Wer schluckt was weg? Acht Kombis beim Beladungstest. Im Mittelpunkt: der neue Vectra Caravan. Kann er die Rivalen von Ford, VW, Citroën, Renault, Toyota, Mazda und Honda schlagen?
Warum sechs Gänge? Der Renault will geschaltet werden. Fünf Gangstufen wären angenehmer.
Ein würdiger Omega-Erbe. Sein Stauvolumen (530 bis 1850 Liter) übertrifft sogar das des einstigen Topmodells von Opel.
Tiefer? Kein Problem. Per Knopfdruck senkt die Hydropneumatik den C5 ab.
Es mag spannendere Cockpits geben. Funktionell macht dem Passat aber kaum einer was vor. Sitze und Bedienbarkeit sind sehr gut. Gleiches gilt für die Instrumentierung.
Voilà, der Grandtour hat in Stilfragen die Nase vorn. Die Karosserie wirkt elegant und dynamisch.
Äußerlich wie auch innen gibt sich der Mondeo eher konservativ. Qualitätseindruck: sehr gut.
Am Ende ist alles anders: Acht Kombi-Hecks für jeden Zweck – groß, praktisch oder einfach nur schön.
Die kantige Formgebung der Karosserie setzt sich auch beim Interieur fort. Der Bedienkomfort ist fast ohne Beanstandungen. Nur die Schaltereinheit in der Tür ist fummelig.
Praktische Lösungen wie das Brillenfach wachsen Opel-Fahrern schnell ans Herz.
Serienmäßig ist nur ein Notlaufrad an Bord. Das schafft Platz. Doch nach einer Panne darf der Vectra nur mit 80 km/h weiterfahren.
Nach sieben Baujahren immer noch vorn dabei. Der Passat Variant glänzt mit vielen Talenten.
Die Fenster-Schalter liegen ergonomisch perfekt in der Tür.
Für den Pannenfall hat der Passat ein vollwertiges Stahl-Reserverad an Bord.
Das schnittige Styling kommt an, belegen die Verkaufszahlen. Der Mazda6 ist rundum gelungen.
Der 6er-Cockpit ist schön und sehr hell. Die Anmutung hat fast Audi-Niveau, im Detail mangelt es aber noch an Qualität. Das Platzangebot ist super, die Ablagen reichen.
Das Staufach auf dem Armaturen-Träger schluckt jede Menge Kleinkram.
Hier werden die Rücksitzlehnen entriegelt. Per Federkraft klappen sie automatisch.
Das Mondeo-Cockpit wirkt übersichtlich und aufgeräumt. Das DVD-Navigationssystem gibt es ab 2095 Euro, den einfacheren Blaupunkt-Travel-Pilot ab 995 Euro.
Die Analog-Uhr ist schlecht ablesbar. Beheizbare Frontscheibe ab Ghia serienmäßig.
Ghia und Ghia X: ab Werk mit fünfstufigen Frontsitzheizungen.
Er heißt Tourer, besser wäre Sportler. Denn vor allem fahrdynamisch ist der Honda Spitze.
Honda-Fahrer sehen Rot. Auch bei Tag leuchten die Anzeigen. Heizung und Radio (Lautstärke rechts) sind gewöhnungsbedürftig. Farb-DVD-Navigation kostet 2550 Euro extra.
Das großzügig bemessene Brillenfach liegt gut erreichbar in der Dachmitte.
Weil der Accord nur Flicksystem statt Reserverad hat, bleibt Platz für eine Wanne.
Der C5 ähnelt einem Van. Platzangebot, Fahrkomfort und Motor können überzeugen.
Viel Platz, jede Menge Anzeigen und viele Schalter – die Bedienung verwirrt. Sitzposition und Türöffner sind eigenwillig. Der Komfort aber ist ausgezeichnet.
Das große Ablagefach links vom Lenkrad ist praktisch, der Airbag hier abschaltbar.
Formal orientiert sich der Japaner an klassischen Kombis. Hinten erinnert er wohl nicht zufällig an Audi.
Fast schon wie in einem Oberklasse-Modell: Der Monitor fährt effektvoll aus dem Armaturenträger. Das Navi-System (1500 Euro) wird per Fernbedienung gesteuert.
So schön und praktisch kann ein Bedienfeld sein. Die Serienausstattung ist prima.
Ordnung muss sein. Unter der Heckmatte liegt das Pannenzubehör akkurat verstaut.
Sitzmuster und Lenkradform sind eigenwilig. Der Monitor versteckt sich in einer tiefen Kunststoffgrube. Eine Abdeckung über dem Radio beruhigt das Interieur optisch.
Ihre Karte, bitte. Der Laguna-Fahrer hat statt Schlüssel ein Stück Plastik in der Tasche.
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