26.07.2010
Modelle ohne Nachfolger: ausgestorbene Autos seit 2005
Der Kampf um die Reste der insolventen Marke Saab laufen noch. Egal wie die Sache ausgeht, der 9-5 wird es nicht miterleben. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle seit 2005 noch für immer von uns gegangen sind.
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Die Ära des 9-5 ist nach zwölf Jahren beendet. Für die jüngste Generation des Saab 9-5 ist es nach dem Verkaufsstart 2010 auch schon wieder vorbei. Letztes Jahr wurden die Bänder gestoppt, nun stirbt die Hoffnung. Selbst wenn in Schweden noch die Verhandlungen um die insolvente Marke Saab laufen, ...
... gibt es höchstens eine Überlebenschance für den 9-3. Aber auch er steht bereits mit einem Bein im Grab.
Die letzten Modelle vom Dodge Caliber rollten im Dezember 2011 vom Produktionsband der Chrysler-Werke in den USA. Der Caliber entstammte wie der ebenfalls eingestellte Dodge Nitro noch der Daimler-Ära bei Chrysler. Ab 2012 füllt der Dodge Dart die Lücke, die der Caliber hinterlässt – allerdings nicht in Deutschland.
Mit cooler Optik wollte der Dodge Nitro 2007 den hart umkämpften SUV-Markt aufmischen. Die Kunden waren vom kantigen Ami allerdings wenig angetan, weshalb Dodge den Nitro 2011 aus dem Programm nimmt. In Deutschland gab es nur einen 2,8-Liter-Diesel mit 177 PS, Listenpreis ab 29.790 Euro.
Im Oktober 2010 wurde bereits die Produktion des Peugeot 607 eingestellt. Ab 2011 war er dann nicht mehr auf dem Markt. Einen offiziellen Nachfolger gibt es nicht. Dafür hat Peugeot den 508 neu im Programm.
Selbst Luxus-Marke Maybach wird nicht vom Tod verschont. Daimler stellt 2013 die Produktion der Maybach-Modelle ein. Einen Nachfolger wird es unter dem Markennamen Maybach nicht geben.
Nur 120 Pagani Zonda wurden zwischen 1999 und 2010 gefertigt, dann war es einfach genug. Ein Neuer musste her: der Pagani Huayra.
Ausgestorben: GM's Hummer H1 wurde 2006 eingestellt. Der H2 folgte wegen zu geringer Nachfrage 2008. 2010 war dann nicht nur für den H3, sondern für die gesamte Marke Feierabend.
Nissan zieht zwei Baureihen vom europäischen Markt zurück – und erweitert damit die Galerie der Autos, die für immer von uns gefahren sind. Bei den Japanern handelt es sich um das kantige Nischenmodell Cube ...
... und den Golf-Konkurrent Tiida. Beide seien wegen der hohen Produktionskosten und des teuren Yen nicht mehr profitabel. In Deutschland fanden sich im Jahr 2010 jeweils nur 1200 Käufer.
Audi A2, Chrysler PT Cruiser, Lancia Thesis: Ebenfalls Typen, die uns nach wenigen Jahren erfolglosen Daseins am Automarkt für immer verlassen haben. Zeit für eine Andacht. autobild.de erinnert an die ausgestorbenen Autos der Jahre 2005 bis 2011 – von Alfa bis Toyota.
Alfa Romeo 166: Die bislang letzte große Alfa-Limousine war von 1998 bis 2007 in Produktion und in Deutschland ein Misserfolg: Elektrik-Probleme, Ölverlust und schwankende Verarbeitungsqualität waren die typischen Schwachstellen des 166. Motoren von 136 bis 240 PS, Listenpreis ab 26.843 Euro (1998).
Audi A2: Auch die Verkaufszahlen des kleinen Ingolstädters blieben trotz innovativen Konzepts und überzeugender Qualität weit hinter den Erwartungen zurück – weshalb Audi das Experiment 2005 nach fünf Jahren Produktion stoppte. Motoren von 61 bis 110 PS, Listenpreis ab 16.350 Euro (2000). Ein moderner Nachfolger ist für 2013 geplant.
