Von der Rallyepiste auf die Straße: Subaru Impreza WRX STi (links) und Mitsubishi Lancer Evo X bieten großen Fahrspaß für relativ kleines Geld. Die beiden Dampfhämmer ...
... lassen es mit Leistungen um die 300 PS so richtig schön krachen. AUTO BILD hat die beiden ...
... in der japanischen Version schon einmal auf ihr Durchsetzungsvermögen getestet und das Preis-Leistungs-Verhältnis untersucht. Für rund ...
... 42.000 Euro unterhält der Mitsubishi Evo X seinen Fahrer ganz prächtig. Bereits das Profil lässt die sportlichen Talente erahnen, der riesige Flügel muss nicht sein – aus Sicht von Ästhten.
Da steckt viel Musik drin: Der zwei Liter große Vierzylinder-Turbo schickt 295 PS und 366 Nm Drehmoment in den Antriebsstrang und reißt ab 3000 Touren unnachgiebig und nachdrücklich an. So gerüstet ...
... schafft der Evo X den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 laut Mitsubishi in 5,4 Sekunden. Maximal sind 242 km/h drin.
Hübsch: Mitsubishi stellt den Über-Lancer auf 18 Zoll große Alufelgen von BBS.
Auf jeder Seite trägt der Evo X ein fettes Endrohr zur Schau, der angedeutete Diffusor macht auf Sport.
Gut abgestimmter Allradantrieb: Praktisch ohne Untersteuern meistert der Mitsubishi Kurven jeglichen Durchmessers. Erst bei abgeschalteter Elektronik ...
... lässt sich das Heck zum Querverkehr überreden.
Bekannte Umgebung: Das Cockpit des Lancer unterscheidet sich nur unwesentlich von den zivileren Versionen, ...
... über den Allrad-Kontrollschalter im Lenkrad lässt sich die Kraftverteilung beeinflussen.
Dieses Logo lässt die Fans sportlicher Limousinen mit der Zunge schnalzen. Im Juni 2008 ist die zehnte Auflage des Mitsubishi in Deutschland zu haben. Einer der Hauptkonkurrenten ...
... ist wie gehabt der Subaru Impreza WRX STi, der hierzulande bereits im Februar auf die Straße kommt. Mit der neuesten Auflage ...
... verabschiedet sich der Impreza vom klassischen Stufenheck. Der lange Überhang vorne raubt dem Fließheck optisch die Dynamik, die breiten Backen wirken aufgesetzt.
Kraftpaket: Der 2,5-Liter-Boxer des Subaru entwickelt dank Turboaufladung 300 PS und 407 Nm Drehmoment, die ...
... den Wagen in 5,2 Sekunden aus der Parkposition auf Landstraßentempo schieben. Wer den Fuß auf dem Gas stehen lässt, erreicht maximal 250 Sachen.
Um auch querdynamisch keine Langeweile aufkommen zu lassen, wurde die Allradtechnik des Impreza WRX verfeinert. Er geht noch schärfer ums Eck als sein Vorgänger, kann dem Evo X aber nicht ganz das Wasser reichen.
Traditionell: Wie beim WRX üblich, sind die 17-Zöller goldfarben.
Gelungen: Eine schwarze Diffusorblende rahmt die zweimal zwei Auspuffrohre des Impreza ein.
Tadellos: Die Verarbeitung des Impreza-Cockpits (hier als Rechtslenker) gibt wenig Grund zur Kritik.
Der weckt das Boxer-Biest im Bug: WRX-Fahrer starten die Maschine per Knopfdruck.
Einer mehr: Der Subaru verteilt seine Kraft über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Konkurrent Lancer vertraut auf fünf Fahrstufen.
Alles im Griff: Vom großen Bruder Legacy stammt die elektronische Allradsteuerung, das bekannte Mitteldifferenzial verfügt jetzt über drei automatische Voreinstellungen.
Noch ist der Preis nicht endgültig kalkuliert, aber sportlich ambitionierte Fahrer, die ihren Impreza mit dem feuerroten STi am Heck ordern wollen, sollten rund 44.000 Euro auf der hohen Kante haben.
Das Fazit von AUTO BILD: "Lancer Exo X oder Impreza WRX STi? Eine Entscheidung die wahrlich nicht leichtfällt. Der Mitsubishi wirkt insgesamt harmonischer und fräst neutraler durch die Kurven. Der Subaru beeindruckt ...
... mit brutalem Schub und einem feineren Innenraum. Am Ende entscheidet hier nur der persönliche Geschmack."
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