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Michael Schumacher: Seine WM-Gegner heute

Damon Hill
Damon Hill: Der Brite wurde 1996 im Williams-Renault Formel-1-Weltmeister – nachdem er zwei Jahre lang von Schumi und dem Benetton-Team besiegt wurde. Hill hing 1999 zwar den Helm an den Nagel, aber er blieb dem Rennsport verbunden. Seinen Sohn Josh Hill unterstützte er beim Aufstieg in die Formel-3-Europameisterschaft, aber 2013 verlor er die Lust am Rennfahren. Damon Hill war auch Vorsitzender des britischen Rennfahrerclubs BRDC, dem unter anderem die Formel-1-Strecke in Silverstone gehört. Außerdem ist er immer wieder bei historischen Events zu sehen, arbeitet als Formel-1-Experte für Sky England und betreibt einen eigenen Autohandel.
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Damon Hill
Damon Hill heute
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Jacques Villeneuve
Jacques Villeneuve: Das WM-Duell mit Schumi 1997 gipfelte im Rammstoß von Schumacher in Jerez. Spätestens seitdem waren beide nicht gut aufeinander zu sprechen.  Villeneuves Formel-1-Aus Mitte 2006 war unfreiwillig, mehrmals versuchte er ein Comeback, 2011 sogar mit einem eigenen Rennstall – aber vergebens. Der 46-Jährige probierte andere Serien wie NASCAR, Formel E oder Supercars, kehrte auch zum Indy 500 für einen Versuch zurück. Er entwarf eine eigene F1-Strecke in Kanada, führt Restaurants, macht Musik, arbeitet als F1-Experte für das italienische Fernsehen, hat in Quebec eine eigene Fahrschule und würde gerne als Teammanager zurück in die Königsklasse.
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Jacques Villeneuve
Villeneuve heute
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Mika Häkkinen
Mika Häkkinen: Die WM-Titel der Jahre 1998 und 1999 gingen an Häkkinen, 2000 aber an Schumacher. Beide erlebten drei intensive Jahre als Gegner, aber auch als Freunde, die sich respektierten. 2001 war Häkkinen rennmüde, ein Comeback 2005 scheiterte, dafür fuhr er drei Jahre lang in der DTM und gewann drei Rennen. Heute hat er einige Werbedeals etwa mit dem Whiskey-Hersteller Johnnie Walker und dem  Paketdienst Hermes. Er führt auch eine eigene Fahrermanagement-Firma, die unter anderem Valtteri Bottas als Klienten betreute.
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Mika Häkkinen
Häkkinen heute
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David Coulthard
David Coulthard: Er stand lange im Schatten von Mika Häkkinen, aber in Häkkinens Abschiedssaison 2001 war Coulthard der WM-Gegner von Schumacher. Schumis Ferrari war dem McLaren-Mercedes von Coulthard aber überlegen, so hatte der Schotte nicht wirklich eine WM-Chance. Nach seinem Formel-1-Ende fuhr er von 2010 bis 2012 noch in der DTM für Mercedes, seither ist er als Berater für Red Bull, als Fernseh-Experte und Podiums-Moderator in der Formel 1 tätig, hat eine eigene Produktionsfirma, ist Fahrercoach auf der Insel und besitzt in England eine Reihe Hotels.
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David Coulthard
Coulthard heute
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Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen: In einem wahren Finalkrimi setzte sich Michael Schumacher 2003 gegen Kimi Räikkönen um nur einen WM-Punkt durch. Räikkönen wurde erst Weltmeister (2007), als Schumi vorerst in Rente ging. Heute ist der Finne wieder in der Formel 1, fährt für Ferrari aber eher als Nummer-2-Fahrer neben Sebastian Vettel denn als WM-Kandidat. Trotzdem: Der 37-Jährige dürfte auch 2018 noch an Bord bleiben.
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Juan Pablo Montoya
Juan Pablo Montoya: Der 41-Jährige war 2003 im WM-Kampf dabei, musste aber schon im vorletzten Rennen in Indianapolis mit Rang sechs die Segel streichen. Der Kolumbianer hatte 2006 die Nase von der politischen Formel 1 und ging zurück nach Amerika. Nach Jahren in der NASCAR und IndyCar steigt er 2018 in die amerikanische Sportwagenmeisterschaft IMSA ein.
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Montoya heute
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Fernando Alonso: Er gewann 2006 in Schumis vorerst letztem Jahr seinen zweiten Titel in einem WM-Duell gegen den Rekordchampion. Seitdem ist aber auch Alonso ohne WM-Titel geblieben, fährt aktuell für McLaren-Honda in die Formel 1, probierte sich 2017 aber auch beim Indy 500. Auch mit 36 Jahren ist Alonso noch einer der schnellsten Fahrer im Feld.
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