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Michael Schumacher: Alle seine Teamkollegen

Michael Schumacher
Andrea de Cesaris: Er war Schumis erster Teamkollege, 1991 bei Jordan. Im Quali-Duell unterlag er 0:1, im Rennen schieden beide aus. Dabei lag De Cesaris auf einem starken zweiten Platz. Der als draufgängerische Crashpilot verrufene Italiener starb 2014 im Alter von nur 55 Jahren – durch einen Motorradunfall in Rom.
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Nelson Piquet
Nelson Piquet: Es ist einer von zwei Weltmeistern, gegen die Michael Schumacher im eigenen Team gefahren ist. Aber Piquet war der einzige, der zu dem Zeitpunkt schon Champion war (drei Mal). Schumi schickte Piquet in Formel-1-Rente, gewann das Qualiduell 1991 im Benetton-Ford mit 4:1, nach Punkten unterlag er mit 4:4,5. Piquet betreibt heute verschiedene Geschäfte, so handelt er mit speziellen GPS- und Navigationssystemen. Außerdem betreut er seinen Sohn Pedro Piquet, der gegen Mick Schumacher in der Formel 3 unterwegs ist.
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Martin Brundle
Martin Brundle: Er fuhr 1992 an der Seite Schumachers für Benetton. Nach Punkten unterlag er mit 38:53, im Qualifying sogar mit 1:15. Heute arbeitet der Brite noch immer für das Fernsehen innerhalb der Formel 1, darf daher immer wieder sogar aktuelle Autos testen. Laut eigenen Angaben hat er schon über 50 Formel-1-Autos bewegt.
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Riccardo Patrese
Riccardo Patrese: Wieder einer, den Schumacher in Rente schickte: 16:0 in der Quali, 52:20 nach Punkten. Der Italiener war lange Zeit mit 256 GP der Fahrer mit den meisten Formel 1 Rennen. Erst Rubens Barrichello überbot ihn 2008 (Kanada-GP). Woraufhin Patrese sein Comeback ankündigte, das aber – nicht ganz ernst gemeint – über einen Formel-1-Test mit Honda nicht hinauskam. Heute betreut er seinen Sohn Lorenzo Patrese, der sich im Kart sehr achtbar schlägt und ebenfalls Rennfahrer werden will.
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Jos Verstappen
Jos Verstappen: Dass Verstappen 1994 an der Seite Schumachers für Benetton fuhr, war für den Niederländer quasi ein Karriereknick. Zwar fuhr er auch nach den acht Rennen noch 99 weitere Grand Prix, aber nur noch für Hinterbänklerteams. Gegen Schumacher verlor er klar: 8:50 nach Punkten, 0:8 im Qualifying. Heute ist er für Red Bull als Talentscout im Kartsport unterwegs. Seinen Sohn Max Verstappen formte er zu einem der größten Formel-1-Talente der letzten Jahre.
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JJ Lehto
JJ Lehto: Lehto war nach einem Shootout gegen Michele Alboreto eigentlich für 1994 als Stallkollege von Schumacher vorgesehen. Aber der Finne verletzte sich böse bei einem Testunfall im Winter. Nachdem er die Verletzungen auskuriert hat, kam Lehto wieder – verlor aber auch 0:4 gegen Schumacher im Quali und 1:36 nach Punkten. 2010 machte Lehto Schlagzeilen, weil bei einem gemeinsamen Bootsunfall ein Freund von ihm verstarb.
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Johnny Herbert
Johnny Herbert: 1994 für ein Rennen und 1995 für die ganze Saison war Herbert Teamkollege von Schumacher. Der Brite war der erste, der an seiner Seite auch selbst Rennen gewinnen konnte. Trotzdem fiel die Bilanz klar zu seinen Ungunsten aus: 2:16 im Quali, 45:108 nach Punkten. Heute arbeitet er für das englische Fernsehen innerhalb der Formel 1.
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Eddie Irvine
Eddie Irvine: Der Paradiesvogel aus Irland war 1996 bis 1999 der erste Fahrer, der es länger als eine ganze Saison neben Schumacher aushielt. Die Bilanz: 12:41 im Quali, 128:267 nach Punkten. Nach seiner GP-Karriere wurde Irvine Geschäftsmann, scheiterte 2005 mit der Übernahme des Minardi-Teams am Aufbau eines eigenen Formel-1-Rennstalls.
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Rubens Barrichello
Rubens Barrichello: Keine Fahrerkonstellation fuhr so viele Rennen zusammen: 104 Grand Prix bestritten Barrichello und Schumacher von 2000 bis 2005 für Ferrari. Barrichello war dabei immer in der Rolle des Wasserträgers, was sich in der Bilanz wie folgt auswirkt: 27:76 im Quali, 412:678 nach Punkten. Nach 322 Formel-1-Rennen – keiner bestritt mehr! – hörte auch Barrichello auf. Heute fährt er mehr Rennen denn je, in der brasilianischen Stockcar-Meisterschaft und im Kart. Sein Sohn Eduardo Barrichello steht vor dem Sprung in den Formel-Sport.
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Felipe Massa
Felipe Massa: 2006 waren Massa und Schumacher gemeinsam bei Ferrari aktiv. 5:12 verlor Massa in der Quali, 80:121 nach Punkten. Für ihn war Schumacher der Lehrmeister. Ende 2017 tritt er zurück, will dann in die Formel E einsteigen.
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Nico Rosberg: Der erste und einzige Fahrer, der Schumacher (nach dessem Comeback nach dreijähriger Pause) teamintern schlagen konnte: 40:16 im Qualifying, 323:205 nach Punkten. Rosberg war drei Jahre Kollege von Schumi bei seinem Comeback von 2010 bis 2012. Beide leisteten wertvolle Aufbauarbeit für Mercedes, 2016 wurde Rosberg mit den Silberpfeilen selbst Weltmeister. Heute kümmert er sich um die Familie, betreibt verschiedene Geschäfte, managt Robert Kubica und wird immer wieder mit der Formel E in Verbindung gebracht.
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