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Neuer türkischer Kampfpanzer

Otokar Altay
Diese anatolische Spezialität ist verdammt pikant. Während es in Syrien kracht und Deutschland Abwehrraketen an die türkisch-syrische Grenze schickt, demonstriert die Türkei mit dem modernen Kampfpanzer Altay ihre zukünftige Verteidigungsstärke.
Otokar Altay
Die nach einem General benannte Super-Waffe soll bereits 2015 in Serienproduktion gehen. Zwei Jahre früher als geplant. Recht ungewöhnlich für militärische Großprojekte. Der Altay bestand die ersten Tests ruck, zuck. Nachdem ... 
Otokar Altay
... erst im Frühjahr 2010 das 3D-Modell des Panzers (Bild) vorgestellt wurde. Sieht so aus, als wolle die Türkei ein Zeichen setzen. Da passt es ins Bild, wenn Ministerpräsident Erdogan bei der Präsentation des Altay ankündigt, man wolle mit dem Altay in die Oberliga der Verteidigungsrüstung.
K2 Black Panther
Die Basis bildet der weltweit teuerste Panzer, der südkoreanischen K2 Black Panther. Der wird von Hyundai Rotem, einer Tochter von Hyundai Kia, produziert und kostet 6,6 Millionen Euro.
Otokar Altay
Die Türken haben den Panther nun gestreckt und die Panzerung verstärkt. So benötigt der Altay sieben statt sechs Kettenrollen.
Otokar Altay
Auch bei der Besatzung legt die Türkei drauf. Während der schwarze Panther mit einer Crew von drei Soldaten auskommt, benötigt der Altay vier. Hintergrund: Die Kanone wird nicht automatisch geladen, sondern per Hand.
Leopard 2
Offensichtlich hat man gute Erfahrungen mit dem manuellen Betrieb des Leopard 2 (Bild) gemacht. Der deutsche Panzer rollt seit 2005 durchs türkische Gelände und lieferte für den Altay viele Ideen.
Otokar Altay
Dazu zählt auch der 1500 PS starke Zwölfzylinder von MTU aus Friedrichshafen. Statt 70 km/h wie der Leo, soll der türkische Panzer auf 90 km/h kommen.
Otokar Altay
Für die spätere Serienproduktion wird allerdings ein Motor aus einheimischer Produktion angestrebt. Der soll dann 1800 PS leisten. Damit würde der Altay sogar den Abrams Panzer der Amerikaner mit seiner 1520-PS-Turbine in den Schatten stellen. Der Hersteller des Altay, Otokar, tüftelt zudem an einem Elektro-Antrieb, den das Unternhemen bereits in Bussen verwirklichen konnte.
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Das Maschinengewehr beim Altay muss nicht mehr von einem Soldaten durch die Luke bedienet werden. Es ist vom sicheren Inneren des Panzers fernzusteuern. Eine Methode, die auch bei der allerneusten Generation des Leopard 2, dem A7+ angewandt wird.
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Der Altay soll mit einer hydropneumatischen Federung ausgestattet sein. Die  Laufrollen der Panzerkette sind so individuell regulierbar. Ganz ähnlich ...
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... wie bei dem Fahrwerk des Citroën DS.
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Der Altay könnte sich mit so einem Fahrwerk richtig gut in unwegsamen Gelände stabilisieren.
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Mit einem längeren Unterwasserfahrschacht fährt der türkische Panzer durch bis zu 4,2 Meter tiefe Wassergräben. Anders als bei der Pfütze auf dem Bild, taucht er bei 4,2 Meter Wassertiefe komplett ab und versorgt den Motor über den Unterwasserfahrschacht des Kommandanten mit Luft.
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Sollte sich der Altay in weiteren Test und im Extremfall bewähren, dann wird er sich ganz weit vorne einen Platz unter den besten Panzern der Welt sichern. Dort ist ...
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... der deutsche Leopard 2 schon lange angekommen. Nicht umsonst ist er ein Exportschlager – wenn auch ein sehr umstrittener.
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Trotz der leichteren, modernen Panzerung bringt ein Kampfpanzer wie der Leopard 2 immer noch bis zu 70 Tonnen auf die Waage. Doch dank seines MTU V12 Turbodiesels mit 1500 PS ist der Leo gut motorisiert. Wie die meisten anderen Panzer, musste sich auch der Leo 2 über die Jahre weiterentwicklen
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Die asymmetrische Kriegsführung des 21. Jahrhunderts hat die Panzer verändert. Kurz erklärt: Feinde sind nicht sofort erkennbar und können zu jeder Zeit an jedem Ort zuschlagen. Moderne Panzer müssen auf Häuserkämpfe und Hinterhalte vorbereitet sein.
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Der Leopard 2 von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) ist in der aktuellsten Version A7+ zusätzlich an den Seiten und am Turm verstärkt, um besser gegen Raketenbeschuss (RPG) geschützt zu sein.
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Bei der Version Leopard 2 A7+ hilft ein Räumschild, um massive Straßensperren wegzuräumen.
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Trotz Modifikationen kommt der Leopard 2 A7+ bei der Bundeswehr in Afghanistan nicht zum Einsatz. Dafür aber bei den kanadischen Soldaten.
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Dieser Leopard 2 demonstriet eine weitere Schutzmaßnahme: Was aussieht wie ein Abendkleid, soll die Signatur des Panzers verringern.
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Je mehr glatte Operflächen er bietet, desto weniger ist er auf dem Radar erkennbar.
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Die Spuren auf dem Boden zeigen die Wendigkeit eines Leopard 2: Er kann sich auf der Stelle drehen, während der Turm starr ausgerichtet bleibt.
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Die zweite Serie des Leopard wird seit 1979 in Serie gebaut und ist Nachfolger des Leopard 1.
