Das ist er, der neue Stern am Benz-Firmament. Offizielle Publikumspremiere feiert das E-Klasse Coupé auf dem 79. Genfer Salon im März 2009.
Auf Linie gebracht: Das Stuttgarter Edel-Coupé rollt mit dem besten Luftwiderstandsbeiwert (cW) aller Serienfahrzeuge zum 79. Genfer Salon. Je nach Ausstattung sinkt der bis auf den Rekordwert von 0,24.
Ganz die Limousine: Die Rückleuchten lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass es sich bei diesem Fahrzeug um ein Mitglied der neuen E-Klasse-Familie handelt.
Es werde Licht: Das E-Klasse Coupé bekommt wie die Limousine den adaptiven Fernlicht-Assistent und den aus der S-Klasse bekannten Bremsassistent Plus, der das Fahrzeug bei Bedarf bis zum völligen Stand abbremst.
Für den cW-Rekordwert haben die Mercedes-Techniker tief in die Trickkiste gegriffen: Durch den Einsatz einer automatisch geregelten Jalousie hinter dem Kühler und anderer Detaillösungen ...
... ist das Coupé extrem windschlüpfrig und in Verbindung mit der BlueEfficiency-Technik auch noch ausgesprochen sparsam. 17 Prozent weniger Verbrauch im Schnitt bei durchgängig mehr Leistung als der Vorgänger, verspricht Mercedes-Benz.
Die Vier- und Sechszylinder laufen allesamt als Blue-Efficiency-Modelle vom Stapel, darüber rangiert der E 500 (388 PS) und ab Herbst 2009 das AMG-Modell. Der zunächst kleinste Diesel 250 CDI BlueEfficiency kommt auf 204 PS und 500 Newtonmetern Drehmoment. Durchschnittsverbrauch: 5,3 Liter.
Über dem 250 CDI rangiert der E 350 CDI mit V6-Dieselmotor. Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung verleihen ihm 231 PS. Konsum laut Mercedes: 6,8 Liter im Durchschnitt.
Unter der Motorhaube des E 250 CGI arbeitet ein Vierzylinder-Direkteinspritzer mit 204 PS und serienmäßigem Fünfgang-Automatikgetriebe, der sich durchschnittlich 7,2 Liter Super einverleibt.
Im E 350 CGI toben dann schon 292 Pferde, deren Durst Mercedes auf 8,5 Liter beziffert. Euro 5 erfüllen alle Motoren. Zu Marktstart nach der Premiere am Lac Léman im Mai 2009 sind nur ...
... die Sechszylinder verfügbar, die kleinen Motoren folgen etwas später.
Blick in die Kommandozentrale: So sieht der Arbeitsplatz im Coupé der E-Klasse aus. Kantig und wertig.
Platz für vier: Die Fondpassagiere reisen auf Einzelgestühl. Soll ja keiner sagen, im Coupé säße er bloß in der zweiten Reihe.
Aluminium, Leder, sichtbare Nähte – das Coupé der E-Klasse verströmt Luxus. Nichts anderes erwarten die Kunden dieses Segments.
Bitte Platz nehmen: Die Sitze wurden extra fürs E-Klasse Coupé neu gestaltet. Sitzhöhe und Lehnenneigung sind selbstverständlich elektrisch verstellbar. Eine Lordosenstütze bietet optimale Rückenunterstützung auf langen Fahrten.
Farbwechsel gefällig? Anfangs stehen fünf Motoren, drei Fahrwerksvarianten, zahlreiche Farben sowie sechs Rad-Reifen-Kombinationen zur Wahl.
Elegance und Avantgarde lauten die bekannten Ausstattungspakete. Alternativ gibt es das Sport-Paket AMG, unter anderem mit Breitreifen im Format 235/40 R 18 vorn und 255/35 R 18 hinten.
Achten Sie bitte auf die Motorhaube. Die kann nämlich einen Trick. Und schützt damit Fußgänger. Bei einem Unfall hebt ein Federsystem die Haube im hinteren Bereich millisekundenschnell um 50 Millimeter an und vergrößert ...
... auf diese Weise den Deformationsraum. Besonderheit dabei: Das System hat eine reversible Mechanik. Heißt: Die aktive Motorhaube kann von Hand zurückgestellt werden; ein Werkstattbesuch sei nicht nötig, sagt Mercedes. Das sollten also selbst die beiden vergnügten Modells hier hinkriegen.
