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Navigationsgeräte-Test: Ergebnisse

Navigationsgeräte-Test: Ergebnisse
AUTO BILD hat acht Navigationsgeräte getestet – vom 300 Euro teuren Luxus-Navi bis zur 35-Euro-China-Variante. Hier gibt's alle Ergebnisse und Produktdetails!
Bild: Isabella Sauer
Navigationsgeräte-Test: Ergebnisse
Um zu testen, wie gut die Navigationsgeräte in der Routenführung sind, hat AUTO BILD eine Testroute mit zwei Zwischenzielen und dem Startpunkt als Endziel ausgearbeitet. Im optimalen Fall sind die Navis die blau markierte Route abgefahren. Die Strecke enthielt auch eine gesperrte Autobahnauffahrt (roter Kreis), die die Geräte im Idealfall vermieden haben. Distanz lt. Google Maps: 51,7 km; Zeit lt. Google Maps: 78 Minuten.
Bild: Google Maps
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Platz 8: GoClever Navio 2 740 • Preis: 70 Euro • Display: 7 Zoll (800x480 Pixel) • Karten: Europa (48 Länder), lebenslange Updates, Updates via Software • Verkehrsdaten: kein Stauempfänger Besonderheiten: FM-Transmitter, Mediaplayer • Fazit: Das Navi erfüllt zwar seinen Zweck und bringt den Fahrer ans Ziel – bis dahin lauern aber einige Hürden. Die wackelige Halterung sorgt für weitere Punktabzüge. • Gesamtwertung: 1 Stern (16/100 Punkte).

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Das GoClever Navio 740 2 brachte den Fahrer zwar ans Ziel, doch die Sperrung kannte das Navi nicht. Kein Wunder, denn das Gerät empfängt keine aktuellen Verkehrsdaten. Da es immer wieder zurücknavigieren wollte, musste der Fahrer selbst eine Alternative suchen. Leider fuhr er aufgrund der Verwirrung zunächst in die falsche Richtung auf die Autobahn, korrigierte den Fehler aber bei nächster Gelegenheit. Distanz: 59,5 km*; Zeit: 112 Minuten.
Anmerkung: Im Elbtunnel und anderen Unterführungen ging das GPS-Signal verloren, daher können hier Lücken oder wirre Linien auf den Strecken zu sehen sein.
*Die Strecken wurden mit einer Tracking-App aufgezeichnet. Aufgrund von unterschiedlich kalibrierten Handys kann es hier zu Messungenauigkeiten kommen.

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Platz 7: Junsun Navigator • Preis: 35 Euro • Display: 7 Zoll (800 x 480) • Karten: Europa (48 Länder), lebenslange Updates. Das Aktualisieren des Kartenmaterials ist kompliziert, glücklicherweise gibt's zahlreiche Youtube-Tutorials • Verkehrsdaten: kein Stauempfänger • Besonderheiten: FM-Transmitter, Multimedia-Player, Spiele, Sonnenblende im Lieferumfang enthalten • Fazit: Das Junsun navigiert gut, aber ohne Stauinfos. Es mangelt an Verarbeitungsqualität. Aufgrund des spiegelnden Displays gibt's Abzüge bei der Sicherheit. Für alle, die streng aufs Budget achten, aber ausreichend. Gesamtwertung: 2,5 Sterne (49/100 Punkte).

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Die Routenführung des Junsun Navigator hält sich nah an der Idealroute, hat jedoch auch die Sperrung nicht berücksichtigt. Das Gerät hat allerdings auch keinen Empfäger für Staudaten. Im innerstädtischen Bereich hat das Navi einen etwas umständlichen Weg gewählt. Distanz: 57,4 km; Zeit: 86 Minuten.


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Platz 6: Garmin Drive 61 Europe LMT-S • Preis: 190 Euro • Display: 6 Zoll (800 x 480 Pixel) • Karten: Europa (46 Länder), lebenslange Updates, Updates via Software • Verkehrsdaten: Smartphone-Internet, TMC • Besonderheiten: Garmin-Sicherheitspaket, Radarwarner (stationäre Blitzer, lebenslang aktualisierbar) • Fazit: Für 190 Euro gibt es hier ein solides Navi, das sich im Mittelfeld unserer Testergebnisse bewegt. Gesamtwertung: 3,5 Sterne (66/100 Punkte).

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Das Garmin Drive 61 Europe LMT-S erkannte die Sperrung in Schnelsen, wollte aber trotzdem auf die Autobahn lotsen. Nachdem der Fahrer an der Auffahrt vorbeigefahren war, führte das Navi jedoch schnell zur nächstgelegenen Autobahnauffahrt. Interessant: Am Ende der Köhlbrandbrücke wurde der Fahrer an einer Kreuzung zum U-Turn aufgefordert (an der Stelle erlaubt!) und über die Autobahn zurückgeschickt. Distanz: 54,1 km; Zeit: 91 Minuten.
Anmerkung: Die App hatte Probleme mit dem GPS-Signal, der erste Teil der Strecke wurde nicht aufgezeichnet, entsprach laut Fahrer jedoch der Musterroute.

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Platz 5: TomTom Via 52 • Preis: 140 Euro • Display: 5 Zoll (480 x 272 Pixel) • Karten: Europa (48 Länder), lebenslange Updates, Updates via Software • Verkehrsdaten: Smartphone-Internet, TMC • Besonderheiten: Radarwarner (Updates 3 Monate gratis), Sprachsteuerung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung • Fazit: Für den Preis wird viel geboten, Zusatzfunktionen und Adresseingabe laufen aber nicht ganz flüssig. • Gesamtwertung: 3,5 Sterne (70/100 Punkte).

