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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht

Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
Wer in Zeiten des SUV-Booms mal wieder runterkommen möchte, ein Stück weiter down to earth, wird nun bei Mercedes fündig. Nachdem Daimler die hohe SUV-Schule in jeglicher Ausprägung erfolgreich abgeschlossen hat, stürzen sich die Schwaben ab Frühjahr 2017 eine Etage tiefer ins Abenteuer. Sie bauen die E-Klasse zum SÜVchen für alle Fälle um.
Bild: Werk
Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
Der Abstieg heißt dann All Terrain und ist so etwas wie das T-Modell fürs Grobe. Hochgebockte Allrad-Kombis mit ein wenig derber Schminke und rustikalem Charme sind natürlich ...
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... nicht wirklich die Neuerfindung des tiefen Tellers. Volvos Cross Country (hier der aktuelle V90) ...
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... und Audis allroad (hier der A4) fahren schon seit Jahren erfolgreich auf diesem Pfad. Für Mercedes ...
Bild: Toni Bader
Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... aber ist der All Terrain komplett neues Gelände. Es dürfte ein lukrativer Ausflug werden, dem sich später auch das C-Klasse T-Modell anschließen könnte. Der Entwicklungsaufwand für die modischen Grenzgänger ist schließlich überschaubar.
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
Für den All-Terrain sollen die Daimler-Ingenieure gerade mal drei Monate gebraucht haben. Und das ging so: Man nehme ein paar Meter Kunststoff-Planken für die Optik, einen Grill im SUV-Stil, sowie bulligere Stoßfänger und einen Placebo-Unterfahrschutz in schickem Alu. Das Ganze ...
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... schraubt man an ein ganz normales T-Modell 4matic mit Allradantrieb und ergänze es um ein spezielles Fahrprogramm für leichte Offroad-Abenteuer. Die beim All Terrain stets serienmäßige Luftfederung Air Body Control ist das Herzstück von allem. Sie ermöglicht eine dreistufige Einstellung des Fahrwerks. Schon im Normallfall ...
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... steht der All-Terrain 29 Millimeter höher als ein vergleichbares T-Modell. 14 mm davon gehen aufs Konto der stattlichen Räder, die der All Terrain von der S-Klasse erbt (Standard 19 Zoll), 15 auf die größeren Polster der Luftfederung. Im Nahkampf-Modus "All Terrain" ...
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
... pumpt die Karosserie nochmals um 20 Millimeter höher (bis 35 km/h). ESP und Antischlupfregelung  werden dann entsprechend instruiert und erlauben den Rädern etwas Schlupf, um sich auf steilen Waldwegen durchzufräsen. Die 9-Gang-Automatik ist dabei so dressiert, dass sie bei durchdrehenden Rädern nicht schaltet.
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Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Fahrbericht
Schon erstaunlich, wie selbstverständlich sich der Bursche morastige, mit Baumwurzeln gespickte Pfade zurecht legt und in der Manier eines geübten Wanderers empor kraxelt. Die ausgeklügelte Elektronik und bis zu 15,6 Zentimeter Bodenfreiheit machen es möglich. Du denkst noch: Das schafft der nie – und plötzlich ...
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... bist du schon oben. Obwohl der All Terrain einen Schrägwinkel von 35 Prozent zulässt und Steigungen von 70 Prozent meistern soll, ist er natürlich kein Geländewagen. Will er ja eben auch nicht sein. Eher ein "ich-könnte-wenn-ich-wollte". Doch in der Praxis ...
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... dürfte sich auch ein All Terrain kaum einmal in die Wildnis verirren. Dafür bietet er in freier Wildbahn all die Vorteile, die den meisten robusten SUVs abgehen. Daimlers neuer Wald-und-Wiesen-Kombi ist auf der Straße ein formidabler Streber. Ungemein komfortabel und leise und eben auch viel fahraktiver ...
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... als zum Beispiel sein SUV-Bruder GLE. All die guten Gene der E-Klasse sind dem All Terrain erhalten geblieben. Von den üppigen Sitzen über die vielen klugen Fahrassistenten bis hin zu den untadeligen Kombi-Talenten des T-Modells mit unverändert maximal 1820 Litern Ladevolumen.
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Mit zwei Motoren startet der All Terrain seine Karriere: Zunächst  kommt der beplankte E mit dem neuen Vierzylinder-Voll-Alu-Diesel 220 d. Seine 195 PS reichen völlig, zumal die 400 Newtonmeter Drehmoment für jede Lebenslage die richtige Antwort aus dem Keller holt. Die ist dann ...
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... zwar nicht immer flüsterleise, gerade wenn sich der zwei Tonnen schwere Edelkombi an Steigungen abmüht, aber stets souverän. Leiser und noch ein Stück stärker – na klar – ist der  350 d, der etwas später folgen soll, den wir aber jetzt auch schon gefahren haben. Der laufruhige Sechszylinder-Diesel mit 258 PS ...
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... verwandelt den All-Terrain vollends zum Traumtyp für alle Fälle. Wenn, ja wenn auch das Bankkonto eine gewisse Geländetauglichkeit aufweist. Denn die Basisversion E 220 d All Terrain kostet mindestens 58.102 Euro und damit rund 4700 Euro Aufpreis mehr als das normale T-Modell mit 4Matic. Wer diese Unebenheiten elegant abfedern kann, wird den neuen Absteiger für Aufsteiger mögen.
Bild: Werk