Kommen wir noch mal zu den Motoren: Den bisherigen V6-Benziner ersetzt Mercedes im neuen E 350 CGI BlueEFFICIENCY Coupé durch einen Sechszylinder mit strahlgeführter Benzin-Direkteinspritzung. Der leistet 292 PS – das sind 20 PS mehr, gleichwohl ...
... soll er rund 14 Prozent weniger verbrauchen als der bisherige V6. 8,5 Liter auf 100 km, ein CO2-Wert von 199 g/km.
Beim 250 CGI betragen die CO2-Emissionen 167 Gramm je Kilometer. Das sind rund 13 Prozent weniger als beim bisherigen Vierzylindermotor (184 PS).
Sound vom Feinsten: Das Autoradio Audio 20 CD mit acht Lautsprechern, CD-Spieler und Bluetooth-Schnittstelle fürs Handy ist serienmäßig an Bord. Das Multimediasystem COMAND APS (Option) punktet mit Festplatten-Navigation, DVD-Wechsler, Musik-Register für rund 1000 Titel und Sprachbedienung.
Für jeden was dabei: Zwei-Zonen-Klimaautomatik THERMATIC gehört zur Serienausstattung des E-Klasse Coupés. Die Leistungsfähigkeit im Heiz- und Kühlbetrieb wurde gegenüber dem Vorgängermodell um fünf Prozent gesteigert.
Ein Nickerchen machen in den Sportsitzen? Aber nicht bei der Fahrt. Das Sicherheitssystem "Attention Assist" gehört zur Serienausstattung des neuen E-Klasse Coupés. Es wertet während der Fahrt permanent über 70 verschiedene Parameter aus, um die Müdigkeit des Autofahrers zu erkennen und ihn rechtzeitig vor dem gefährlichen Sekundenschlaf zu warnen.
Dicke Backen: Technisch profitiert das Coupé von der E-Klasse-Limousine, die seit wenigen Wochen zu haben ist. Optisch hegt das Coupé durchaus eigene Wege. Das fängt ...
... mit der Kühlermaske an: Anders als die Limousine trägt das Coupé dort den Stern – groß und selbstbewusst.
455 Liter Stauvolumen bietet der Kofferraum. Das sind 90 Liter weniger als in der Limousine, aber vergleichbar viel ...
... wie bei der Konkurrenz: Der Audi A5 verdaut 455 Liter, das BMW 3er Coupé 440 Liter.
Haben wollen? Das E-Klasse Coupé kann ab dem 19. Februar 2009 bestellt werden. Die Preise beginnen bei 44.685 Euro.
Gewachsen: 4,70 Meter misst das neue E-Klasse Coupé in der Länge. Damit ist der Zweitürer gut fünf Zentimeter länger als sein Vorgänger CLK. Der Radstand beträgt jetzt 2,76 Meter (statt 2,72 m).
Kein Premiumauto kommt heute mehr ohne LED-Tagfahrleuchten aus. Dazu gibt es Bi-Xenon-Scheinwerfer.
Schlaue Technik: Eine Kamera an der Innenseite der Frontscheibe erkennt entgegenkommenden oder vorausfahrenden Verkehr. Der adaptive Fernlicht-Assistent blendet dann automatisch ab.
Die Basismodelle E 250 CDI und E 250 CGI kosten gleich viel (44.684,50 Euro). Topmodell der Baurihe wird vorerst der E 500 für 66.045 Euro.
So fing alles an: Ende Januar tauchten die ersten Coupé-Bilder im Internet auf. Das neue Coupé setzt sich in Szene – wuchtiger, dynamischer, edler als sein Vorgänger CLK. Aber eigentlich noch streng geheim.
Heck mit Mut: Die weit ausgestellten hinteren Radhäuser werden alle E-Klasse-Versionen prägen.
Die Inneneinrichtung des neuen Coupés kennen wir im Prinzip schon von der E-Klasse Limousine. Die Mittelkonsole fällt einen Tick kräftiger aus als in der Limousine.
Platz für vier: Auch Passagiere im Fond nehmen auf kommoden Einzelsitzen Platz. Wer zu fünft reisen will, muss zur Limousine greifen.
Prunk & Pracht, enttarnt von AUTO BILD: Das E-Klasse Coupé punktet mit seinem wuchtigen, pfeilförmig zugespitzten Bug und dem für die Limousine nicht erhältlichen Lamellengrill.
