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Neuer Fisker Karma heißt Elux

Der
Es gibt Neues von Fisker: "Er ist da, luxuriös und energetisch optimiert, vorgestellt im April", ist auf der Website "The new Fisker" zu lesen. Gemeint ist der April 2015 und es gibt keinen Hinweis darauf, ob der neue Fisker-Besitzer Wanxiang hinter der Seite steckt. Zwischenzeitlich gab es Meldungen, die Chinesen wollten den neuen Karma unter dem Namen Elux nicht vor 2016 bringen, ...
Bild: Werk
Neuer Fisker Elux Karma
... weil sie die Technik für veraltet hielten und die Produktion bei Zulieferer Valmet im finnischen Uusikaupunki zu teuer sei. Jetzt kommt überraschend diese neue Wasserstandsmeldung. Von oben betrachtet sieht lediglich die Struktur der Solarpanele im Dach etwas anders aus, was allein der Durchleuchtung geschuldet ist, ansonsten bleibt der Elux Karma ein Fisker Karma. Laut Reuters haben die Chinesen aber "Millionen" investiert, um den Karma zu modernisieren.
Bild: Werk
Fisker Karma
Unzweifelhaft ist derzeit das Tätigkeitsfeld von Unternehmens-Gründer Henrik Fisker: Er hat zuletzt die zauberhafte Studie "Thunderbolt" für Aston Martin entworfen und baut außerden mit dem Tuner Galpin Ford Mustangs um. Zuvor startete er eine Kampfansage an die Konzerne: Das Start-up-Unternehmen Fisker bringt 2011 sein erstes Auto, den Karma, auf den Markt – das wahrscheinlich schönste Öko-Auto der Welt.
Bild: Volker Corell
Henrik Fisker
Der 47-jährige Däne Henrik Fisker begann 1989 in der Design-Abteilung von BMW, zeichnete den Z8. 2001 Wechsel zu Ford. Für Aston Martin schuf er den V8 Vantage. Bevor er seine Firma gründete, war er von 2005 bis 2007 selbstständiger Designer.
Bild: Volker Corell
Fisker Karma
Die Technik des Karma: E-Antrieb, natürlich. Zwei Elektromotoren an der Hinterachse, der Strom kommt aus Lithium-Ionen-Akkus. Laut den bisherigen technischen Daten reicht er für 80 Kilometer, ...
Bild: Volker Corell
Fisker Karma
... danach erzeugt ein Zweiliter-Turbo von General Motors über einen Generator Saft für weitere 400 Kilometer. Ein Plug-in-Hybrid mit einer Antriebstechnik, ...
Bild: Volker Corell
Fisker Karma
... wie sie ähnlich im Chevrolet Volt verwendet wird. Bei Fisker hieß sie Q-Drive. Gesamtleistung: 403 PS.
Bild: Volker Corell
Fisker Karma
Auch im Innenraum zeigte sich der Fisker als Öko: Vieles ist aus Naturfasern und wiederverwertbar; das Holz stammt aus Waldbrandgebieten.
Bild: Volker Corell
Henrik Fisker
Fisker sagte Branchengrößen wie Mercedes, BMW, Audi oder Porsche den Kampf an. "Wir werden von den Großen unterschätzt", so der Auto-Designer. "Das gefällt mir. Man lässt uns in Ruhe." Er sah sich im Vorsprung: "Wir werden im Segment des Karma in den kommenden drei Jahren keine Konkurrenz haben."
Bild: Volker Corell
Fisker Karma
Rund 10.000 Karma sollten 2011 vom Band laufen, im Jahr darauf könnten es 15.000 sein. Mit etwa 40 Prozent Export nach Europa rechnete der Firmenchef.
Bild: Volker Corell
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Auch beim Vertrieb hatte sich Fisker mit der Schweizer Emil-Frey-Gruppe einen Profi als Partner gesucht, ...
Bild: Volker Corell
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... doch dann kam die Finanzkrise und verzögerte die Finanzierung des Projekts. "Das Problem bei einer neuen Autofirma ist doch: Du hast keine Geschichte", erklärte Fisker. "Wir mussten bei Zulieferern alles im Voraus bezahlen, weil alle befürchteten, dass es uns später einfach nicht mehr gibt." Später sollte klar werden, dass die Befürchtungen berechtigt waren.
Bild: Volker Corell
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Ende 2014 wollte Fisker seine zweite Plug-in-Sportlimousine auf den Markt bringen – auch daraus wurde nichts mehr. AUTO BILD durfte den Prototyp trotzdem schon mal unter die Lupe nehmen: Hier geht es zur Sitzprobe im Fisker Atlantic!
Bild: Volker Corell