheizbaren Multikontur-Sportsitzen in Nappaleder und Alcantara. Der Pilot ....
... steuert das geländegängige Sportgerät mit Ledersportlenkrad und Sportpedalen.
Fans der forcierten Gangart können schon mit den Hufen scharren: Der ML 63 AMG kommt noch im zweiten Quartal 2006; kurz vorher gibt es die Preise.
Am 8. Januar 2006 präsentierte Mercedes-AMG auf der Detroit Auto Show ein weiteres Potenz-Mobil: die S-Klasse. Mit dem S 65 AMG wurde eine Luxuslimousine gezeigt, deren Eckdaten ...
... denen eines Sportwagens in nichts nachstehen: 612 PS stark, bei Bedarf 300 Sachen schnell und über 200.000 Euro teuer.
Ein alter Bekannter: In der erstarkten S-Klasse arbeitet der sechs Liter große V12, Antreiber des Maybach 57 S und des S 65 AMG der letzten Generation. Unterstützt wird das Aggregat von zwei Turboladern.
Hinter dem Sportlenkrad lugen Schaltpaddel hervor, mit denen die Fünfstufen-Automatik auch manuell geschaltet werden kann. Neu in der S-Klasse: Der Wahlhebel der Automatik wandert von der Mittelkonsole an die Lenksäule.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.