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Das TomTom Via 52 wollte an der Autobahn-Auffahrt Schnelsen trotz Sperrung auffahren – der Fahrer musste sich selbst auf die Suche nach einer Alternative begeben, da die Neuberechnung der Route viel Zeit in Anspruch nahm. Auf dem Weg zum Endziel wählte das System eine eher verkehrsreiche Route durch die Hamburger Speicherstadt. Distanz: 56,0 km; Zeit: 92 Minuten.

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Platz 4: Blaupunkt Travel Pilot 65 Active Connect • Preis: 220 Euro • Display: 6,2-Zoll (800 x 480 Pixel) • Karten: Europa (48 Länder), lebenslange Updates, Updates via Software • Verkehrsdaten: Smartphone-Internet, TMC • Besonderheiten: Bluetooth-Freisprecheinrichtung • Fazit: Ein gutes Navi mit flüssiger und einfacher Bedienung. Für den Preis sollte aber mehr drin sein. • Gesamtwertung: 4 Sterne (73/100 Punkte).

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Das Gerät Blaupunkt Travel Pilot 65 Active Connect hielt sich mit seiner Routenführung nah an der Idealroute. Nur die gesperrte Autobahnauffahrt kannte das Navi nicht. Der Fahrer entschied an dieser Stelle selbstständig, die nicht gesperrte Autobahn in die entgegengesetzte Richtung zu nehmen und an passender Stelle die Richtung zu ändern. Distanz: 56,1 km; Zeit: 88 Minuten.

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Platz 3: Garmin Drive Assist 51 LMT-D • Preis: 300 Euro • Display: 5 Zoll (480 x 272 Pixel) • Karten: Europa (46 Länder), lebenslange Updates, Updates via Wi-Fi • Verkehrsdaten: DAB+, Smartphone-Internet, TMC • Besonderheiten: integrierte Dashcam, kamerabasierte Assistenzsysteme, Garmin Sicherheitspaket, DAB+, Radarwarner (stationäre Blitzer, lebenslang aktualisierbar), Sprachsteuerung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung • Fazit: Preis und Ausstattung schüren hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt werden. In Sachen Extras und Bedienung aber ganz vorn dabei. • Gesamtwertung: 4 Sterne (85/100 Punkte).

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Das Garmin Drive Assist 51 LMT-D wählte eine Route durch den Stadtverkehr zum ersten Ziel. Es warnte vor der gesperrten Autobahn-Auffahrt, passte die Routenführung jedoch auch hier erst an, als der Fahrer an der Auffahrt vorbeifuhr. Garmin-Produktmanager Olaf Meng erklärt dieses Phänomen mit schlicht zu wenig Zeit für die Berechnung des Streckenabschnitts: Autobahnauffahrt und Zwischenziel lagen sehr nah beieinander. Auf der Rückfahrt schlug das Gerät den Weg durch den alten Elbtunnel (mautpflichtige Straße) ein. Zu diesem Zeitpunkt war der Tunnel jedoch nicht für die Durchfahrt geöffnet. Distanz: 55,6 km; Zeit: 87 Minuten.

Bild: Google Maps
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Platz 2: Garmin Drive Smart 61 Europe LMT-D • Preis: 260 Euro • Display: 6,95 Zoll (1024x600 Pixel) • Karten: Europa (46 Länder), lebenslange Updates, Updates via Wi-Fi • Verkehrsdaten: DAB+, Smartphone-Internet, TMC • Besonderheiten: Garmin Sicherheitspaket, DAB+, Radarwarner (stationäre Blitzer, lebenslang aktualisierbar), Sprachsteuerung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung • Fazit: Sehr flüssige Bedienung, gestochen scharfes Bild und viele Extras. Dieses Navi lohnt sich. • Gesamtwertung: 4,5 Sterne (89/100 Punkte).

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Das Garmin Drive Smart 61 LMT-D wählte einen ähnlichen Weg wie das Modell Drive Assist. Auch dieses Gerät wollte durch den alten Elbtunnel navigieren. Tatsächlich ist der Weg durch den nur zeitweise geöffneten Tunnel der schnellste und kürzeste zum Ziel – der allerdings nur zu bestimmten Zeiten befahrbar ist. Also besser: mautpflichtige Straßen deaktivieren. Distanz: 56,4 km; Zeit: 90 Minuten.

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Platz 1: TomTom Go Basic • Preis: 179 Euro • Display: 6 Zoll (480 x 272 Pixel) • Karten: Europaweit (48 Länder), lebenslange Updates, Updates via Wi-Fi • Verkehrsdaten: Smartphone-Internet oder TMC • Besonderheiten: Radarwarner (lebenslange Updates), Wi-Fi-Schnittstelle, SMS-Vorlesefunktion • Fazit: Breiter Funktionsumfang, flüssige Bedienung, hervorragende Navigation. Zu Recht Test- und Preis-/Leistungssieger. • Gesamtwertung: 5 Sterne (92/100 Punkte).

Bild: Isabella Sauer
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Der Testsieger TomTom Go Basic fuhr im Test nahezu die Idealroute ab – und navigierte als einziges Gerät zielsicher um die Sperrung der Autobahnauffahrt herum. Distanz: 50,7 km; Zeit: 85 Minuten.

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