Vier Schiebetüren? Eine feine Sache. Wenn auch noch Zukunftsmusik. Selbst in China. Brilliance EV heißt die schicke Elektromini-Studie, die ...
... auf der Auto Shanghai 2009 für die Zukunftsfähigkeit der chinesischen Autobauer wirbt.
Die Einrichtung mit Steuerhörnern und zahllosen Displays könnte auch aus einem Spaceshuttle stammen.
Noch nicht von dieser Welt ist die Technik unterm modern gezeichneten Blech: Lithium-Ionen-Akkus versorgen zwei Elektromotoren mit Saft. 30 PS leistet das kleinste Aggregat, das den Brilliance rund 150 Kilometer weit bringen kann – allerdings maximal mit 40 km/h.
Kommt der zweite Elektromotor dazu, sind laut Brilliance 130 km/h drin. Was in diesem Fall mit der Reichweite passiert, mag man bei Brilliance nicht offenbaren.
Nicht ganz so modern, dafür aber in China fast schon bei den Händlern: der Brilliance FRV Cross. Mit reichlich Geländewagen-Schminke tritt der kompakte Stelzenläufer ...
... gegen den MG Streetwise an, der in China bislang ein Cross-Unikat ist. Beide eint der fehlende Allradantrieb. Fast schon in Deutschland angekommen ist der zivile Bruder des FRV Cross, der bei uns als BS2 verkauft werden soll.
Auch bei uns soll künftig dieser Brilliance zu haben sein. Der flammneue FSV ist die Stufenheck-Version des FRV und erlebte in Shanghai seine Weltpremiere.
Build Your Dreams (BYD) heißt die Marke, die hinter dem stattlichen Van M6 steckt. Ein flotter Familienlaster, der allerdings bei Toyota nicht ganz ...
... so viele Fans haben wird: er sieht dem Previa mehr als ähnlich. Schonkost bei den Motoren: Zwei Benziner aus der Mitsubishi-Urzeit müssen reichen.
Shanghai, wir haben ein Problem: Diese moderne Stufenheck-Studie mi dem schlichten Namen CD101 steht auf dem Stand von Changan. Hübsch anzusehen. Aber leider eine echt harte Nuss. Denn ...
... Informationen zum Zukunftsauto haben die Chinesen offensichtlich nicht vorbereitet. Kann man ja in der Messe-Hektik mal vergessen.
Ein bisschen besser sieht es da beim Changan e301 Concept aus. Der kompakte Crossover gefällt mit ...
... coole Flügeltüren, einem überaus zerrupften Design ...
... und einer betont futuristischen Einrichtung.
Das "E" steht bei Changan übrigens für "Elektro-Antrieb". Mehr Infos? Fehlanzeige. Alles andere hätte uns auch überrascht.
Chery ist in China und darüber hinaus bislang für mehr oder weniger lustige Plagiate bekannt. Jetzt schalten die Chinesen einen Gang höher und starten ihre eigene Premium-Marke. Riich heißt der Nobel-Ableger, der ...
... mit viel Chrom, angeblichen Holz-Applikationen, Leder und Unterhaltungselektronik ein bisschen Extravaganz auf die Straße zaubern soll.
Der hier heißt übrigens Chery Riich G6, wird mit einem Zweiliter-Diesel und einem V6-Benziner zu haben sein und soll der Langversion des Audi A6 Konkurrenz machen.
Der kleinste Luxus-Chery ist der M1, der ursprünglich als Chery QQ zur Welt kam. Der QQ galt mit einem Preis von rund 5000 Euro lange als günstigstes Auto der Welt und brachte Chery zum Start eine Menge Ärger ein. Das Design stammte nämlich vom Chevrolet Matiz.
Nochmal ein Riich M1, diesmal aber mit Stecker im Tank. Der Elektro-Knubbel ist noch eine Studie und geizt, wie die meisten chinesischen Elektro-Studien, mit technischen Informationen.
Deutlich wird aber, dass auch die chinesischen Autobauer das Umwelt-Thema auf dem Zettel haben.
Ohhh, wie süß! Dieser mattblau schimmernde motorisierte Einkaufstasche steht auf dem Stand von Dongfeng und wird als iCar angepriesen.
Das fehlende Bindeglied zwischen Auto und MP3-Player haben auch die Dongfeng-Ingenieure ganz sicher nicht erfunden – nett ...
... anzusehen ist das Stadtwägelchen aber allemal. Besonders stolz ist man bei Dongfeng auch auf den Elektroantrieb, der das iCar ...
... anschieben soll. Technische Details, Sie ahnen es, sind entsprechend rar.
Volkswagen-Partner FAW zeigt in Shanghai diesen dicken Allradler, der bald dem Audi Q7 in die Parade fahren soll. Wie bald? 2009. Sagt FAW.
Eine solide Zweifarb-Lackierung kommt auch in China gut an. Hier hat FAW hat den kompakten Fünftürer ...
... Weizi KK farblich aufgepeppt. Schicke Heckleuchten, übrigens. Kenne wir auch von diversen Volvos.
Hinter dem Kürzel GAC steckt die Guangzhou Automobile Industry Group, die nun schon auf diversen asiatischen Messen ihr "Viertüriges Coupé" (der heißt wirklich so) anpreist.
