Beim MultiAir-System wird die in Vierventil-Motoren übliche Einlass-Nockenwelle durch eine elektrohydraulische Ventilsteuerung ersetzt.
Dadurch will Fiat erstmals eine praktisch endlose Variationsbreite der Ventilsteuerung erreichen.
Vorteil dieser neuen Technik: Die Zylinderfüllung lässt sich dem jeweiligen Lastzustand optimal anpassen.
Der Motor soll in praktisch jeder Fahrsituation mit einem optimalen Wirkungsgrad betrieben werden können.
Und das sorgt laut Fiat für weniger Verbrauch, weniger Emissionen - bei gleichzeitig um etwa zehn Prozent erhöhter Leistung.
Für einen exklusiven ersten Fahrtest stand das neue System jetzt autobild.de in einem Fiat Bravo zur Verfügung.
Fiat will das MultiAir-System sowohl für Saugmotoroen als auch für leistungsstarke Turbos anbieten.
In Zukunft soll das MultiAir-System sogar für die heute schon sparsamen Dieseltriebwerke adaptiert werden.
Als erster Vertreter der neuen Spar-Generation soll im September der Alfa Romeo MiTo mit MultiAir angeboten werden.
Der aufgestylte Kleinwagen wird dann von einem Turbo-Benziner mit immerhin 135 PS befeuert.
Eine zusätzlich eingebaute Start-Stopp-Automatik soll helfen, den Verbrauch unter fünf Liter zu drücken. Preis: ab etwa 17.000 Euro.
Redakteur Carsten Paulun war der erste Journalist, der ein Fahrzeug mit der revolutionären Technik fahren durfte.
Fiat verspricht, dass der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) dank MultiAir um bis zu 60 Prozent, Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoffe (HC) um bis zu 40 Prozent zurückgeht.
Hinter diesem schlichten Logo steckt eine technische Revolution. Mit dem MultiAir-System will Fiat bis zu 25 Prozent Kraftstoff einsparen.
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