Chevrolet Rezzo: Der Billig-Van aus Korea kam ursprünglich 2001 als Daewoo Rezzo auf den Markt. 2007 wurde er von Chevrolet wieder eingestampft – einen Nachfolger gibt's bislang nicht. Zwei Motoren mit 104 oder 121 PS, Listenpreis ab 13.990 Euro (2004).
Chevrolet HHR: US-Retro für den deutschen Markt? Der Chevy HHR ging mit diesem Konzept baden. Das Design orientiert sich am Suburban von 1949. 2007 debütierte der HHR in Deutschland, nach nur zwei Jahren war Schluss. Einzig verfügbare Motorisierung war ein zäher 2,4-Liter-Benziner mit 170 PS. Listenpreis ab 22.990 Euro (2007).
Chrysler Sebring: Kam 2001 für umgerechnet 28.000 Euro auf den deutschen Markt – ein stolzer Preis für maue Fahrleistungen, ein weiches Fahrwerk und viel Billig-Plastik im Innenraum. Seit 2009 ist Schluss, nur das Cabrio ist noch zu haben. Motoren von 141 bis 203 PS.
Chrysler Crossfire (2003 bis 2007): Der auf dem Mercedes SLK (R170) basierende Ami kam nicht an – trotz knackiger Heckansicht und herrlichem Daimler-V6. Der Crossie war teuer, kostete ab 37.200 Euro (Roadster) bzw. 33.700 Euro für die geschlossene Coupé-Variante. Motoren mit 218 PS und 335 PS als SRT-6.
Chrysler PT Cruiser (2001 bis 2009): Sein ungewöhnliches Design wusste anfangs zu begeistern. Später legte sich die Freude, weil der PT fuhr wie ein Neuzeit-Cowboy. Rumpelige Motoren (116 bis 223 PS) spielten bereits das Lied vom Tod. Listenpreis ab 17.700 Euro (2003).
Chrysler PT Cruiser Cabrio: Klobige US-Interpretation des "Erdbeerkörbchens", kam 2004 nach Deutschland. Nur drei Jahre später war alles vorbei. Der markante Überrollbügel trug nicht zum Erfolg bei – im Gegenteil, dieses Auto wollte wirklich keiner. Listenpreis ab 21.190 Euro (2006).
Dacia Logan (2005 bis 2010): Der Revolutionär hat seine Schuldigkeit getan. Dacia stellt den Verkauf des Logan in Deutschland ein. Trotzdem hat der anfangs belächelte Billigheimer viel bewirkt, wurde weit über 15.000 Mal zugelassen – und kann mit Würde in Rente gehen. Motoren von 75 bis 87 PS, Listenpreis ab 7200 Euro (2005).
Daihatsu Copen (seit 2002, 68 bis 87 PS): Der besondere Pfiff ist das Alu-Dach, das den knapp 3,40 Meter langen Japaner auf Knopfdruck vom Coupé zum Cabrio verwandelt. Das gibt es ab 19.140 Euro sonst bei kaum einem Hersteller. Der Erfolg blieb trotzdem aus: nur 129 verkaufte Exemplare in 2009. 2011 ist dann endgültig Schluss.
Ein weiterer Daihatsu, von dem wir uns verabschieden müssen: Der Minivan Materia läuft 2011 aus – nach vier erfolglosen Jahren auf dem deutschen Markt. Trotz Abwrackprämie entschieden sich 2009 nur 799 Käufer für den Materia. Zwei Benzinmotoren mit 91 oder 103 PS, Listenpreis ab 14.790 Euro (2007).
Ein ähnlich glückloser Typ aus Fernost war der Daihatsu Trevis, in Deutschland von 2006 bis 2009 auf dem Markt. Den viertürigen Retro-Mini gab es nur mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder und 58 PS. Listenpreis ab 9990 Euro (2006).
Dodge Avenger: Das Schwestermodell des Chrysler Sebring wurde Ende 2009 nach zwei erfolglosen Jahren auf dem deutschen Markt eingestellt. Den Avenger gab es mit einem Zweiliter-Benzinmotor (156 PS) und VW-Diesel mit 140 PS. Listenpreis ab 22.290 Euro (2007).
Automobile Unvernunft auf höchstem Niveau: Die Dodge Viper (in Europa als Chrysler Viper vermarktet) ist die moderne Interpretation des US-Musclecars. Aus 8,4 Litern holt der V10 600 PS, Spitze: über 300 km/h. Die Viper war von 1992 bis 2010 in Produktion. Die Überraschung: 2013 soll mit der Dodge SRT Viper ein Nachfolger kommen!
Fiat Idea: Minivan auf Punto-Basis, war in Deutschland von 2004 bis 2008 erhältlich. Motoren von 70 bis 100 PS, Listenpreis ab 13.490 Euro (2004).
Fiat Multipla: Die Urversion kam 1999 und schockte mit völlig schrägen Proportionen. Vor allem die ulkige Leiste mit Zusatzscheinwerfern unter der Windschutzscheibe machte den Multipla zum Alien auf Rädern. Da half auch das gründliche Facelift 2004 nichts mehr. 2008 stellte Fiat den Kompaktvan ein. Motoren von 103 bis 119 PS, Preis ab 16.310 Euro (1999).
Ford Streetka: Der kleine Roadster auf Fiesta-Basis kam 2002. Vier Jahre später musste er dem neuen Focus CC Platz machen – Ford entschied sich für nur eine Cabrio-Variante im Modellprogramm. Der bei Pininfarina gebaute Streetka hatte einen 1,6-Liter-Benziner mit 95 PS und kostete ab 16.990 Euro (2002).
2009 beerdigte Honda den S2000 – zehn Jahre, nachdem die sympathische Roadster-Drehorgel auf dem deutschen Markt debütierte. Der Zweiliter-Vierzylinder mit variabler Ventilsteuerung (VTEC) leistete 240 PS und ließ sich bis 9000 Touren scheuchen. Listenpreis ab 31.946 Euro (1999).
Honda FR-V: Der Kompaktvan mit innovativem Sitzkonzept (3+3 Plätze) kam 2004 nach Deutschland – zu Preisen ab 20.400 Euro. Nach fünf Jahren war Schluss, ein Nachfolger ist bislang nicht in Sicht. Motoren von 125 bis 150 PS.
Ein Jeep für den Stadtindianer? Der Jeep Compass war als Begleiter für den Boulevard und den Großstadtdschungel gedacht. Stark auf Komfort ausgelegt, hatte der Compass zwar Allradantrieb, härteres Gelände war aber nicht sein Gelände. 2006 kam das SUV auf den deutschen Markt, 2009 war Schluss. Motoren mit 140 oder 170 PS.
Ein Jaguar mit Ford-Technik und Frontantrieb? Der X-Type basierte auf dem Mondeo, war sogar als Kombi und mit Dieselmotor zu haben. Das Mittelklasse-Modell kam bereits 2001 auf den Markt, 2009 wurde die Produktion eingestellt. Ein Nachfolger ist derzeit nicht in Sicht. Listenpreis ab 29.550 Euro (2001), Motoren von 130 bis 231 PS.
Kia Carnival: Der Großraum-Kia kam 1999 nach Deutschland, 2006 erschien die zweite Generation. 2010 nahm Kia den Carnival aus dem Programm. Vor allem die erste Version fiel beim TÜV negativ auf. Motoren von 126 bis 189 PS, Listenpreis ab 19.322 Euro (1999).
Auch dieser Kia fliegt raus: Das Flaggschiff Opirus kam 2003, seit 2010 wird es nicht mehr angeboten. Vor allem die Front der Limousine erinnert stark an die Mercedes E-Klasse der Baureihe W210/211. Einzig verfügbare Motorisierung war ein 3,5-Liter-V6 mit 203 PS (ab 2007: 3,8 Liter, 266 PS). Listenpreis ab 36.600 Euro (2003).
Lancia Thesis: Der Nachfolger des Kappa erschien 2002 und blieb zeitlebens ein Ladenhüter. 2009 nahm Lancia die eigenwillig gestylte Limousine aus dem Programm und beendete das Experiment obere Mittelklasse vorerst. Der Thesis wurde in Deutschland mit Motoren von 150 bis 230 PS angeboten. Listenpreis ab 32.950 Euro (2002).
