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Michael Schumachers Le Mans Auto von 1991

Michael Schumacher
Der Sauber C11 wurde vom heutigen Formel-1-Team Sauber konstruiert
Michael Schumacher
Im Heck schlummerte ein Fünfliter-V8-Biturbo von Mercedes-Benz mit rund 730 PS. Damir waren die Rundenzeiten rund zehn Sekunden langsamer als in der Formel 1 damals. Hauptsächlich aber wegen des deutlich schwereren Fahrzeugs (plus 300 Kilo)
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Der Abtrieb wurde aber auch durch einen riesigen Unterboden erzeugt - auf Kosten von wenig Luftwiderstand. Bei manchen Formel-1-Strecken war der Sauber-Mercedes daher auf Formel-1-Niveau
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Karl Wendlinger, Heinz-Harald Frentzen und Michael Schumacher durften als Mercedes-Junioren damit fahren. In Le Mans saß neben Schumi und Karl aber noch Fritz Kreutzpointner im Fahrzeug
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Nachts wollte Michael Schumacher gar nicht mehr aussteigen, erinnert sich Peter Sauber: "Erst als der Tank leer war, musste er an die Box kommen und er übergab an seine Teamkollegen."
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„Für uns Fahrer war es aber vor allem eine gute Vorbereitung auf die Formel 1“, erklärt Karl Wendlinger. „Du hast wirklich eine Zeit gebraucht, bis du dich an diese Rennwagen und die Geschwindigkeiten gewöhnt hast. Aber wenn du das geschafft hast, konnte dich in der Formel 1 nichts mehr schocken.“


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Gegner von Mercedes waren damals Porsche, Peugeot, Jaguar, Mazda und Lancia
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Wendlinger lobt in erster Linie die Fahrbarkeit des 730 PS starken Fünfliter-V8-Biturbos von Mercedes, der laut Peter Sauber wie ein Schiffsmotor stampfte. „Da hattest du keine durchdrehenden Räder aus den Kurven her­aus, Driften und Rutschen – das gab‘s nicht. Wir waren die Schnellsten, mussten in Le Mans aber das Getriebe wechseln und hatten ein Problem mit der Wasserpumpe.“
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Im Rennen wurden sie übrigens Fünfter, unter anderem wegen einer defekten Benzinpumpe und Getriebe-Problemen 
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Auch Sauber hat noch eine Schumi-Anekdote auf Lager: „Er hat einem Porsche die Motorhaube abgefahren. Ich habe Michael dann zur Rede gestellt, und er behauptete, er wisse von nichts. So war er, der Michael.“