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Die Beliebtheit des Leopard 2 bei vielen ausländischen Streitkräften sorgt in Deutschland nicht immer für Begeisterung. Andererseits ist es ein Zeichen dafür, dass der Leo sicherlich zu den besten Kampfpanzern der Welt gehört.
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Ebenfalls an der Spitze der Panzer-Technologie steht der amerikanische M1 Abrams von General Dynamics Land Systems (GDLS). Seit 1980 wird er ausgeliefert. Durch seine Gasturbine steht auch in unteren Drehzahlbereichen eine hohe Antriebsleistung zur Verfügung.
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Beim amerikanischen M1A2 Abrams kommt kein Diesel, sondern eine Gasturbine von Honeywell mit über 1500 PS zum Einsatz. Einem schnellen Wechsel der komplexen Triebwerke darf dennoch nichts im Wege stehen. Motor, Getriebe und Kühlanlage sind daher in einem Block gebündelt.
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Seit den Erfahrungen im Irak wurde der M1A2 Abrams mit dem TUSK (Tank Urban Survival Kit) sicherer gemacht. Zum Survival Kit gehört eine zusätzliche Panzerung an den Seiten.
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Das TUSK (Tank Urban Survival Kit) des Abrams im Detail.
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Hier eine Auslieferung von Abrams-Panzern an die United States Forces Korea (USFK) im Januar 2012.
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Schon bald könnte die Zeit für den Abrams abgelaufen sein. Die Amerikaner suchen mit dem Ground Combat Vehicle Program nach einem Nachfolger. So stellt sich Bewerber BAE-Systems den zukünftigen Panzer der US-Army vor.
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Der T-90 ist der modernste Kampfpanzer im Dienst der russischen Armee.
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Seit 1992 läuft die Produktion des heute bis zu 1145 PS starken T-90.
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Auch er musste dem neuen Aufgabenfeld angepasst werden. In der neusten Version T-90AM bietet er ebenfalls mehr Schutz für die Besatzung vor Hinterhalten.
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Präsentation des T-90AM auf der Eurosartory 2011, die Messe für Militär-Gerät.
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Auf einer Vorführung in Russland zeigt der T-90 sein Können. Durchs Wasser rollen? Kein Problem!
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Königsdisziplin bei Panzervorführungen: Mit Vollgas über eine Kuppe, abheben und dann auch noch schießen. Die bunten Luftballons machen aus der Show schon fast eine Zirkusnummer.
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Der Turm des T-90 wirkt gedrungen. Mit Absicht! Die niedrige Silhouette soll die Trefferfläche reduzieren.
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Der T-90 ist in der Lage, Gräben bis 2,80 m und Höhenhindernisse bis 0,85 m zu überqueren.
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Der israelische Kampfpanzer heißt Merkava, hebräisch für Streitwagen.
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Kaum ein anderer Panzer hat ein solch eigensinniges Design. Es erinnert ...
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... an riesige Krebse. Ähnlich wie die Krebse will sich der Merkava optimal seiner Umgebung (Sand und Geröll) anpassen.
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Eine Besonderheit des Panzers ist der Einbau des Antriebsstranges in die Wannenfront. Dort soll er zusätzlich die Besatzung schützen.
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Das Fahrwerk besteht aus sechs Schwingarmen mit Schraubenfedern pro Fahrzeugseite.
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Der "Streitwagen" wird seit 1978 produziert und ist inzwischen schon in der vierten Generation verfügbar.
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Die aktuellste Version, der Merkava MK4, wird seit 2003 hergestellt. Die Panzerwanne wurde neu entwickelt, um das 1500 PS starke MTU-Triebwerk aufzunehmen.
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Frankreichs Top-Panzer ist nach dem französischen General des Zweiten Weltkrieges Jacques-Philippe Leclerc benannt.
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Der Leclerc auf einer Parade zum Nationalfeiertag auf der Champs Elysee. Man beachte die Körperhaltung der Besatzung.
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Im Einsatz an der Israelisch-Libanesischen Grenze im Rahmen der Friedensmission 2006.
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Mit den Soldaten im Vergleich ist gut zu erkennen, wie gedrungen moderne Kampfpanzer sind, um eine geringe Angriffsfläche zu bieten.
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Die Verbrennungsabgase des Triebwerks werden gekühlt, um nicht sofort für Wärmebild-Kameras sichtbar zu sein.
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Wenn 50 Tonnen durch den Boden pflügen, wird ordentlich Staub aufgewirbelt. Luftfilter und Frischluftanlagen unterliegen besonderen Anforderungen.
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Ein weiterer Panzer der Oberklasse ist der britische Challenger 2. Hier sichert er einen Check-Point im Raum Basra, Irak.
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In der Basisversion verfügt der Challenger 2 über 1217 PS. Als 2E kommt er allerdings auf 1500 PS.
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Da fast alle Panzer über Turbolader verfügen, ist eine Leistungssteigerung nicht ungewöhnlich, wird aber selten offiziell kommuniziert.
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Der erste Challenger 2 trat im Jahr 1998 seinen Dienst in der britischen Armee an.
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Im Irak machten die Briten unangenehme Erfahrungen mit sogenannten RPG, also Raketenwerfern. Daher ...
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... benötigte der Challenger 2 ebenfalls eine Zusatzpanzerung, wie hier gut zu sehen ist.
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Der Type 90 ist der Panzer der japanischen Streitkräfte. Seit 1990 ist er im Dienst und soll durch den Type 10 ersetzt werden.
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Natürlich ist der Type 10 auf aktuelle Bedrohungen besser eingestellt und bietet mehr Möglichkeiten beim Häuserkampf. Hier ein Prototyp des Type 10. Noch nicht genug von den Panzern? Sehen Sie hier die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr.