Der serienreife McLaren P1 feiert auf dem
Autosalon Genf 2013 seine Premiere. Das neueste Info-Häppchen sind diese Bilder aus dem Innenraum des kommenden Übersportlers. Beim Einstieg in den puristischen Übersportler bleibt McLaren seiner Tradition treu und lässt die Türen – wie auch schon beim F1 und dem
MP4-12C – nach schräg oben aufschwingen. Anders als beim großen Vorgänger F1, muss der zweite Beifahrer im P1 ...
... leider draußen bleiben: McLaren belässt es hier bei zwei Sitzen, die es jeweils auf gerade mal 10,5 Kilo Gewicht bringen. Die Neigung der Lehnen aus der Senkrechten beträgt 28 Grad. Für die Hatz auf der Rennstrecke kann die Neigung auf 32 Grad vergrößert werden, um den helmtragenden Passagieren mehr Platz zu lassen. Die Einbauhöhe der Sitze wird individuell auf den Besitzer angepasst.
Wie der Rest des Autos, ist auch das Cockpit auf das Ziel der Gewichtsminimierung gedrillt. Sprich: Carbon ohne Ende. Dennoch gönnt McLaren seinen P1-Käufern eine Minimum an Komfort in Form von Klimaanlage, Satellitennavigation und Sound-System. Schalldämmende Verkleidungen gibt es dagegen nicht, Teppiche nur als Option. Schon bekannt ist das digitale Armaturendisplay.
Der P1 bietet die Wahl zwischen einem Track- und einen Race-Modus. Der erste informiert klassisch über die Drehzahl, die digitale Tempoanzeige erscheint mittig.
Im Race-Modus fährt der einstellbare zweiteilige Heckflügel aus. Zeitgleich erscheint im oberen Bereich des Armaturen-Displays eine Reihe von Leuchtanzeigen, die je nach Drehzahl erst grün, dann rot und zuletzt blau leuchten. Diese fungieren wie in einem Formel 1-Rennfahrzeug als Schaltanzeige.
Trotz der wilden Tarnung zeigte bereits der Prototyp, dass sich das Serienmodell optisch kaum von der Studie unterscheiden wird, ...
... die 2012 auf dem Pariser Autosalon gezeigt wurde. Der "beste Sportwagen der Welt" (so McLaren) soll noch 2013 auf den Markt kommen. Als technische Basis dient der
MP4-12C, von dem der McLaren P1 auch den Antrieb übernimmt – allerdings ...
... mit deutlich mehr Power. Der 3,8-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung soll mit einem Elektromotor gekoppelt sein. Angepeilte Leistung des Hybridsystems: rund 900 PS.
In Verbindung mit dem superleichten Kohlefaser-Chassis wird der P1 damit einer der schnellsten Sportwagen der Welt werden, der auch dem
Bugatti Veyron Paroli bieten könnte. Ähnlich astronomisch wie die Fahrleistungen gestaltet sich auch der Preis: Rund eine Million Euro wird der Überflieger von der Insel kosten.
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