Mercedes Vaneo: Den Hochdachkombi auf A-Klasse-Basis gab's nur vier Jahre – der hohe Einstiegspreis (ab 19.349 Euro) und die massive Konkurrenz im Segment verhinderten den Markterfolg. Ein vergleichbar ausgestatteter Renault Kangoo mit 75 PS kostete rund 6000 Euro weniger.
MG TF: Der Mittelmotor-Roadster war in Deutschland von 2002 bis zum Konkurs der Rover Group im Jahr 2005 erhältlich. 2007 begann der neue Eigner Nanjing Automobile Group wieder mit der Produktion, der Wagen wird jedoch nur als Rechtslenker in Großbritannien angeboten. Motoren von 116 bis 160 PS, Listenpreis ab 20.200 Euro (2002).
Mitsubishi Pajero Pinin: Das von Pininfarina (daher auch die Modellbezeichnung) gezeichnete Mini-SUV wurde von 1999 bis 2006 angeboten. Motoren von 114 bis 129 PS, Listenpreis ab 16.950 Euro (2001).
Mitsubishi Pajero Sport: Die Urversion kam bereits 1995, in Deutschland war das SUV bis 2007 erhältlich. 2008 kam die zweite Generation des Pajero Sport, die jedoch nicht nach Europa exportiert wurde. Motoren von 125 bis 177 PS. Listenpreis ab 27.790 Euro (2005).
Mitsubishi Grandis (2004 bis 2010): Der sportlich gestylte Großraum-Japaner konnte den Erfolg seines Vorgängers Space Wagon nicht fortsetzen – statt dessen machten in Deutschland VW Sharan, Opel Zafira und Co. das Rennen. Den Grandis gab es mit einem 2,4-Liter-Benziner (165 PS) und einem Zweiliter-TDI (140 PS) von VW. Listenpreis ab 24.990 Euro (2004).
Mitsubishi Colt CZC: Einen Schönheitspreis konnte das Colt-Cabrio nicht gewinnen – zu unförmig waren die Proportionen des kleinen Japaners. Vor allem das viel zu hohe, massige Heck stößt unangenehm auf. Der CZC kam 2006 und verließ uns 2010. Motoren mit 109 oder 150 PS, Listenpreis ab 16.990 Euro (2006).
Nissan Primera: 1990 kam die erste und erfolgreichste Generation, 16 Jahre später war endgültig Schluss. Die finale Baureihe P12 (2002 bis 2007) war ein Riesenflop: zu teuer, schräges Design, schlappe Motoren – auf deutschen Straßen blieb der letzte Primera eine Randerscheinung. Der P12 kam mit Motoren von 116 bis 139 PS, Listenpreis ab 20.450 Euro (2002).
Opel Tigra TwinTop: Der kleine Roadster mit Klappdach basierte auf dem Corsa C und wurde von 2004 bis 2009 angeboten. Montiert wurde der Tigra TwinTop beim französischen Karosseriebauer Heuliez. Zwei Motoren mit 90 oder 125 PS standen zur Auswahl. Listenpreis ab 16.795 Euro (2004).
Opel GT: Der knackige Roadster kam 2007 mit Zweiliter-Turbo und 264 PS. Der GT basierte wie der Pontiac Solstice auf der Kappa-Plattform des GM-Konzerns. Produziert wurde der Hecktriebler im US-Werk Wilmington, mit dessen Schließung 2009 starb auch der GT. Listenpreis: ab 29.902 Euro (2006).
Peugeot 1007: Der Minivan auf Basis des 207 kam 2005 auf den Markt, 2009 rollten die letzten Exemplare vom Band. Eine Besonderheit waren die elektrischen Schiebetüren. Motoren von 73 bis 109 PS, Listenpreis ab 13.800 Euro (2005).
Porsche Carrera GT: Um die Exklusivität zu wahren, limitierte Porsche den Supersportler auf 1500 Stück. 2007 gingen die letzten Exemplare über den Ladentisch – für mindestens 452.000 Euro pro Auto. Hinter den beiden Sitzen tobte ein 5,7-Liter-V10 mit 612 PS, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 334 km/h.
