Der Mini in voller Fahrt: Mehr als 800.000 Stück hat BMW von seinem Retro-Zwerg schon verkauft. Da fällt es natürlich ...
... schwer, die zweite Generation komplett umzugestalten. Auf den ersten Blick fallen beim direkten Vergleich ...
... mit dem Vorgänger kaum Veränderungen auf. Auf dem Papier wird ...
... dem Neuen eine sechs Zentimeter längere Karosserie bescheinigt, doch die klassische ...
... Linie mit kurzen Karosserieüberhängen in Kombination mit großen Rädern hat sich nicht nennenswert geändert.
Zur Markteinführung Ende 2006 ist gleich die volle Ladung in Form des 175 PS starken Cooper S im Programm.
Das 2007er "S" trägt am Heck einen mittig ...
... platzierten Doppelauspuff – ebenso wie ...
... der Vorgänger. Der brachte es allerdings "nur" auf 170 PS.
Geblieben sind der typische "Hexagon-Kühlergrill" und die runden, weit außenliegenden ...
... Scheinwerfer. Darunter sind Positionsleuchten und Nebelscheinwerfer angeordnet, während die Blinkleuchten künftig in die Frontlampen integriert sind.
Der Cooper S unterscheidet sich vom Cooper durch seinen kräftiger ausgeprägten Powerdome und den "Schnorchel" in der Motorhaube.
Die wahre Revolution verspricht BMW fürs Cockpit. Zentrales Element ist ...
... nach wie vor das Center Speedo, also das mittige Anzeigeinstrument für die Geschwindigkeit. In der neuen Mini-Generation ...
... ist es nicht nur größer, sondern es bekommt auch ein paar Aufgaben dazu: Künftig beinhaltet es je nach Ausstattung auch die Audioanlage und das Navigationssystem.
Der Drehzahlmesser ist – ähnlich wie im Motorsport – als frei stehendes Instrument direkt hinter dem Lenkrad im Blickfeld des Fahrers positioniert.
Unterschiedliche Sitzbezüge kennzeichen Mini Cooper und Cooper S. Im Cooper gibt's Effektgarn-Nähte, beim S sind die Karos einer Zielflagge als Muster eingesetzt.
Stichwort Individualisierung: 16 verchromte Zierringe für Belüftungsdüsen, Cupholder und Instrumente sowie Lederpolster in verschiedenen Farben geben dem neuen Mini eine persönliche Note.
Auch die Türverkleidungen sprechen die typische Mini-Formensprache. Die Ellipse rahmt Armauflage, Türtasche und Türöffner ein.
Da einige Funktionen von der Mittelkonsole ins Center Speedo gewandert sind, ist die Mittelkonsole jetzt deutlich schlanker und lässt mehr Platz im Fußraum.
So sieht es in der ersten Generation aus: kleineres Anzeigeinstrument, klobigere Mittelkonsole.
Zum Marktstart Ende 2006 steht neben dem Cooper S auch der 120 PS starke Cooper in der Preisliste. Der 1,6-Liter-Sauger ...
... erreicht ein maximales Drehmoment von 160 Nm. Veränderbare Ventilsteuerzeiten schaffen nicht nur mehr Kraft im unteren Drezhalbereich, sie sollen auch den Verbrauch um bis zu 12,5 Prozent reduzieren.
Deutlich zu sehen: Die vorderen Blinker sind jetzt in den Scheinwerfern untergebracht.
Typisch Mini: Zwischen Motorhaube und Seitenblinker verläuft eine ...
... Diagonalfuge als Reminiszenz an die Schweißnaht des klassischen Mini.
Ohne Ecken und Kanten: die Rückspiegel.
Um die bekannten Proportionen zu erhalten, haben die Designer das Größenwachstum der Frontpartie mit einer markanten Schulterpartie im Heck ausgeglichen.
Das Heck wird von parallel verlaufenden horizontalen Linien gegliedert. Die Stufenkontur nennt sich "Cascading" und soll dem Mini auch in der Rückansicht einen stabilen Stand verleihen.
Der Cooper ohne S muss mit einem Single-Endrohr auf der rechten Seite auskommen. So war's ...
... schon beim Vorgängermodell.
Die 175-PS-Maschine im Cooper S schöpft ihre Leistung ebenfalls aus 1,6 Litern Hubraum. Das maximale Drehmoment ...
... von 240 Nm steht zwischen 1600 und 5000 Touren zur Verfügung. Beim starken Beschleunigen sind es kurzfristig auch mal 260 Nm – dank des Overboosts.
Das Go-Kart-Feeling soll der Mini behalten, verspricht BMW. Obendrein sollen neue Aluminium-Längslenker sechs Kilo Gewichtsersparnis bringen.
Außerdem neu: die elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assistant Steering), die durch einen Druck auf den Sportschalter noch agiler reagiert.
Serienmäßig sind Cooper und Cooper S mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Optional gibt's eine Automatik – ebenfalls mit sechs Fahrstufen.
Noch nicht komplett: Anfang 2007 folgt der Mini One mit 95 PS und ein Turbodiesel-Motor. Die Grundpreise stehen schon fest: Der Einstieg in den Mini One kostet 15.450 Euro, für den Mini Cooper werden 17.350 Euro fällig, der Cooper S kostet 21.050 Euro.
Ende 2006 starten zunächst Cooper (Foto) und Cooper S. Der Mini One folgt.
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