So ganz kommt GAC mit dem flotten Reisewagen aber nicht in die Gänge. Schade drum, eigentlich.
Großer Kühler, massiger Körper, Flügeltier auf dem Kühler – kann nur ein Rolls-Royce sein. Sollte man meinen. Ist es aber nicht.
Dieses etwas unvorteilhaft proportionierte Luxus-Dickschiff kommt von Geely und heißt schlicht GE.
Design-Vorbild ist natürlich der souveräne Rolls-Royce Phantom – auch wenn die Chinesen in Sachen Inneneinrichtung deutlich bodenständigere Wege gehen.
Auf dem Kühler trotz wenigstens ein geflügeltes Etwas dem Fahrtwind. Ähnlichkeiten mit der legendären Emily sind zum Glück nicht zu erkennen.
Smart in China? Soll ruhig kommen. Geely ist vorbereitet. IG heißt dieser knuffige Cityflitzer, mit dem die Chinesen der ...
... bevorstehenden Fortwo-Invasion trotzen wollen. Drei Sitze im Innenraum und Flügetüren – wer will da noch einen Smart kaufen? Die Kunden vielleicht, die zeitnah ein neues Auto brauchen, vielleicht. Denn einen ...
... Produktionsstart für den IG bleibt Geely schuldig. Und auch die Art des Antriebs ist noch etwas nebulös. Vierzylinder-Benziner, sagen einige Quellen. Elektromotor, sagen die Anderen. Abwarten.
Oder Taxi fahren. Gibt es auch von Geely. Im Original-Look der englischen Kult-Taxis. Dreist kopiert. Stört aber kaum jemanden. So richtig taufrisch ist das englische Design ja nicht mehr.
Flott. Das Auto. Und natürlich die Dame. Ersteres kommt von Great Wall und hört auf den wenig emotionalen Namen CHC011. Ein viertüriges Coupé, das sich mit Design-Elementen schmückt, die auch die europäische Konkurrenz auszeichnet: Mercedes CLS und Passat CC. Den Antrieb übernimmt ein V6-Benziner. Für die Schaltarbeit zeichnet eine Sechsgang-Automatik verantworltich.
Kulla heißt dieses schnuckelige Elektrowägelchen, das ebenfalls bei Great Wall auf dem Stand steht. Wobei Wägelchen nicht ganz korrekt ist: Great Wall verspricht Platz für vier Personen und eine Reichweite von gut 150 Kilometer.
Viel Chrom, übereinander gestapelte Scheinwerfer und ein großes Kühlermaul – Great Wall gibt sich mit dem kompakten SUV Hover H7 alle Mühe, optisch eigene Wege zu gehen. Mit Erfolg. In Europa gibt es nichts Vergleichbares. Zum Glück.
Der kleinste Great-Wall-Krabbler im Offroad-Kleid heißt Hover M1. Sieht ein bisschen aus wie ein Fiat Panda 4x4 – ist aber ein Stück größer ...
... und längst nicht so geländegängig.
Der große Bruder des Great Wall M1 heißt schlicht M3. Keine gute Wahl für die extrem an einem Export ihrer Fahrzeuge interessierte Marke. Mit einem M3 verbindet man in weltweit eine ganz andere Art von Auto.
Kulleraugen, weißes Dach und Schmunzel-Kühler – eine Kombination, der in Europa zahllose Mini-Fans erlegen sind. Das weiß man auch bei Lifan und schickt ...
... den neuen Kleinwagen 320 mit den gleichen Attributen ins Rennen. Kann man machen. Die 1:1-Kopie von Rückleuchten, Heckschürze und Spoiler ist dann aber doch etwas dreist.
Da helfen dann auch die nett lächelnden Damen nicht mehr. Oder doch? Gut 5500 Euro soll der Mini-Klon in China kosten. Da würde auch der eine oder andere Retro-Fan in Europa schwach werden. Garantiert.
Na bitte, es geht doch. MG ist zwar längst kein englischer Autobauer mehr, baut aber dennoch richtig flotte Autos. Den MG6 zum Beispiel, der so schnell wie möglich ...
... auf chinesische Straßen kommen soll. Und ab 2010 auch auf englische. Technischer Genspender ist der Roewe (früher Rover) 550, den Rover/Roewo- und MG-Eigentümer Shanghai Auto (SAIC) vom Rover 75 abgeleitet hat.
Bei Roewe selbst heißt der MG6 aktuell noch N1 und ist ein knackig-kompaktes Fließheck mit absolut konkurrenzfähigem Design. Außen und ...
... Innen. Wie es allerdings unter der Haube aussieht, muss man abwarten. Die Plattform des Rover 75, auf der der N1 steht, hat ...
... immerhin schon über elf Jahre auf dem Buckel.
Hat was, der knallgelbe A011 von JAC. Ein bisschen Toyota Yaris, etwas Chevrolet Matiz und ein Hauch Eigenständigkeit – fertig ist der flotte Mini-Chinese für ...
... den Wocheneinkauf. Mit dem könnte man sich auch vor europäischen Supermärkten sehen lassen.
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