Die fast reine Lehre: Das flache Dach sorgt für Dynamik. Die voll versenkbaren Seitenfenster stört kein Mittelpfosten – wohl aber ein fest verbautes drittes Fenster hinten.
Es ist noch gar nicht so lange her, da spulte des E-Coupé als Erlkönig Testkilometer um Testkilometer ab. Damals noch penibel abgeklebt: das neue kantige Vier-Augen-Gesicht der E-Klasse.
Kein Klebeband der Welt konnte allerdings verbergen, dass der CLK-Nachfolger ordentlich an Statur gewinnen würde. Der Radstand ist nur ein ...
... paar Zentimeter kürzer als bei der E-Klasse.
Auch die großen Heckleuchten, die weit in die Flanke des Coupés reichen, unterlagen ...
... lange der Geheimhaltung. Jede Menge Klebeband und Polstermaterial sorgte zudem dafür, dass die satt ausgestellten hinteren Radhäuser nicht sofort ins Auge sprangen.
Auch das Cockpit wollte nicht so richtig zur C-Klasse-Technik passen, mit der der CLK-Nachfolger auch hätte antreten können.
Kaum war offiziell klar, dass der nächste CLK in die E-Familie befördert wird, wurde auch die Tarnung der Erlkönige sparsamer.
Praktisch ungetarnt ging das E-Klasse Coupé den Erlkönig-Jägern von ...
... autobild.de ins Netz – Monate vor der offiziellen Präsentation.
Vier-Augen-Gesicht, Knick vor den hinteren Radhäusern, große Heckleuchten – mehr E-Klasse geht für ein Coupé kaum.
Der erste Ableger des Coupés ist natürlich längst in Arbeit. Das Cabrio.
Der Nachfolger des CLK Cabriolets soll im November 2009 starten, also ein halbes Jahr nach dem Coupé. Für die Passagiere stehen reichlich Raum ...
... sowie vier Einzelsitze zur Verfügung. Die Seitenscheiben sind selbstverständlich alle voll versenkbar. Das Cockpit unterscheidet sich von der Limousine durch eine stärker betonte Mittelkonsole.
Nein, das ist keine Tarnung da hinten: An die dicken Backen über den Hinterrädern werden sich Freunde der bislang sehr unaufdringlich daherkommenden E-Klasse ...
... wohl oder übel gewöhnen müssen. Fast ein bisschen halbstark, möchte man meinen. Gute Entscheidung hingegen: das klassische Stoffverdeck.
Machen wir die E-Familie komplett: Hier rollt das T-Modell, das offiziell erst ...
... zur IAA in Frankfurt aus dem Stall darf. Entsprechend gut ist das Heck der E-Klasse mit Transportauftrag noch verklebt.
Das kantige Heck lässt darauf schließen, dass im Ladeabteil des neuen T-Modells einiges an Gepäck mit auf die Reise darf.
In Sachen Geheimhaltung haben die Schwaben noch Nachholbedarf. Schon die E-Klasse-Limousine tauchte lange vor dem offiziellen Termin in einem Internet-Blog auf.
Seit der Detroit Auto Show im Januar 2009 gibt es offizielles Bildmaterial des W212. Öffentlich prsentiert auf einer Automesse wurde ...
... die E-Klasse aber noch nicht. Die Vorab-Prmeiere in Detroit fand hinter verschlossenen Türen statt.
Erster Termin für eine Besichtigung: der Genfer Automobilsalon im März 2009 – parallel zur Markteinführung und zur Messe-Premiere des Coupés.
Blick zurück: die Ahnengalerie des neuen E Coupé. Das W 114 Coupé war die zweitürige Version des legendären "Strich-Acht". Premiere 1969 als 250 C/CE, gebaut bis 1976.
Mercedes W 123 Coupé: Marktrenner mit Tresorimage, auch als Vierzylinder gebaut. Von 1977 bis 1985 auf dem Markt, heute ein gesuchter Klassiker.
W 124 Coupé, der Dauerbrenner unter den Zweitürern aus dem Hause Mercedes. Gebaut von 1987 bis 1996. Ab 1993 E-Klasse genannt.
Da steckte die C-Klasse drunter. Der C 208 wurde in erster Serie von 1997 bis 2002 gebaut, dann ...
... folgte die Neuauflage C 209, beide besser bekannt als CLK. Ablösung im Mai 2009.
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