Kultig, knuffig - einfach zum knutschen. Nissan schickt seinen Cube an März 2010 auch zu uns. Der rollte in den ersten beiden Generationen nur in Japan und ausschließlich als Rechtslenker, jetzt soll er auch die USA (seit Sommer 2009) und Europa erobern.
An diesem Auto ist alles ungewöhnlich, sogar die Form der Seitenscheiben. Auffällig sind auch die extrem kurzen Überhänge an Front und Heck.
Der rechts angeschlagene Türgriff und ein Leuchtenband prägen das kantige Heck.
Auch von oben schick: In der Draufsicht sind Rillen im Dach zu erkennen.
Mit dieser bulligen Front dürfte der Cube auch in Deutschland besonders einem jungen Publikum gefallen.
Das Design ist peppig, die Materialien wirken dagegen sehr konventionell. Kunststoff, so weit das Auto reicht.
Noch ein netter Gag: der Dachhimmel mit ganz eigenem Design. Wer da zu lange draufguckt, kommt bestimmt auf andere Gedanken.
Und das zum durchaus attraktiven Preis. Zumindest, wenn der Blick über den großen Teich erlaubt ist.
Denn bei den Amis hauen die Japaner das Basis-Modell mit 1,8-Liter-Benziner mit 122 PS und manueller Sechsgangschaltung für schlanke 13.990 Dollar (knapp 9300 Euro) raus.
Wer ein CVT-Getriebe haben will, muss rund 16.000 Dollar (10.640 Euro) anlegen, selbst das chromverzierte und äußerst üppig ausgestattete Top-Modell "Krom" kostet umgerechnet nur 13.360 Euro.
Das dürfte in Deutschland kaum zu schaffen sein, wahrscheinlicher ist, das wir die Dollarpreise in Euro bekommen.
Um die Wartezeit bis zur Vorverkaufsphase im Januar 2010 zu verkürzen, können sich Online-Jünger auf einer so genannten Cubelist registrieren. "Mitglieder der CubeList ...
... sind Menschen mit scharfem Verstand und gutem Geschmack", dröhnt es aus der Marketing-Abteilung. "Lebe langsam, aber intensiv", heißt ihr Credo.
Den Mitgliedern der Cubelist wird eine Mitgliedskarte samt individuellem Code zugeschickt, die unter anderem das Vorrecht sichert, ...
... als erste einen Cube testen und vorbestellen zu können.
Der flippige Auftritt passt zum Auto: Der Coolness-Faktor des Cube ist hoch. Kurze Überhänge, scharfe Kanten oder die seitlich öffnende Heckklappe ohne C-Säule machen ihn einmalig.
Das 3,98 Meter lange Gefährt bietet Platz für vier Personen. Der Cube steht auf der sogenannten B-Plattform, auf der unter anderem auch der Nissan Micra basiert.
Die vielleicht coolste Klappe auf dem Markt, auch wenn die breite C-Säule links stört.
Die verchromten 16-Zöller sind in den USA Teil des "Krom"-Pakets.
In Europa sind ein 1,5-Liter-Diesel mit 103 PS und 1,6-Liter-Benziner mit rund 110 PS geplant. Im Bild der 1,8-Liter aus den USA mit 122 PS.
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