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Michael Schumacher: Stationen seiner Karriere

Michael Schumacher
Nach dem schweren Skiunfall und dem beinahe ein halbes Jahr andauernden künstlichen Koma befindet sich Michael Schumacher seit September 2014 in der Rehabilitation in seiner Villa im schweizerischen Gland. Rückblick auf seinen tragischen Unfall und die Stationen der beispiellosen Karriere des Kerpeners.
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Ende Dezember 2013 verunglückte Schumacher bei einem Skiausflug schwer. Anschließend wurde der Formel-1-Rekordweltmeister im Universitätskrankenhaus von Grenoble behandelt, wo er sich mehreren Hirn-Operationen unterziehen musste. Danach verbrachte Schumi lange Zeit auf der Intensivstation. Der 45-Jährige hatte sich beim Sturz auf einer Skipiste in den französischen Alpen schwer am Kopf verletzt.
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Genesungswünsche aus aller Welt: Nach dem Unfall Schumachers wünschten Fans ihrem Idol im belgischen Spa-Francorchamps auf ihre eigene Weise gute Besserung. Sie liefen über Schumachers Lieblings-Rennstrecke, viele schwenkten Ferrari-Fahnen, einige trugen Schumi-Pappkameraden.
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Michael Schumacher
Das Unglück traf Schumacher am 29. Dezember 2013, als er in Méribel wenige Meter abseits der markierten Piste fuhr. Er kam zu Fall, stürzte zu Boden und schlug mit dem Helm auf einen Felsen ...
Michael Schumacher: Chronik 1991 bis 2012
... dabei wurden beide Teile seines Gehirns in Mitleidenschaft gezogen. Schumi musste zwei Mal operiert werden und wurde ins künstliche Koma versetzt.
Michael Schumacher: Chronik 1991 bis 2012
Am 8. Januar 2014 veröffentlichte die Staatsanwaltschaft in Albertville Details zu Schumis Sturz. Das Ergebnis: Der ehemalige Rennfahrer war weder zu schnell unterwegs gewesen noch habe es Probleme mit seinen Skiern gegeben.
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Michael Schumacher: Chronik 1991 bis 2012
Rückblick: Mit der Formel-1-Saison 2012 endete auch Schumachers Karriere in der Königsklasse. In Sebastian Vettel fand er einen würdigen Nachfolger: "Ich bin sehr stolz auf ihn, das freut mich für ihn wahnsinnig. Es ist ein schöner Moment, ihm das Feld zu überlassen", sagte Schumacher 2013. Auf den folgenden Bildern können Sie Schumis große F1-Momente noch einmal Revue passieren lassen ...
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Chronik: Michael Schumacher 1991 - 2012
1991: Michael Schumacher (hier mit seinem Teamchef Eddie Jordan) steigt mit 22 Jahren in die Formel 1 ein. Sein erster Arbeitgeber ist das kleine Jordan-Team.
Chronik: Michael Schumacher 1991 - 2012
1991: 25. August, Spa-Francorchamps (Belgien), erstes Formel 1-Rennen. Schumacher holt im hoffnungslos unterlegenen Jordan einen sensationellen siebten Startplatz heraus, fällt aber im Rennen schon nach 500 Metern mit Kupplungsschaden aus. Bereits nach seinem ersten Einsatz wirbt ihn das Benetton-Team ab.
Chronik: Michael Schumacher 1991 - 2012
1992: erster Sieg in Spa-Francorchamps. In seiner ersten kompletten F1-Saison wird Schumacher gleich WM-Dritter im Benetton.
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1993: ein Saisonsieg, am Ende WM-Vierter.
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1994: Schumacher gewinnt im Benetton zum ersten Mal den WM-Titel. Überschattet wird die Saison vom Tod Ayrton Sennas (1. Mai) – Schumacher gewinnt am gleichen Tag das Rennen in Imola. In der Stunde des WM-Triumphs erinnert Schumacher an Senna. Es wäre sein Jahr geworden, sagt der neue Weltmeister.
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1995: Schumacher (hier mit dem damaligen Benetton-Boss Flavio Briatore) verteidigt seinen Titel. Das Duell zwischen dem kompromisslosen Kerpener und dem erneut geschlagenen Damon Hill fesselt die Formel 1-Fans.