Renault Vel Satis: Mit dem Nachfolger des erfolglosen Safrane versuchten die Franzosen ab 2002 in der oberen Mittelklasse Fuß zu fassen. Doch der schräge Look kam nicht an – trotz noblen Interieurs und vergleichbar günstiger Preise (2002: ab 29.700 Euro, Motoren von 139 bis 241 PS). 2008 war Feierabend, ein Nachfolger könnte ab 2011 der Latitude werden.
Rover 25: Mit dem Untergang des britischen Traditionsunternehmens im Jahr 2005 starben auch dessen Modelle. Den Einstieg bildete der Kleinwagen Rover 25, der ab 2000 in Deutschland zu haben war. Motoren von 84 bis 145 PS, Listenpreis ab 12.271 Euro (2000).
Rover 45: Die untere Mittelklasse der Briten basierte auf dem Stufenheck des Honda Civic und debütierte 2000 auf dem deutschen Markt, fünf Jahre später verschwand sie für immer. Motoren von 101 bis 150 PS, Listenpreis ab 14.470 Euro (2000).
Rover 75: Kam 1999 als gemeinsamer Nachfolger der 600/800er-Serie. Der 75 fiel besonders durch sein barockes Blechkleid auf. 2005 verschwand er wie alle übrigen Rover-Modelle vom deutschen Markt. Motoren von 120 bis 260 PS, Listenpreis ab 22.957 Euro.
Seat Cordoba: Der Stufenheck-Ibiza erblickte 1993 erstmals das Licht der Welt und wurde 15 Jahre lang verkauft. 2008 war Schluss. Die Limousine gab es in zweiter Generation (ab 2003) mit Motoren von 64 bis 130 PS, die Preise starteten bei 12.390 Euro.
Seat Toledo: Die erste Version kam 1991 nach Deutschland. Ursprünglich war der Toledo eine Limousine auf Golf-Basis, die letzte Variante wuchs deutlich in die Höhe und erinnerte eher an einen Kompaktvan. 2009 stellte Seat den Toledo ein. Motoren von 102 bis 170 PS, Listenpreis ab 17.690 Euro (2004).
Smart forfour: Der viertürige Smart lief nur zwei Jahre, verfehlte die geplanten Verkaufszahlen. 2006 stampfte der Daimler-Konzern den Kleinwagen auf Basis des Mitsubishi Colt daher wieder ein. Motoren von 64 bis 177 PS (Brabus), Listenpreis ab 10.990 Euro (2006).
Smart roadster: Ein weiterer Smart, der nach kurzer Zeit wieder begraben wurde. Den Roadster gab es als Coupé mit gläsernem Kofferraumdeckel und als puristischen Roadster. Gegen die etablierte und deutlich stärker motorisierte Konkurrenz hatte er jedoch keine Chance. Motoren von 61 bis 101 PS, Listenpreis ab 14.990 Euro (2003).
Toyota Celica: Die Celica ist ein Stück japanische Automobilgeschichte. Die Urversion kam bereits 1970 auf den Markt. Nach 35 Jahren und sieben Generationen stellte Toyota das Sportcoupé schließlich 2005 ein. Ein Nachfolger steht noch aus. Den letzten Celica (T23) gab es mit 143 oder 192 PS, Listenpreis ab 22.000 Euro (2002).
Toyota MR2: Der Mittelmotor-Sportler kam 1984, die dritte Generation lief bis 2005 und wurde ersatzlos gestrichen. Während der Vorgänger mit bis zu 245 Turbo-PS protzte, musst der letzte MR2 mit bescheidenen 140 PS auskommen. Listenpreis ab 23.392 Euro (2002).
Toyota Yaris Verso: Die Hochdachvariante des Yaris kam 1999 und lief bis 2005. Einen Ersatz für den Minivan bietet Toyota bislang in Deutschland nicht an. Zwei Benziner mit 86 bzw. 106 PS, ein Dieselmotor mit 75 PS. Listenpreis ab 13.795 Euro (1999).
Toyota Previa: Die erste Generation des großen Toyota kam 1990, 2005 stellten die Japaner den Verkauf der zweiten Generation (ab 2000) ein. Seitdem ist Toyota ohne Van auf dem deutschen Markt vertreten. Den zweiten Previa gab es mit 2,4-Liter-Benziner und 156 PS oder als Zweiliter-Diesel mit 115 PS. Listenpreis ab 27.175 Euro (2000).
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