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1996: Wechsel zu Ferrari. Bei der chaotischen Truppe aus Maranello ist anfangs vor allem Aufbauarbeit gefragt. Schumacher holt drei Saisonsiege, hat aber keine Chance auf den Titel.
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1997: der Skandal von Jerez. Schumacher fährt im letzten Rennen seinem Titelrivalen Jacques Villeneuve ins Auto. Der Kanadier kann aber im Gegensatz zu Schumacher weiterfahren. Der Kerpener wird wegen Unsportlichkeit aus der WM-Wertung gestrichen und verliert alle Punkte.
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1998: mal wieder Spa. Im Regen fährt Schumacher ins Heck des zur Überrundung anstehenden David Coulthard, Teamkollege des WM-Führenden und späteren Weltmeisters Mika Häkkinen, und scheidet aus. Schumacher ist stinksauer – in der Boxengasse kommt es fast zu Handgreiflichkeiten.
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1999: Schumachers schwerster Formel 1-Unfall. In Silverstone rast er wegen eines Bremsdefekts in einen Reifenstapel: Schien- und Wadenbeinbruch, Pause für sechs Rennen. Die WM ist damit futsch.
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2000: Beginn der sagenhaften Titelserie mit Ferrari. Es ist der erste Triumph für die Italiener seit 1979 und Schumachers dritter WM-Titel.
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2001: Die Titelverteidigung ist vier Rennen vor dem Saisonende perfekt. Zugleich stellt Schumacher den Rekord von Alain Prost ein, der 51 Grand Prix gewann.
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2002: Titel Nummer drei mit Ferrari. Mit seinem persönlichen fünften WM-Triumph zieht Schumacher mit Juan Manuel Fangio gleich.
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2003: Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den McLaren-Mercedes-Piloten Kimi Räikkönen gewinnt Schumacher seine sechste WM.
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2004: Titel Nummer sieben. Den Triumph feiert Schumacher ausgerechnet dort, wo alles anfing ... in seinem geliebten Spa.
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2005: Schumacher muss sich Fernando Alonso im Renault geschlagen geben. Dazu noch Bruderzwist in Monaco: Schumacher versucht seinen Bruder noch auf der Ziellinie zu überholen, um Sechster zu werden. Schumi II tobt: "Manchmal schaltet er sein Gehirn nicht ein."
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2006: Kein Titel, am Ende bleibt nur die Vizemeisterschaft hinter Alonso. Aber mit der 66. Pole Position überbietet er Sennas Rekord. Und wieder ein Skandal: In Monaco stellt Schumacher seinen Ferrari auf der Strecke in den Weg. Ein paar Monate später folgt die Rücktrittsankündigung.
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2007: Schumacher arbeitet nach seinem Rücktritt als Ferrari-Berater.
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2008: weiterhin ist der Deutsche als Berater der Scuderia im Einsatz.
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2009: Schumacher will für den verunglückten Felipe Massa bei Ferrari einspringen. Die Folgen eines Motorradunfalls im Februar durchkreuzen die Pläne. Dann die Kracher-Ankündigung: Schumacher fährt ab 2010 für das Werksteam Mercedes Grand Prix.
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2010: Die Rückkehr ins Renngeschehen – nicht aber zu alten Erfolgen. Der neue Mercedes-Bolide ist alles andere als ein WM-Auto, fährt meist nur im Mittelfeld. Am Ende der Saison ist Schumi enttäuschender WM-Neunter. Meist geschlagen vom eigenen Teamkollegen Nico Rosberg.
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2011: Das zweite Comeback-Jahr verläuft bis zur Sommerpause erneut frustrierend. Nach wie vor erweist der Mercedes sich als nicht konkurrenzfähig. Doch Schumi hofft weiter auf bessere Tage.
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2012: Der dritte Anlauf im Silberpfeil, viel besser wird es nicht. Bestzeit in der Qualifikation von Monaco, Platz drei in Valencia – zu wenig. Mercedes mustert Schumi zum Saisonende aus und verpflichtet Lewis Hamilton als Nachfolger. Am 4. Oktober erklärt Schumacher (Mitte, mit Mercedes-Sportchef Norbert Haug und Teamchef Ross Brawn, rechts) sein Karriereende nach der laufenden Saison.